Alle Sport-Artikel vom 10. Februar 2016
Handball-Nationalspieler

Groetzki nach Wadenbeinbruch vor Rückkehr ins Training

Handball-Nationalspieler Patrick Groetzki steht nach knapp zweimonatiger Verletzungspause aufgrund eines Wadenbeinbruchs vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining bei den Rhein-Neckar Löwen. "Ich habe am Montag mit dem Lauftraining begonnen, war davor ganz viel auf dem Fahrrad unterwegs und habe viel Krafttraining gemacht", sagte Groetzki Sky Sport News HD: "Morgen habe ich nochmal eine Untersuchung und dann entscheidet sich, ob ich vielleicht schon nächste oder übernächste Woche ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Danach muss man abwarten, wie das Bein reagiert. Und dann hoffe ich, in spätestens drei bis vier Wochen wieder auf der Platte zu stehen." Rechtsaußen Groetzki hatte die Verletzung im Bundesliga-Topspiel der Löwen am 23. Dezember beim THW Kiel (20:31) bei einem Tempogegenstoß ohne gegnerische Einwirkung erlitten. mehr

2. Bundesliga

28.000 Euro Geldstrafe für Eintracht Braunschweig

Wegen drei Fällen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger muss Zweitligist Eintracht Braunschweig eine Geldstrafe in Höhe von 28.000 Euro zahlen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Mittwoch. Von dieser Strafe kann der Verein 10.000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Dies ist dem Verband bis zum 31. Juli nachzuweisen. Vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli am 20. September 2015 hatten rund 50 Braunschweiger Zuschauer versucht, mit Gewalt und unkontrolliert ins Stadion einzudringen. Dabei waren Ordner körperlich angegangen und einige von ihnen auch verletzt worden. Zudem hatten Braunschweiger Fans während der DFB-Pokalspiele beim SSV Reutlingen am 28. Oktober und beim VfB Stuttgart am 16. Dezember mehrere bengalische Feuer gezündet. mehr

Kenia-Läuferinnen

Funktionär wollte Geld für verkürzte Dopingstrafen

Ein kenianischer Sportfunktionär soll von zwei suspendierten Leichtahletinnen fünfstelligen Dollar-Summen für die Verkürzung ihrer vierjährigen Dopingsperren verlangt haben. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur AP am Mittwoch. Die Läuferinnen Joy Sakari und Francisca Koki Manunga hätten AP mitgeteilt, der Geschäftsführer des nationalen Verbandes Athletics Kenya (AK), Isaac Mwangi, habe von jeder Sportlerin 24.000 US-Dollar Schmiergeld gefordert. Mwangi wies die Beschuldigungen strikt zurück. "Das ist doch ein Witz", sagte er. Er habe sich niemals privat mit den Athletinnen getroffen. Mwangi soll die Geldforderung bei einem Treffen Mitte Oktober erhoben haben. 400-Meter-Läuferin Sakari und ihre Teamkollegin Manunga (400 Meter Hürden) waren während der WM 2015 in Peking bei einer Trainingskontrolle erwischt worden. Sie wurden positiv auf das Diuretikum Furosemid, das zur Verschleierung verbotener Substanzen dienen kann, getestet. Athletics Kenya sperrte das Duo daraufhin bis zum August 2019. "Diese Information wäre natürlich sehr, sehr bedeutsam, sehr wichtig für uns", sagte der Kenianer Sharad Rao zu dem Bericht. Der Richter am Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne leitet auch die Untersuchungen der Ethik-Kommission des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF zum Doping- und Korruptionsskandal. mehr

Tennis

Kohlschreiber in Rotterdam im Viertelfinale

Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und Hoffnungsträger Alexander Zverev (Hamburg) haben beim ATP-Turnier in Rotterdam Siege verbucht. Kohlschreiber schlug den kroatischen Qualifikanten Ivan Dodig mühelos 6:4, 6:2 und trifft im Viertelfinale auf den früheren US-Open-Sieger Marin Cilic (Kroatien/Nr. 2). Der 18 Jahre alte Zverev, seit Montag Weltranglisten-70., zog durch ein 7:5, 6:2 gegen den Kanadier Vasek Pospisil ins Achtelfinale ein. Dort geht es für Zverev gegen Robin Haase oder Gilles Simon aus Frankreich (Nr. 3). Zverev hatte in der vergangenen Woche im französischen Montpellier zum dritten Mal in seiner Karriere das Halbfinale eines ATP-Turniers erreicht. Dort scheiterte er am Franzosen Paul-Henri Mathieu. Das Hartplatz-Turnier in Rotterdam ist mit 1,72 Millionen Euro dotiert, Zverev und Kohlschreiber sind die einzigen deutschen Starter. Der ursprünglich an Position eins gesetzte Montpellier-Champion Richard Gasquet (Frankreich) hatte kurz vor Turnierstart seine Teilnahme krankheitsbedingt abgesagt. mehr

Tennis

Beck und Siegemund erreichen Achtelfinale in St. Petersburg

Drei Tage nach dem Fed-Cup-Aus hat Annika Beck beim WTA-Tennisturnier in St. Petersburg das Achtelfinale erreicht. Die 21-Jährige aus Bonn gewann am Mittwoch nach hartem Kampf mit 4:6, 6:4, 7:5 gegen die Tschechin Lucie Hradecka. Für die Fed-Cup-Spielerin kommt es im Kampf um den Viertelfinaleinzug zu einem Wiedersehen mit der Schweizerin Belinda Bencic. Die 18-jährige Bencic hatte im Fed Cup in Leipzig nach Siegen gegen Andrea Petkovic und Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber an der Seite von Martina Hingis auch das entscheidende Doppel gegen das deutsche Team gewonnen. In St. Petersburg ist die Weltranglisten-Elfte an Position eins gesetzt. Bei dem Hallenturnier steht auch Laura Siegemund in der Runde der besten 16. Die 27-Jährige aus Metzingen setzte sich gegen die an Position sieben gesetzte Französin Kristina Mladenovic 1:6, 7:5, 6:1 durch. Siegemund bekommt es bei dem mit 763.000 Euro dotierten Hallenturnier nun mit Darja Kassatkina aus Russland zu tun. Siegemund, die bei den Australian Open in der dritten Runde an Beck gescheitert war, war als Lucky Loser ins 32er-Feld gerutscht. Am Dienstag war bereits die Hamburgerin Carina Witthöft mit einem Sieg über die Österreicherin Tamira Paszek weitergekommen. mehr

Hamburger SV

Knäbel schließt Cleber-Wechsel aus

Fußball-Direktor Peter Knäbel vom Hamburger SV hat den Gerüchten über einen angeblichen Wechsel seines Profis Cleber Reis ein Ende bereitet. "Es ist überhaupt kein Thema, ihn abzugeben", sagte Knäbel am Mittwoch in einer vom HSV via Twitter verbreiteten Nachricht. Der 25 Jahre brasilianische Innenverteidiger war zuletzt wiederholt mit Flamengo Rio de Janeiro in Verbindung gebracht worden. Cleber war 2014 für drei Millionen Euro Ablöse von Corinthians Sao Paulo zum norddeutschen Bundesligisten gekommen. Dort steht er noch bis zum 30. Juni 2018 unter Vertrag. mehr

2. Bundesliga

Karlsruhe muss 34.000 Euro Geldstrafe zahlen

Zweitligist Karlsruher SC ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen vier Fällen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 34.000 Euro belegt worden. Von dieser kann der Verein 12.000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Dies ist dem Verband bis zum 31. Juli nachzuweisen. Vor Beginn des Auswärtsspiels beim 1. FC Heidenheim am 27. September 2015 hatten Karlsruher Fans bengalische Feuer und Rauchbomben gezündet. Infolgedessen verzögerte sich der Anpfiff um zwei Minuten. Auch am 2. November beim 1. FC Nürnberg kam es zu pyrotechnischen Vorfällen. Zudem wurden während des Gastspiels beim SV Sandhausen am 20. November aus dem KSC-Fanblock Plastikbecher, Münzen, Feuerzeuge und Pappschilder auf das Spielfeld und in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten geworfen. Darüber hinaus wurden beim Heimspiel gegen RB Leipzig am 30. November wiederholt Banner und Spruchbänder mit unsportlichem Inhalt gegen den Gegner gezeigt. mehr

3. Liga

Cottbus verlängert Vertrag mit Michel

Drittligist Energie Cottbus hat einen weiteren Leistungsträger über die Saison hinaus gebunden. Einen Tag nach der Vertragsverlängerung mit Torwart René Renno bis 2017 einigte sich der ehemalige Bundesligist mit Offensivspieler Sven Michel (25) auf einen neuen Kontrakt bis 2019. "Er passt sowohl als Typ als auch mit seiner kraftvollen Spielweise sehr gut zu uns", sagte Präsident Wolfgang Neubert. Michel war im Januar 2014 vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach in die Lausitz gewechselt. Er ist mit neun Toren und sieben Vorlagen in 42 Drittligaspielen für Energie einer der effektivsten und gefährlichsten Spieler. mehr

Deutsche Eishockey Liga

Straubing Tigers verlängern mit gleich neun Profis

Die Straubing Tigers haben mit gleich neun Vertragsverlängerungen die Weichen für die kommende Saison in der Deutschen Eishockey Liga gestellt. Kapitän Sandro Schönberger, der angeblich von anderen Klubs umworbene Austin Madaisky, Dylan Yeo, Colton Jobke, Thomas Brandl, Steven Zalewski, René Röthke, Stefan Loibl und Manuel Wiederer bleiben ein weiteres Jahr bei den Niederbayern. Schönberger und Yeo sollen dem Verein sogar bis mindestens 2018 erhalten bleiben. Das teilten die Tigers am Mittwoch während der Länderspielpause mit. Den Grundstein für die sportliche Ausrichtung legte der Sportliche Leiter Jason Dunham bereits Ende November, als er die Arbeitspapiere von Trainer Larry Mitchell und Co-Trainer Rob Leask um ein weiteres Jahr verlängerte. "Bei der Weiterverpflichtung von Austin Madaisky ist uns ein echter Coup gelungen. Dass er nun, trotz zahlreicher Angebote der finanzstarken Konkurrenz, unbedingt bei uns bleiben wollte, spricht für ihn", sagte Dunham. "Austin hat erkannt, dass er bei den Tigers viel Eiszeit erhält und eine tragende Rolle einnehmen kann. Immerhin steht er noch am Anfang seiner Karriere und legt in den nächsten Jahren den Grundstein für deren weiteren Verlauf." Die Straubinger kämpfen in der DEL als Tabellenachter um den Einzug in die Playoffs. "Die Verkündung zum jetzigen Zeitpunkt soll, auch in Hinblick auf die mögliche Playoff-Teilnahme, eine zusätzliche Aufbruchstimmung erzeugen", sagte Geschäftsführerin Gaby Sennebogen. mehr

Absichtserklärung unterschrieben

DFB und DFL wollen Qualität der Spielervermittlung erhöhen

Der deutsche Fußball strebt eine erhöhte Qualität und Transparenz bei der Spielervermittlung und -beratung an. Eine entsprechende Absichtserklärung haben der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die Deutsche Fußball Liga (DFL) und die Deutsche Fußballspieler-Vermittler Vereinigung (DFVV) am Mittwoch in Frankfurt unterzeichnet. Hintergrund der Initiative ist das am 1. April 2015 in Kraft getretene FIFA-Reglement, wonach Spielervermittler keine Lizenz des nationalen Fußball-Verbandes mehr benötigen, sondern sich nur noch registrieren müssen. DFB, DFL und DFVV wollen nun gemeinsam Qualitätsstandards und Verhaltensregeln erarbeiten, die der Transparenz, der Vertragsstabilität, der Integrität des sportlichen Wettbewerbs und dem Schutz von Minderjährigen dienen sollen. mehr

Hannover 96

Comeback von Spielmacher Kiyotake verzögert sich weiter

Bundesligist Hannover 96 muss weiter auf das Comeback von Spielmacher Hiroshi Kiyotake warten. Der japanische Nationalspieler begann zwar am Mittwoch das Mannschaftstraining des Tabellenletzten, hörte nach den Laufeinheiten aber wieder auf. Der 26 Jahre alte Profi war zuletzt am zwölften Spieltag in der Bundesliga im Einsatz. Kiyotake hatte sich im November 2015 zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres einen Haarriss im Fuß zugezogen. Bei den jüngsten drei 96-Niederlagen hatte der Defensivspezialist Manuel Schmiedebach auf der Zehner-Position ausgeholfen und schlechte Kritiken erhalten. mehr

Motorrad-Kalender

Sachsenring-GP offiziell am 17. Juli

Der Große Motorrad-Preis von Deutschland auf dem Sachsenring findet im kommenden Jahr am dritten Juli-Wochenende statt. Dies geht aus dem offiziellen Rennkalender hervor, den der Weltverband FIM am Aschermittwoch veröffentlichte. Termin für die Rennen der Klassen MotoGP, Moto2 und Moto3 auf dem Kurs nahe Hohenstein-Ernstthal ist der 17. Juli. 2016 finden erneut 18 Läufe statt, zum Auftakt wird wie gehabt das Nachtrennen in Katar gefahren (20. März), ehe es für zwei Stationen nach Argentinien (3. April) und in die USA (10. April) geht. Das Saisonfinale findet in Valencia (13. November) statt. mehr

DEL

Straubing bindet neun Spieler um Topscorer Zalewski

Die Straubing Tigers aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben gleich neun Spieler an sich gebunden. Wie der Klub am Aschermittwoch mitteilte, unterschrieben Topscorer Steven Zalewski (USA/29), Austin Madaisky (24), Colton Jobke (beide Kanada/23), Thomas Brandl (25), René Röthke (33), Stefan Loibl und Manuel Wiederer (beide 19) für ein weiteres Jahr. Dylan Yeo (Kanada) und Sandro Schönberger (beide 29) verlängerten bis 2018. "Wir sind froh, dass sich die genannten Cracks bewusst für die Tigers entschieden haben", sagte Straubings Sportlicher Leiter Jason Dunham und erwähnte insbesondere seinen Spitzenspieler Zalewski, der als bester Straubinger 33 Scorerpunkte aufweist: "Steven hat sich binnen kurzer Zeit zu einem absoluten Leader entwickelt. Er besticht nicht nur durch seine Scorerpunkte, sondern geht auch dahin, wo es weh tut. An ihm werden wir noch viel Freude haben." mehr

Trikot-Schriftzug "Kein Fußball den Faschisten"

St. Pauli setzt Zeichen gegen Rassismus

Zweitligist FC St. Pauli setzt am Freitag im Spiel gegen RB Leipzig (18.30 Uhr/Live-Ticker) ein Zeichen gegen Rassismus. Die Hamburger laufen mit dem Schriftzug "Kein Fußball den Faschisten" auf den Trikots auf. Das gab der Tabellen-Vierte am Mittwoch bekannt. Die Aktion bildet den Abschluss verschiedener Veranstaltungen des sogenannten Fanladens von St. Pauli rund um den internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (27. Januar). Die Fans der Kiezkicker engagieren sich seit Jahren für bunte Vielfalt, Toleranz und Respekt und gegen Rassismus und Diskriminierung jeder Art. mehr

Trainer-Chaos in Palermo

Schelotto geht wegen fehlender Lizenz

Der italienische Erstligist US Palermo ist zum dritten Mal in dieser Saison auf Trainersuche. Der bisherige Coach des Tabellen-15., der Argentinier Guillermo Barros Schelotto, verlässt den Klub nach nur einem Monat wegen einer fehlenden Lizenz wieder. Der 42-Jährige und sein Team gaben ihr Amt ab, wie die Sizilianer am Mittwoch mitteilten. Das Team war in den vergangenen Wochen bereits von Interims-Coach Giovanni Tedesco betreut worden, weil Schelottos Trainer-Lizenz überprüft werden musste. Nach Angaben des Klubs teilte die Europäische Fußball-Union Uefa nun mit, dass der Argentinier nicht die nötige Lizenz besitze. Schelotto, der bislang nur als Trainer in seinem Heimatland bei CA Lanus gearbeitet hat, habe zudem nicht die nötige Erfahrung bei einem internationalen Top-Klub. Palermo teilte am Mittwoch mit, der Klub berate nun, wie es weitergehen soll. Die Sizilianer stecken als 15. mit sieben Punkten Vorsprung auf Rang 18 mitten im Abstiegskampf. mehr

Hamburger SV

Ekdals Comeback rückt näher – Gregoritsch pausiert weiter

Das Comeback des schwedischen Nationalspielers Albin Ekdal im Trikot des Bundesligisten Hamburger SV rückt näher. Der defensive Mittelfeldakteur, der verletzungsbedingt seinem Klub gut zweieinhalb Monate gefehlt hatte, absolvierte am Mittwoch problemlos das Mannschafstraining und könnte am Sonntag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach wieder dem HSV-Kader angehören. Der Skandinavier hatte sich Ende November am linken Sprunggelenk verletzt. "@EkdalAlbin voll dabei", twitterte der HSV über den 26-Jährigen, der schon in der vorigen Woche in den Trainingsbetrieb eingestiegen war. Weniger gut sieht es bei Michael Gregoritsch aus. Der österreichische U 21-Nationalspieler konnte erneut nicht mittrainieren. Der Offensivspieler hatte sich in der Vorwoche im Training bei einem Zusammenprall mit dem Teamkollegen Ivo Ilicevic am Sprunggelenk verletzt. Das Gladbach-Spiel dürfte für ihn zu früh kommen. Dagegen will Winterzugang Josip Drmic gegen die Borussia sein zweites Match für den HSV bestreiten. "Klar ist es für mich ein spezielles Spiel", sagte die Gladbacher Leihgabe dem Magazin "Sportbild" und gab zu, dass die Motivation für ihn diesmal besonders hoch sei. "Ich muss aufpassen, dass ich das gut einordne und nicht übermotiviert ins Spiel gehe", sagte der Schweizer Internationale, den HSV-Coach Bruno Labbadia am Sonntag gegen den 1. FC Köln (1:1) erstmals einsetzte. mehr

Triathlon

Ironman-Weltmeister Frodeno startet in Roth

Ironman-Weltmeister Jan Frodeno geht beim diesjährigen Triathlon im fränkischen Roth (17. Juli) an den Start. "Das Rennen in Roth ist die europäische Triathlon-Legende, ein Start beim Challenge ist ein Highlight in jeder Athleten-Vita. Super, dass ich es dieses Jahr endlich schaffe, in Roth zu starten", sagte Frodeno, Peking-Olympiasieger und Sportler des Jahres 2015. Frodenos Ziel bei dem Traditionsrennen ist der Weltrekord (7:41:33 Stunden), den Andreas Raelert 2011 in Roth über über die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen aufgestellt hat. "Dass die Strecken in Roth sehr schnell sind, ist ja bekannt. Ich werde alles dafür tun, dass mein großer Traum vom Weltrekord Wirklichkeit wird", sagte er. mehr

Formel 1

n-tv überträgt freies Training

Der Nachrichtensender n-tv hat sich für die Saison 2016 die Übertragungsrechte für das freie Training der Formel 1 gesichert. Das gab das Unternehmen aus der Mediengruppe RTL am Mittwoch bekannt. Erstmals überträgt n-tv am 18. März aus Melbourne, wo zwei Tage später das erste von 21 Rennen der WM-Saison 2016 stattfindet. Motorsport ist fester Bestandteil im n-tv-Programm. So überträgt der Sender neben den Rennen der Formel 3 auch die Rallye Dakar, die DTM und den Porsche Carrera Cup. Die Freitagstrainings der Formel 1 strahlte der Sender zuletzt 2012 aus. mehr

Fifa

Salman lockt Infantino offenbar mit Generalsekretär-Posten

Gut zwei Wochen vor der Wahl eines neuen Präsidenten für den Fußball-Weltverband Fifa (26. Februar) bemühen sich die Kandidaten mit taktischen Schachzügen um die Bildung womöglich entscheidender Allianzen. Scheich Salman Bin Ibrahim Al Khalifa aus Bahrain will dabei Europas Favoriten Gianni Infantino (Schweiz) offenbar tatsächlich mit der mutmaßlichen Aussicht auf den einflussreichen Posten des Fifa-Generalsekretärs in ein Bündnis locken. Außerdem möchte er angeblich Infantino zu seinem kurzfristigen Verzicht auf die Kandidatur bewegen. "Ich bin bereit, dass Infantino und ich unsere Kräfte bündeln. Ausschließen kann man jedenfalls gar nichts", sagte der umstrittene Scheich Salman in einem Interview mit der russischen Nahrichtenagentur Tass. Bereits in der vergangenen Woche hatten mehrere Medien über entsprechende Absichten des Scheichs berichtet. Der 50-Jährige, dem die Beteiligung an Menschenrechtsverletzungen in seinem Heimatland vorgeworfen wird, gilt momentan nach Ansicht zahlreicher Beobachter als Favorit gegenüber seinen vier Mitbewerben um die Nachfolge des gesperrten Fifa-Bosses Joseph S. Blatter (Schweiz). mehr

Hoffnung auf EM-Teilnahme

Slowake Pich verlässt 1. FC Kaiserslautern

Zweitligist 1. FC Kaiserslautern hat sich nach nur einem halben Jahr von seinem Mittelfeldspieler Robert Pich getrennt. Der 27 Jahre alte Slowake kehrt auf Leihbasis bis zum Saisonende zu seinem früheren Verein Slask Breslau zurück. Das gab der polnische Erstligist auf seiner Internetseite bekannt. Pich möchte sich in Polen für einen Platz im slowakischen EM-Aufgebot empfehlen, da er beim 1. FC Kaiserslautern in den vergangenen sechs Monaten nur einmal von Beginn an spielen durfte. mehr

ÖFB will mehr Karten

EM 2016 löst Ticket-Hysterie in Österreich aus

Die EM-Hysterie in Österreich nimmt kein Ende: Nachdem die rot-weiß-roten Fans mit 300.000 Ticketbestellungen das tatsächliche Kontingent für Österreichs Gruppenspiele bei der Euro 2016 in Frankreich (31.000) weit überschritten haben, kämpft der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) jetzt um zusätzliche Eintrittskarten. ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig sagte der "Kronen Zeitung": "Wir haben der Uefa bereits mitgeteilt, dass wir jede Karte, die von unserem jeweiligen Gruppengegner nicht benötigt wird, sofort für unsere Fans nehmen. Logistisch wäre das kein Problem, die Stadien sind so konzipiert, dass die Fanblöcke jederzeit erweitert werden können." Dennoch weist Ludwig darauf hin, dass längst nicht jede Anfrage aus Österreich Erfolg haben wird: "Es wird leider viele Enttäuschte geben." Österreich, EM-Co-Gastgeber von 2008, schaffte im vergangenen Jahr erstmals die sportliche Qualifikation für eine EM-Endrunde. mehr

Paris 2024

Pariser Olympia-Bewerbung präsentiert ihr Logo

Mit einer feierlichen Präsentation am Arc de Triomphe hat die Pariser Olympia-Bewerbung um die Sommerspiele 2024 die nächste Etappe eingeläutet. Um Punkt 20.24 Uhr am Dienstagabend wurde das offizielle Logo, ein stilisierter Eiffelturm in bunten Neonfarben mit dem Schriftzug "Paris 2024" und den Olympischen Ringen, auf das berühmte Bauwerk am Ende des Prachtboulevards Champs-Elysees projiziert. Begleitet wurden die beiden Chefs des Pariser Bewerbungs-Komitees, Bernard Lapasset (ehemaliger Präsident des französischen Rugby-Verbandes) und Tony Estanguet (dreimaliger Kanu-Olympiasieger), bei der Vorstellung von der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo. In Marseille, wo im Rahmen der Spiele die Segelwettbewerbe ausgetragen werden sollen, war das Logo zeitgleich auf der Außenwand des Rathauses zu sehen. mehr

Bundesliga

Werder will mit Galvez verlängern – Defensivmann zögert

Bundesligist Werder Bremen will die Zusammenarbeit mit Defensivmann Alejandro Galvez fortsetzen. "Werder hat mir eine Vertragsverlängerung für zwei Jahre angeboten. Ich muss meine Situation aber in aller Ruhe einschätzen", sagte der 26 Jahre alte Spanier bei goal.com: "Man fühlt sich aber schon sehr geschätzt, wenn der Verein, bei dem man ist, mit einem weitermachen will." Auch aus der Heimat liegen Galvez offenbar Anfragen vor - unter anderem vom FC Sevilla. "Es gibt gute spanische Klubs, die interessiert sind. Sevilla hat mich im Sommer kontaktiert", sagte der Ex-Profi von Rayo Vallecano und Sporting Gijón: "Das ist eine Mannschaft, die ich mag, denn das liegt nicht weit von meinem Zuhause entfernt - und sie spielen international." mehr

Champions League

Österreichischer Teenager Lienhart in Reals Kader berufen

Der erst 19-jährige Österreicher Philipp Lienhart steht im 25-köpfigen Aufgebot von Spanies Renommierklub Real Madrid für die K.o.-Phase in der Champions League. Mit bislang einem zwölfminütigen Profi-Einsatz bei Real ist der Defensivspieler ein unbeschriebenes Blatt. Doch Chefcoach Zinedine Zidane kennt und schätzt Lienhart aus seiner Zeit als Trainer der zweiten Mannschaft der Königlichen, Castilla Madrid. Der ehemalige Weltfußballer erklärte: "Lienhart hat großes Potenzial." Zum Auftakt der K.o.-Phase trifft Real am 17. Februar sowie am 8. März im Achtelfinale auf AS Rom. mehr

Tischtennis-Legende

Jan-Ove Waldner beendet Karriere mit 50

Schwedens Tischtennis-Legende Jan-Ove Waldner beendet mit 50 Jahren seine Punktspiel-Karriere. Nach Angaben seines Klubs Spårvägens BTK bestreitet er an diesem Donnerstag sein letztes Pflichtspiel in der ersten schwedischen Liga gegen Helsingborg. Der sechsmalige Weltmeister hatte es bis zu Beginn der 2000er-Jahre immer wieder geschafft, auch die besten Chinesen zu bezwingen. 1992 gewann er in Barcelona Olympia-Gold im Einzel. "Waldi", wie die deutschen Fans den Ausnahmekönner nannten, spielte mehrfach in der Bundesliga. Er schlug für Saarbrücken, Plüderhausen und zuletzt bis 2012 in Fulda auf. Für Schweden bestritt Waldner seine 15. und letzte WM 2006 in Bremen. mehr

Tennis

Siegemund erreicht Achtelfinale in St. Petersburg

Laura Siegemund ist beim WTA-Tennisturnier in St. Petersburg ins Achtelfinale eingezogen. Die 27-Jährige aus Metzingen setzte sich am Mittwoch gegen die an Position sieben gesetzte Französin Kristina Mladenovic 1:6, 7:5, 6:1 durch. Siegemund bekommt es bei dem mit 763.000 Euro dotierten Hallenturnier nun mit der Belgierin Kirsten Flipkens oder Daria Kasatkina aus Russland zu tun. Siegemund, die bei den Australian Open in der dritten Runde an Fed-Cup-Spielerin Annika Beck gescheitert war, war als Lucky Loser ins 32er-Feld gerutscht. Am Dienstag war bereits die Hamburgerin Carina Witthöft mit einem Sieg über die Österreicherin Tamira Paszek weitergekommen. mehr

Russischer Kapitän

Schirokow geht bis Saisonende zu ZSKA Moskau

Russlands Nationalmannschafts-Kapitän Roman Schirokow spielt bis Saisonende für den russischen Erstligisten ZSKA Moskau. Wie der Tabellenführer der Premjer Liga am Mittwoch bekannt gab, unterschrieb der 34-Jährige einen Sechs-Monats-Vertrag. Zuletzt hatte Schirokow, der bereits in der Jugend für ZSKA gespielt hatte, seinen Vertrag bei Stadtrivale Spartak Moskau einvernehmlich aufgelöst. "Ich bin sehr glücklich, nach Hause zu kommen", sagte Schirokow, der in 52 Länderspielen 13 Treffer erzielt hat. Im Vorjahr hatte der Allroundspieler das Nationalteam als Spielführer zur EM-Endrunde in Frankreich geführt. In der Gruppe B trifft Russland dort auf Wales, England und die Slowakei. mehr

Nach Sturz in Argentinien

Radprofi Malori vor Rückkehr nach Spanien

Knapp drei Wochen nach seinem schweren Sturz in Argentinien naht die Rückkehr von Radprofi Adriano Malori nach Spanien. Wenn möglich soll der 28-Jährige in den kommenden Tagen nach Pamplona verlegt werden, teilte die spanische Movistar-Mannschaft mit. Der Italiener sei weiter auf dem Weg der Besserung. Malori war bei der Tour de San Luis bei Tempo 65 schwer gestürzt und hatte dabei Schädelfrakturen und einen Schlüsselbeinbruch erlitten. Der WM-Dritte im Zeitfahren war zunächst ins künstliche Koma versetzt worden. Vor seiner Verlegung in eine Spezialklinik in Buenos Aires war er in San Luis behandelt worden. mehr

Frankreich

Fünftligist Granville wird zum Pokalschreck

Fünftligist US Granville ist im französischen Pokal sensationell zum Favoritenschrecken avanciert. Die Normannen aus der CFA 2 düpierten im Achtelfinale beim 1:0-Erfolg nach Verlängerung gegen Zweitligist Bourg-en-Bresse zum zweiten Mal in Folge ein Team aus der zweiten Division. Schon in der vorherigen Runde hatte Granville gegen Bourg-en-Bresses Ligakonkurrenten Stade Laval einen landesweit beachteten Coup gelandet.Granvilles Viertelfinal-Einzug war in den ersten drei Spielen in der Runde der letzten 16 nur eine von zwei Überraschungen: Der Erstliga-Zweite AS Monaco musste seine Titelhoffnungen durch ein 1:2 bei Zweitligist FC Sochaux unerwartet frühzeitig begraben. Monacos Ligue-1-Konkurrent GFC Ajaccio hingegen wurde gegen Viertligist Saint-Malo seiner Favoritenstellung durch ein mühevolles 2:1 gerecht. In den fünf verbleibenden Achtelfinal-Begegnungen am Mittwochabend peilt der deutsche Torwart Kevin Trapp mit Meister Paris St. Germain gegen Olympique Lyon den Einzug in die nächste Runde an. mehr

DFB-Pokal

Fast 8,5 Millionen sehen BVB-Sieg in Stuttgart in der ARD

Durchschnittlich 8,47 Millionen Zuschauer haben den 3:1-Erfolg von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund im DFB-Pokal-Viertelfinale beim Ligarivalen VfB Stuttgart in der zweiten Halbzeit live in der ARD verfolgt. Das entsprach einem Marktanteil (MA) von 26,2 Prozent. Im ersten Durchgang saßen 7,37 Millionen Fans vor den Bildschirmen (MA: 20,7). Für die Zusammenfassung des zweiten Viertelfinals vom Dienstag zwischen Bayer Leverkusen und Werder Bremen (1:3) im Anschluss interessierten sich noch 5,03 Millionen Zuschauer (MA: 22,5). mehr

VfB Stuttgart

Tyton weiter Nummer eins im Tor des VfB

Stuttgarts Torhüter Mitch Langerak muss nach seinem Pflichtspieldebüt beim 1:3 gegen Borussia Dortmund wieder auf der Bank Platz nehmen. VfB-Trainer Jürgen Kramny gab seinem Konkurrenten Przemyslaw Tyton nach dem Aus im DFB-Pokal-Viertelfinale am Dienstagabend eine Einsatzgarantie. "Wir haben uns entschlossen, ihn nach der Vorbereitung zur Nummer eins zu machen. Das wird auch so bleiben. Die Situation war so besprochen, dass Tyton auch am Samstag wieder im Tor steht", sagte Kramny. Er attestierte dem zu Saisonbeginn verletzten Langerak jedoch eine gute Leistung. "Das, was er halten konnte, hat er gehalten. Er hat gut mitgespielt." mehr

Eishockey

Beresnevs neuer Nationaltrainer Lettlands

Leonids Beresnevs wird neuer Eishockey-Nationaltrainer Lettlands. Der 57 Jahre alte gebürtige Russe soll das Nationalteam bei der Weltmeisterschaft vom 6. bis 22. Mai 2016 in Russland betreuen, wie die Zeitung "Diena" (Mittwoch) berichtete. Beresnevs, der das Team bereits von 1995 bis 1999 und von 2005 bis 2006 coachte, erhält zunächst einen Vertrag bis Ende der WM. Bei einem guten Abschneiden wird dieser sich automatisch verlängern. Lettland trifft in der Vorrundengruppe A in Moskau unter anderem auf Gastgeber Russland, Tschechien und Schweden. Beresnevs folgt auf Aleksandrs Belavskis, dessen Vertrag im Sommer 2015 nicht verlängert wurde.  mehr

Segeln

WM-Wettbewerbe in Florida vom Winde verweht

Die Weltmeisterschaft in den olympischen Segeldisziplinen 49er, 49erFX und Nacra 17 hat mit einem vom Winde verwehten Kurzprogramm begonnen. In starken Böen von bis zu sechs Beaufort und gefährlich ruppiger Welle konnten in Floridas Revier vor Clearwater nur die 49er-Herren und die Mixed-Katamaran-Teams jeweils eins statt der geplanten drei Rennen austragen. Die 49erFX-Seglerinnen verließen den Hafen gar nicht erst. Die Kieler 49er-Europameister Justus Schmidt und Max Boehme liegen nach der ersten Wettfahrt auf Platz 25, ihre Berliner Teamkameraden Erik Heil und Thomas Ploeßel auf Platz 27 von 68 Teams aus 25 Nationen. Im Feld der Jollen brachen bis zu zehn Masten.  Im neuen olympischen Mixed-Katamaran Nacra 17 segelten Paul Kohlhoff und Carolina Werner aus Kiel zum Auftakt auf Platz 13. Jan Hauke Erichsen und Lea Spitzmann, die Flensburger Rivalen im Kampf um die Nacra-Olympiafahrkarte nach Rio, liegen auf Platz 24 im Feld der 35 Katamarane aus 22 Ländern.  mehr

NBA

Gasol muss nach Fußbruch pausieren

Die Memphis Grizzlies aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA müssen lange Zeit auf ihren Star Marc Gasol verzichten. Der 31-Jährige erlitt eine Fraktur im rechten Fuß. Dies teilte sein Team am Dienstag mit. Eine MRT-Untersuchung in Tennessee bestätigte die Verletzung. Der spanische Nationalspieler hatte trotz der Probleme am Spiel gegen die Portland Trail Blazers am Montag noch teilgenommen, musste aber früh vom Platz. "Marc wird auf unbestimmte Zeit ausfallen. Ein weiteres Update werden wir nach dem All-Star-Game bekannt geben", sagte General Manager Chris Wallace. Gasol absolvierte alle bisherigen 52 Saisonspiele für die Grizzlies. mehr

Tennis

Becker in Memphis im Achtelfinale

Der deutsche Tennisprofi Benjamin Becker hat beim ATP-Turnier in Memphis das Achtelfinale erreicht. Der 34-Jährige aus Orscholz setzte sich zum Auftakt gegen Tommy Paul aus den USA mit 6:4, 3:6, 6:3 durch. Nach 1:46 Stunden verwandelte der Weltranglisten-107. seinen zweiten Matchball. Der 18 Jahre alte Paul hatte für das Turnier eine Wildcard erhalten. In der nächsten Runde wartet auf Becker nun der an Position sieben gesetzte Australier John Millman. Becker ist der einzige deutsche Starter bei dem mit 693.425 Dollar dotierten Hartplatzturnier. mehr

Paris

Pläne zur Europa-Liga bei Uefa kein Thema

Die viel diskutierten Europaliga-Pläne von Bayern Münchens Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge waren bislang bei der Europäischen Fußball-Union (Uefa) noch kein Gesprächsthema. "Darüber ist noch nicht gesprochen worden. Das ist noch zu weit weg, außerdem haben wir mit der Champions League die beste Liga der Welt", sagte Uefa-Generalsekretär Gianni Infantino (45) bei der Generalversammlung der Europäischen Klub-Vereinigung ECA in Paris. Rummenigge hatte im vergangenen Monat nochmals seine Idee aufgegriffen, eine möglicherweise sogar privat installierte Europaliga zu schaffen. mehr

Stuttgart

Reus führt Dortmund ins Halbfinale

Borussia Dortmund darf dank seines kongenialen Duos Marco Reus und Pierre-Emerick Aubameyang weiter vom Final-Hattrick im DFB-Pokal träumen. Der BVB zog beim emotionalen Wiedersehen mit Kevin Großkreutz (bestritt 236 Pflichtspiele für Schwarz-Gelb) durch ein 3:1 beim VfB Stuttgart verdient ins Halbfinale ein und und könnte zum dritten Mal in Serie das Endspiel in Berlin erreichen. Für den VfB fand der jüngste Höhenflug unter Trainer Jürgen Kramny nach zuletzt fünf Pflichtspielsiegen dagegen ein Ende. mehr

Düsseldorf

Europameister zurück im Handball-Alltag

Für Andreas Wolff wird es erst in drei Tagen wieder ernst. Dann kämpft der Torwart mit der HSG Wetzlar bei der HBW Balingen-Weilstetten um Bundesliga-Punkte. Heute Abend lost der soeben zum Handballer des Jahres gewählte 24-Jährige noch das Halbfinale des DFB-Pokals aus. Zwei der 18 Spieler, die am EM-Triumph beteiligt waren, sind heute schon aktiv. Abwehrchef Finn Lemke erwartet mit Magdeburg den Aufsteiger Leipzig, Rune Dahmke mit Kiel den VfL Gummersbach. Morgen muss Kreisläufer Hendrik Pekeler mit Bundesliga-Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen in der Champions League gegen Vardar Skopje ran. Die anderen EM-Helden sind wie Wolff am Wochenende wieder gefordert. mehr

Düsseldorf

Radsport kämpft gegen Motordoping

Nach dem ersten Fall von Motordoping im Radsport hat Weltverbands-Präsident Brian Cookson ein konsequentes Vorgehen angekündigt. "Wir haben es schon vorher gesagt, dass Motordoping eine ernsthafte Bedrohung des Sports ist. Wir nehmen das sehr ernst. Wir forschen an weiteren Technologien, die minimale Eingriffe sind, so dass man nicht das Rad demontieren muss. Wenn es nötig ist, werden wir jedes einzelne Rad jedes einzelnen Fahrers überprüfen", sagte der UCI-Chef am Rande der Katar-Rundfahrt. mehr