Alle Sport-Artikel vom 31. Oktober 2014
Tennis

Berdych erreicht ATP-Finale – Raonic besiegt Federer

Der Tscheche Tomas Berdych hat sich für das ATP-Finale der acht besten Tennisprofis des Jahres in London (9. bis 16. November) qualifiziert. Berdych sammelte beim Masters in Paris durch ein 6:7 (4:7), 6:4, 6:4 im Viertelfinale gegen den Südafrikaner Kevin Anderson die nötigen Punkte. Berdych (29) hat als sechster Spieler das Ticket gelöst. Zuvor war dies Andy Murray (Großbritannien), dem Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien), Stan Wawrinka, Roger Federer (beide Schweiz) und Rafael Nadal (Spanien) gelungen. Um die übrigen beiden Plätze kämpfen noch der Japaner Kei Nishikori, der Spanier David Ferrer und Milos Raonic. Der Kanadier kam in Paris durch ein 7:6 (7:5), 7:5 über Federer weiter und trifft am Samstag auf Berdych. mehr

Teilausschlüsse

Uefa bestraft Rumänien und Ungarn

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat die Verbände Rumäniens und Ungarns wegen der Vorkommnisse im EM-Qualifikationsspiel am 11. Oktober (1:1) mit Zuschauer-Teilausschlüssen und Geldstrafen belegt. Für das Spiel Rumäniens gegen Nordirland am 14. November sperrt die Uefa Block 122 des Nationalstadions in Bukarest, zudem muss die FRF 32.000 Euro Strafe zahlen. Ungarn muss am selben Tag in der Partie gegen Finnland mindestens 2500 Sitze sperren und 30.000 Euro zahlen. Anhänger der Ungarn hatten sich während des Spiels rassistisch verhalten und versucht, den rumänischen Fanblock zu stürmen. Zudem hatten beide Parteien Pyrotechnik abgefeuert. mehr

DEL

Hager verlässt Meister Ingolstadt im Sommer

Eishockey-Nationalspieler Patrick Hager verlässt im Sommer den deutschen Meister ERC Ingolstadt. Der Stürmer habe sich "für einen neuen Arbeitgeber entschieden", heißt es in einer Mitteilung der Oberbayern. Wohin es den 26-Jährigen zieht, ist noch nicht bekannt. Hager war vor zwei Jahren von den Krefeld Pinguinen nach Ingolstadt gewechselt. In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat der dreimalige WM-Teilnehmer insgesamt 494 Spiele absolviert und dabei 103 Tore erzielt. 69 Mal lief Hager bislang im Nationaltrikot auf, auch beim Deutschland Cup am kommenden Wochenende in München (7. bis 9. November) ist er dabei. mehr

Handball

Suton wechselt von den Löwen zu Lemgo

Tim Suton wechselt in der Handball-Bundesliga von Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen zum TBV Lemgo. Der 18 Jahre alte Rückraumspieler löste bei den Mannheimern seinen Vertrag für die laufende Saison auf, unterschrieb vor dem Abschied aber direkt einen neuen Kontrakt. Dieser läuft von 2015 bis 2017. "Lemgo war auf der Suche nach einem Rückraumspieler, gleichzeitig entsprechen wir damit Tims Wunsch nach mehr Spielanteilen", sagte Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen: "Wir denken, alle Seiten profitieren von dieser Lösung. Tim kann sich dort in Ruhe entwickeln, und wir erhalten zur neuen Saison einen Spieler zurück, der sich nicht mehr an die Bundesliga akklimatisieren muss." Beim nächsten Heimspiel der Löwen am 8. November wird Suton als Gast mit dem TBV Lemgo in der SAP Arena auflaufen. mehr

Zwei Wochen nach Rauswurf

Nigeria ernennt entlassenen Keshi wieder zum Nationaltrainer

Stephen Keshi ist zwei Wochen nach seinem Rauswurf zumindest vorerst wieder Trainer der nigerianischen Nationalmannschaft. Die Technik-Kommission des Verbands NFF verkündete am Freitag, sie habe einen entsprechenden Vorschlag akzeptiert. Die Entscheidung, sich von Keshi zu trennen, war Mitte Oktober nach dem 3:1 (0:0)-Sieg des Afrikameisters gegen den Sudan in der Qualifikation für den Afrika-Cup 2015 verkündet worden. Nach vier Spielen belegt der WM-Achtelfinalist mit vier Zählern in der Gruppe A nur den dritten Platz hinter Südafrika (8 Punkte) und der Republik Kongo (7). Die jeweils ersten beiden Mannschaften der sieben Gruppen sowie der beste Gruppendritte qualifizieren sich für die Endrunde vom 17. Januar bis 7. Februar 2015 in Marokko. mehr

Tischtennis

Steger verliert bei Kontinentalvergleich

Tischtennis-Nationalspieler Bastian Steger ist mit einer Niederlage in den Kontinentalvergleich Europa gegen Asien gestartet. Der Weltranglisten-18. unterlag dem zehn Positionen besser platzierten Taiwanesen Chuang Chih-Yuan am Freitag im chinesischen Zhangjiagang klar mit 0:3 Sätzen. Zur Halbzeit liegen die Europäer knapp mit 2:3 zurück. Für das von Ex-Bundestrainer Richard Prause gecoachte Team konnten Stegers Bremer Clubkollege Adrian Crisan aus Rumänien und der Kroate Tan Ruiwu punkten. Am Samstag steht Steger gegen den Weltranglistenersten Xu Xin aus China vor einer noch schwierigeren Aufgabe. Das Sieger-Team bekommt 60 000 Euro, die Verlierer die Hälfte. Europa muss ohne seine drei Besten Dimitrij Ovtcharov und Timo Boll sowie Wladimir Samsonow (Weißrussland) auskommen. mehr

Champions League

HC Leipzig setzt Ausrufezeichen

Die Handballerinnen des HC Leipzig haben in der Champions League ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Norman Rentsch fertigte den achtmaligen Königsklassen-Champion Hypo Niederösterreich mit 42:22 (20:11) ab und feierte im dritten Spiel den zweiten Sieg. Durch den zweiten Erfolg binnen fünf Tagen kletterte Leipzig vorübergehend auf den ersten Tabellenplatz der Gruppe A und hat sich eine hervorragende Ausgangsposition für das Erreichen der Hauptrunde geschaffen. Aus einer starken Mannschaft ragte vor 2211 Zuschauern Alexandra Mazzucco mit acht Treffern heraus. Den Grundstein für den ungefährdeten Erfolg gegen den österreichischen Meister legte der deutsche Pokalsieger aber erneut mit einer stabilen Defensive. Bereits nach 20 Minuten stand es 15:6 für die Gastgeberinnen, spätestens zur Pause war die Partie so gut wie entschieden. Nächster Gegner in der Königsklasse ist am 9. November (17.10 Uhr) erneut Niederösterreich. Der Thüringer HC greift am Sonntag (14.30 Uhr) zum dritten Mal ins Geschehen ein. Nach einem Sieg und einer Niederlage empfängt der deutsche Abonnementmeister den montenegrinischen Vorjahresfinalisten Buducnost Podgorica mit der deutschen Nationaltorhüterin Clara Woltering. mehr

NBA

Oklahomas Westbrook bricht die Hand

Die Oklahoma City Thunder aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA müssen wohl bis Mitte Dezember auf Russell Westbrook verzichten. Der 25 Jahre alte Olympiasieger und dreimalige Allstar erlitt am Donnerstag bei der 90:93-Niederlage im zweiten Saisonspiel bei den Los Angeles Clippers einen Bruch der rechten Hand. Bereits Mitte Oktober war Superstar Kevin Durant der rechte Fuß gebrochen, der amtierende MVP wird ebenfalls frühestens Mitte Dezember wieder eingreifen können. Ohne das Duo Durant/Westbrook ist der Vizemeister von 2012 bestenfalls ein Durchschnitts-Team in der NBA. mehr

Eisschnelllauf

Niemann-Stirnemann: Beckert steht "schwerer Kampf" bevor

Eisschnellläuferin Stephanie Beckert wird nach Ansicht der dreimaligen Olympiasiegerin Gunda Niemann-Stirnemann nur mit Mühe ihr früheres Leistungsniveau erreichen. "Es wird ein schwerer Kampf für sie, den sie aber gewinnen kann. Ich traue es ihr zu, sie muss daran glauben", sagte Niemann-Stirnemann über die dreifache Medaillengewinnerin der Olympischen Spiele 2010 in Vancouver (Team-Gold, Silber über 3000 und 5000 m). Demnach steht Beckert ein langer Weg bevor. "Es ist keine Sache von ein, zwei Jahren. Sie hat nur vier Monate trainiert", sagte Niemann-Stirnemann, die in Erfurt in der nach ihr benannten Halle als Coach mit der Trainingsgruppe um Stephanie Beckert arbeitet: "Ich werde sie nicht fallen lassen." Beckert läuft seit langem ihrer Form hinterher. Bei den Winterspielen in Sotschi enttäuschte die 26 Jahre alte Langstrecken-Spezialistin, zudem eskalierte der Endlosstreit mit Claudia Pechstein. Dass der "Zickenzoff" Beckert entscheidend beeinträchtigt hat, glaubt Niemann-Stirnemann nicht: "Es war nicht nur allein der Kopf. Auch die physischen Voraussetzungen waren nicht da, um an die Leistungen von Vancouver heranzukommen." mehr

Hannover 96

Pander fällt weiter aus

Bundesligist Hannover 96 muss auch am Samstag (15.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt auf Christian Pander verzichten. Nach einer Magen-Darm-Grippe war der Linksverteidiger gerade erst ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, zog sich aber prompt eine Kapselreizung zu. "Dadurch müssen wir wieder neu denken. Aufgrund der vielen Verletzungen müssen wir auf vielen Positionen improvisieren", sagte Trainer Tayfun Korkut am Freitag. Immerhin wird Manuel Schmiedebach wieder in die Startelf zurückkehren. Bei der peinlichen 0:2-Niederlage beim Zweitligisten VfR Aalen am Dienstag im DFB-Pokal hatte der defensive Mittelfeldspieler wegen eines Trauerfalls in der Familie gefehlt. "Alle sind bereit, das Pokalspiel in Aalen vergessen zu machen. Wir brauchen eine klare Leistungssteigerung", betonte Korkut. Nach seiner Knieverletzung könnte Mittelfeldspieler Edgar Prib erstmals wieder in der Startelf stehen. Stürmer Joselu ist gegen seinen Ex-Club ohnehin gesetzt. "Er hatte eine tolle Zeit in Frankfurt und muss dort niemandem etwas beweisen", sagte Korkut. mehr

Eisschnelllauf

Monique Angermüller beendet Laufbahn

Die deutsche Eisschnelllauf-Auswahl muss in der bevorstehenden Saison zwei prominente Ausfälle verkraften. Mittelstrecklerin Monique Angermüller aus Berlin teilte dem Verband zwei Tage vor den deutschen Meisterschaften mit, dass sie wegen massiver Knieprobleme ihre leistungssportliche Laufbahn beenden muss. "Das ist sehr bedauerlich, denn Monique war hochmotiviert. Doch als sie im Mai einen Lehrgang wegen ihrer Probleme abbrechen und sich in die Rehabilitation begeben musste, standen die Zeichen nicht gut. In den letzten Wochen hat sich nun manifestiert, dass sie ein Training auf dem Niveau der Weltspitze wohl nicht mehr schaffen wird", berichtete ihr Trainer Andre Unterdörfel am Freitag. Gleichfalls nicht zur Verfügung steht der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) in dieser Saison der Langstreckler Moritz Geisreiter aus Inzell. Der WM-Vierte von 2012 über 10 000 Meter klagt über Rückenprobleme und befindet sich derzeit in Donaustauf zur Behandlung. "Vielleicht kann er im Laufe der Saison wieder mit leichtem Training einsteigen, doch für das Mitlaufen in der Weltspitze wird es wohl nicht reichen", informierte Inzells Stützpunkttrainer Tristan Loy am Freitag in Berlin. mehr

Eisschnelllauf

Pechstein will wieder "beste Deutsche" sein

Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein will auch in der neuen Saison ihre nationale Vormachtstellung auf den Langstrecken verteidigen. "Ich möchte beste Deutsche auf den Strecken sein, auf denen ich starte. Die Jugend muss irgendwann mal an der alten Pechstein vorbeilaufen. Ich werde es ihnen schwer machen", sagte Pechstein vor den am Wochenende stattfindenden Deutschen Meisterschaften in Berlin. In ihrer Heimat startet Pechstein, bei den Olympischen Winterspiele in Sotschi erfolgreichste deutsche Eisschnellläuferin, auf ihren angestammten Strecken über 1500 m, 3000 m und 5000 m. International blickt sie verhalten optimistisch in den Winter. "Ich werde meine Ziele definitiv nicht hoch stecken", sagte Pechstein, die weiterhin die Winterspiele 2018 in Pyeongchang/Südkorea im Auge hat: "Vier Jahre gehen schnell rum, im Kopf ist ein Jahr schon vorbei." Als Störfaktor in der Vorbereitung empfand Pechstein die chaotische Lage bei der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG). "Die Situation ist nicht ganz so einfach, vor allem auch finanziell. Wir mussten viele Trainingslager selbst organisieren und auch finanzieren. Das ist ein Umstand, den ich nicht so kenne", sagte Pechstein. mehr

SC Paderborn

Breitenreiter hat vor Hertha-Spiel alle Mann an Bord

Trainer Andre Breitenreiter vom Bundesligaaufsteiger SC Paderborn hat vor der Partie gegen Hertha BSC am Sonntag (17.30 Uhr/Live-Ticker) kaum noch Personalprobleme. In Jens Wemmer und Marvin Bakalorz kehren zwei zuletzt verletzte oder gesperrte Profis ins Team zurück. Auch im Angriff deutet sich ein Wechsel an: Für Elias Kachunga könnten diesmal Stefan Kutschke oder Marvin Duksch auflaufen. "Ich habe 20 gesunde Spieler, die alle von Beginn an spielen können. Es geht jetzt nach dem Leistungsprinzip", sagte der Coach, der die Berliner am Dienstag im DFB-Pokal in Bielefeld beobachtet hat. "Die Arminia hat gezeigt, wie man Hertha schlagen kann", meinte Breitenreiter, der aber auch daran erinnerte, dass die Herthaner zuvor mit 3:0 gegen den Hamburger SV gewonnen haben. Nach dem begeisternden 3:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt im letzten Heimspiel wird die Benteler-Arena mit knapp 15 000 Zuschauern wieder fast ausverkauft sein. mehr

SC Freiburg

Streich bangt um Frantz und Kempf

Der SC Freiburg muss vor dem Punktspiel am Sonntag (17.30 Uhr/Live-Ticker) beim Aufsteiger 1. FC Köln um die Einsätze von Mittelfeldspieler Mike Frantz und Innenverteidiger Marc-Oliver Kempf bangen. Der 28-jährige Frantz konnte nach seinen Nackenbeschwerden erst am Freitag wieder ins Training einsteigen. Der Ex-Frankfurter Kempf (19) plagt sich weiterhin mit einer Patellasehnen-Entzündung. Verzichten muss der Tabellenvorletzte in Köln definitiv auf Abwehrspieler Pavel Krmas (Innenbandverletzung) und Maximilian Philipp (Außenbandriss). Freiburgs Trainer Christian Streich hat großen Respekt vor den Rheinländern, die nach neun Spieltagen sieben Punkte mehr auf dem Konto haben als die in der laufenden Bundesliga-Saison noch sieglosen Breisgauer (fünf Zähler). "Sie sind stabil, körperlich stark und extrem gut organisiert. Da ist richtig Qualität", lobte Streich den Gegner aus Köln. Dennoch ist Streich optimistisch, dass sich der im Pokalspiel (5:2 bei 1860 München) am Mittwoch angedeutete Aufwärtstrend fortsetzt. "Da haben wir wieder miteinander Fußball gespielt. Da konnte man phasenweise erkennen: Das war Freiburg", meinte der 49-Jährige, der im Zweitrundenspiel bei den "Löwen" rotiert und sechs Positionen neu besetzt hatte. mehr

Verteidiger angeschlagen

Eintracht Frankfurt bangt um Anderson

Eintracht Frankfurt bangt vor dem Spiel bei Hannover 96 um den Einsatz von Verteidiger Bamba Anderson. Der Brasilianer laboriert seit dem Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach an einer Reizung im Knie. "Es sind aber keine Strukturen im Knie beschädigt", sagte Eintracht-Coach Thomas Schaaf am Freitag. "Im Vergleich zu gestern ist eine Besserung eingetreten, so dass es etwas positiver aussieht", sagte der Trainer mit Blick auf die Partie am Samstag (15.30 Uhr/Live-Ticker). Fehlen werden die Mittelfeldspieler Martin Lanig (Magenprobleme) und Johannes Flum (Trainingsrückstand) sowie Angreifer Haris Seferovic (Rotsperre). Für den Schweizer könnte Alexander Meier ins Sturmzentrum rücken. Der Torjäger hat seine Oberschenkelprobleme weitgehend auskuriert und dürfte in Hannover wieder zur Verfügung stehen. Wohl zunächst nur auf der Bank sitzen wird erneut Vaclav Kadlec, obwohl der Tscheche beim 1:2 gegen Mönchengladbach traf. "Er ist noch nicht so drin, wie wir uns das erhoffen", sagte Schaaf. mehr

1860 München

Geldstrafe wegen unsportlichen Verhaltens

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den TSV 1860 München mit einer Geldstrafe von 6000 Euro belegt. Wie der Verband mitteilte, wurde der Fußball-Zweitligist wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger verurteilt. Die Fans hatten während des Gastspiels beim VfR Aalen am 3. Oktober Bengalische Feuer abgebrannt und Rauchbomben gezündet. Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt. mehr

6000 Euro

Pyrotechnik: Geldstrafe für den Hamburger SV

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Fußball-Bundesligist Hamburger SV wegen Vergehen seiner Fans mit einer Geldstrafe von 6000 Euro belegt. Im DFB-Pokalspiel bei Energie Cottbus im August (4:1 i. E.) hatten Anhänger Böller und Leuchtfackeln gezündet. Auch HSV-Stadtrivale FC St. Pauli wurde für das Verhalten seiner Anhänger bestraft. Der Zweitligist muss 4000 Euro zahlen. Auch St. Paulis Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig (6000 Euro), 1860 München (6000) und FC Ingolstadt (5000) wurden wegen Fehlverhaltens ihrer Fans zur Kasse gebeten. Alle Urteile sind rechtskräftig. mehr

Golf

Gal und Masson steigern sich in Taipeh

Die beiden deutschen Profigolferinnen Sandra Gal (Düsseldorf) und Caroline Masson (Gladbeck) haben sich bei der Taiwan Championship in der Hauptstadt Taipeh nach ihrem nur mäßigen Auftakt gesteigert. Gal benötigte auf der zweiten Runde des Par-72-Kurses im Miramar Golf Country Club 68 Schläge und verbesserte sich damit vom 35. auf den 25. Platz, Masson spielte nach einer 72 zum Auftakt eine 70er-Runde und lag auf Position 49. Spitzenreiterin bei der mit zwei Millionen Dollar dotierten Veranstaltung war mit insgesamt 126 Schlägen die Weltranglistenerste Park Inbee aus Südkorea. mehr

Golf

Marcel Siem auf Top-5-Kurs in Shanghai

Golfprofi Marcel Siem liegt beim BMW Masters in Chinas Wirtschaftsmetropole Shanghai auf Top-5-Kurs. Der 34 Jahre alte Ratinger spielte auf dem Par-72-Kurs im Lake Malaren Golf Club nach seiner guten Auftaktrunde (68 Schläge) eine glänzende 66 und belegte mit zwei weiteren Spielern den vierten Rang. Auch der zweite deutsche Starter steigerte sich. Der Düsseldorfer Maximilian Kieffer, der zum Auftakt eine 71er-Runde absolviert hatte, kam mit einer 69 ins Klubhaus und lag nach dem zweiten Tag auf dem geteilten 25. Platz. Spitzenreiter bei dem mit sieben Millionen Dollar dotierten Turnier war nach 18 Löchern der ehemalige belgische Ryder-Cup-Spieler Nicolas Colsaerts, der auf seiner Runde acht Schläge unter dem Platzstandard blieb. mehr

Gelsenkirchen

Schalke setzt sich unter Druck

Die begehrten Plätze sind bereits ziemlich weit weg, weitere Ausrutscher darf sich Schalke 04 nicht mehr erlauben. Schon vor seinem dritten Bundesligaspiel als Cheftrainer der Königsblauen verspürt Roberto Di Matteo erhöhten Druck. "Es ist eine sehr schwierige Konstellation", gab der Italiener vor der heutigen Partie gegen den FC Augsburg zu. "Mit sieben Langzeitverletzten, das sind fast drei Viertel einer Mannschaft, humpelt man immer ein bisschen hinterher", erklärte der 44-Jährige. Die Champions-League-Plätze sind sechs Punkte entfernt. mehr

Gelsenkirchen

Schalke setzt sich unter Druck

Die begehrten Plätze sind bereits ziemlich weit weg, weitere Ausrutscher darf sich Schalke 04 nicht mehr erlauben. Schon vor seinem dritten Bundesligaspiel als Cheftrainer der Königsblauen verspürt Roberto Di Matteo erhöhten Druck. "Es ist eine sehr schwierige Konstellation", gab der Italiener vor der heutigen Partie gegen den FC Augsburg zu. "Mit sieben Langzeitverletzten, das sind fast drei Viertel einer Mannschaft, humpelt man immer ein bisschen hinterher", erklärte der 44-Jährige. Die Champions-League-Plätze sind sechs Punkte entfernt. mehr

München

Europas Topklubs wollen WM 2022 Ende April spielen

Die umstrittene Fußball-Weltmeisterschaft in Katar soll nach dem Willen von Europas Topvereinen vom 28. April bis 29. Mai 2022 stattfinden. Mit diesem Vorschlag möchte die von Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge angeführte Europäische Club-Vereinigung (ECA) eine Austragung mitten in der traditionellen Vereinssaison vermeiden. Zudem werde eine Kollision mit den Olympischen Winterspielen 2022 vermieden und das Turnier aus ECA-Sicht unter noch akzeptablen klimatischen Bedingungen ausgetragen. Der Weltverband Fifa hatte wegen des extrem heißen Sommers im Emirat am Persischen Golf mit Temperaturen von über 40 Grad für eine Verlegung der WM-Endrunde vom Juni/Juli in die milderen Wintermonate Januar/Februar oder November/Dezember 2022 votiert. mehr

München

Europas Topklubs wollen WM 2022 Ende April spielen

Die umstrittene Fußball-Weltmeisterschaft in Katar soll nach dem Willen von Europas Topvereinen vom 28. April bis 29. Mai 2022 stattfinden. Mit diesem Vorschlag möchte die von Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge angeführte Europäische Club-Vereinigung (ECA) eine Austragung mitten in der traditionellen Vereinssaison vermeiden. Zudem werde eine Kollision mit den Olympischen Winterspielen 2022 vermieden und das Turnier aus ECA-Sicht unter noch akzeptablen klimatischen Bedingungen ausgetragen. Der Weltverband Fifa hatte wegen des extrem heißen Sommers im Emirat am Persischen Golf mit Temperaturen von über 40 Grad für eine Verlegung der WM-Endrunde vom Juni/Juli in die milderen Wintermonate Januar/Februar oder November/Dezember 2022 votiert. mehr