Alle Sport-Artikel vom 27. März 2017
Bundesliga

Plattenhardt fehlt beim Hertha-Training

Linksverteidiger Marvin Plattenhardt konnte am Montag nicht am Training seines Bundesligisten Hertha BSC teilnehmen. Der Verein teilte am Montag via Twitter mit, dass der Freistoßspezialist krank sei. Der "Kicker" schrieb von einer Mittelohrentzündung. Trainer Pal Dardai konnte zum Wochenstart dafür die Nationalspieler Vladimir Darida (Tschechien), Peter Pekarik (Slowakei) und Valentin Stocker (Schweiz) nach der Rückkehr von ihren Länderspielreisen begrüßen. Mittelfeldspieler Darida hatte bei Tschechiens 6:0-Sieg in der WM-Qualifikation in San Marino zwei Tore erzielt. Der Tabellen-Fünfte empfängt am Freitag (20.30 Uhr/Live-Ticker) den Vierten 1899 Hoffenheim im Olympiastadion. mehr

Hamburger SV

Wood, Mavraj und Papadopoulos ins Training zurückgekehrt

Die zuletzt angeschlagenen Profis Bobby Wood, Mergim Mavraj und Kyriakos Papadopoulos sind ins Teamtraining des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV zurückgekehrt. Das gab der HSV am Montag bekannt. US-Stürmer Wood hatte wegen Rückenbeschwerden auf seine Reise zur Nationalmannschaft verzichtet, Mavraj fehlte wegen eines Sehnenanrisses im Knie. Papadopoulos hatte nach einem Trainingszusammenstoß wegen Verletzungen im Gesicht pausiert. Allein Mittelfeldspieler Aaron Hunt verpasste wegen einer Kapselverletzung im Knie aus gesundheitlichen Gründen noch die Einheit der Hanseaten, die am Samstag im Volksparkstadion den 1. FC Köln empfangen. mehr

Leichtathletik

Ex-Diskus-Meister Wagner unter den gedopten Athleten

In der Studie über Anabolika-Doping in der einstigen Bundesrepublik zwischen 1960 bis 1988 ist der weitere Name eines Leichtathleten bekannt geworden. Der fünfmalige deutsche Diskus-Meister Alwin Wagner bestätigte am Montag der Deutschen Presse-Agentur, dass er auf die Anonymisierung seines Namens in der Dissertation von Wissenschaftler Simon Krivec verzichtet habe. Der heute 66-Jährige aus Melsungen hatte allerdings schon in früheren Jahren die Einnahme verbotener Mittel gestanden und die damalige Doping-Problematik immer wieder angeprangert. "Früher galt ich als Nestbeschmutzer, heute wäre ich wohl ein Whistleblower", sagte Wagner. "Ich hoffe, dass nun weitere ältere Sportler motiviert sind und sich bekennen und auch Ross und Reiter nennen." Sechs der 31 ehemaligen Leichtathleten aus der Bundesrepublik, die Anabolika-Doping zugegeben haben, werden in einer Dissertation von Krivec von der Universität Hamburg namentlich genannt. Vor Wagner hatte sich bisher der frühere Diskuswerfer Klaus-Peter Hennig öffentlich gemeldet. Die Arbeit von Krivec wird am 3. April erstmals veröffentlicht, sie erscheint dann als Buch. Er ist Pharmazeut und besitzt in Krefeld zwei Apotheken. mehr

DEL

ERC Ingolstadt hat einen neuen Sportdirektor

Der ERC Ingolstadt hat einen neuen Sportdirektor gefunden. Wie der Verein aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bekanntgab, wird der Manager am Dienstag (11.00 Uhr) vorgestellt. Den Namen des Nachfolgers von Jiri Ehrenberger verriet der Meister von 2014 nicht. Nach einem Bericht der "Augsburger Allgemeinen" wird der bisherige DEL-Trainer Larry Mitchell das Amt beim ERC übernehmen. Mitchell galt als Favorit auf den Job, seit er die Straubing Tigers vor knapp zwei Wochen als Coach verlassen hatte. Mit den Niederbayern hatte es der Deutsch-Kanadier nach seinem Amtsantritt im Dezember 2014 vom Tabellenkeller bis in die Pre-Playoffs in dieser Saison geschafft. Dort schied er gegen die Eisbären Berlin aus. Als Trainer der Augsburger Panther hatte er es 2010 in das DEL-Finale geschafft. Der ERC Ingolstadt trennte sich Anfang März von Ehrenberger, nachdem das Team eine enttäuschende Saison hinter sich hatte und in der ersten Playoff-Runde an Liga-Neuling Fischtown Pinguins gescheitert war. Ehrenberger war seit Anfang 2014 beim ERC im Amt und konnte gleich in der ersten Saison den Meistertitel bejubeln. Inzwischen ist der Deutsch-Tscheche Coach beim Zweitligisten Ravensburg Towerstars. mehr

EM in Split

Velagic führt deutsches Gewichtheber-Team an

Hamburg (dpa) - Der siebemalige EM-Medaillengewinner Almir Velagic führt das Aufgebot der deutschen Gewichtheber bei den Europameisterschaften im kroatischen Split (2. bis 8. April) an. Das gab der Bundesverband Deutscher Gewichtheber (BVDG) am Montag bekannt. Superschwergewichtler Velagic vom AV Speyer ist mit 35 Jahren ältester Heber im deutschen Team, der Obrigheimer Nico Müller mit 23 Jahren der jüngste. Die Mannschaft besteht aus sieben Männern und einer Frau. Auch der frühere Europameister Jürgen Spieß ist dabei. Premiere hat eine zusätzliche Frauen-Klasse. Das bisher höchste Limit über 75 Kilogramm wird nun unterteilt in die Kategorien bis 90 und über 90 Kilogramm. Die 16 Wettbewerbe werden vom TV-Sender Eurosport übertragen. An den Titelkämpfen wollen 144 Frauen und 180 Männer aus 42 Ländern teilnehmen. Das Aufgebot: Frauen: Nina Schroth (Mutterstadt/Klasse bis 90 kg) Männer: Robert Joachim (Berlin/bis 69 kg), Nico Müller (Obrigheim/bis 77 kg), Max Lang (Chemnitz/bis 77 kg), Tom Schwarzbach (Speyer/bis 85 kg), Michael Müller (Berlin/bis 85 kg), Jürgen Spieß (Speyer/bis 94 kg), Almir Velagic (Speyer/über 105 kg) mehr

Dynamo Dresden

Stürmer Testroet erleidet Muskelfaserriss

Zweitligist Dynamo Dresden muss wegen eines Muskelfaserrisses mehrere Wochen auf Stürmer Pascal Testroet verzichten. Das ergab eine MRT-Untersuchung am Montag, wie der Verein mitteilte. Der 26-Jährige zog sich die Verletzung im linken Oberschenkel am Samstag beim Spiel in der "Future League" gegen Slovan Liberec zu. "Pacos Ausfall tut uns weh, gerade jetzt vor der Englischen Woche. Mit ihm verlieren wir im Offensivspiel eine wichtige Option", sagte Trainer Uwe Neuhaus. mehr

Sotschi

Russland eröffnet Confed-Cup-Arena gegen Belgien

Mit einem Testspiel gegen Belgien eröffnet die russische Fußball-Nationalmannschaft an diesem Dienstag das renovierte Olympiastadion "Fischt" in Sotschi. Der beliebte Kurort am Schwarzen Meer ist einer der vier Spielorte beim Confederations Cup im Sommer in Russland. Weltmeister Deutschland wird bei dem Turnier im Juni zwei von drei Gruppenspielen in Sotschi bestreiten. Nach einem schwachen Auftritt der Sbornaja beim 0:2 gegen die Elfenbeinküste am Freitag ist die Partie gegen den Weltranglisten-Fünften Belgien ein wichtiger Test vor dem Confed Cup. Viele Beobachter im Land des WM-Gastgebers bewerteten das russische Angriffsspiel als einfallslos. Die Abwehr-Dreierkette zeigte bei schnellen Attacken der Afrikaner Schwächen, vor allem in den Zweikämpfen waren die Ivorer häufig einen Schritt schneller. Nach der Niederlage bezeichnete die Zeitung "Sport-Express" (Montag) das Spiel gegen Belgien als die wichtigste Partie des Frühjahrs. Sollte die Mannschaft kein besseres Bild abgeben, könnten schon bald Rufe nach einem Trainerwechsel laut werden, kommentierte das Blatt. mehr

Eishockey

Top-Spielerinnen der USA drohen mit WM-Boykott

Die besten Eishockey-Spielerinnen von Gastgeber USA drohen bei der am Freitag beginnenden WM mit einem Boykott. Mit der Drohkulisse wollen die Spielerinnen des Olympiasiegers von 1998 erreichen, dass der mit dem US-Verband bereits ausgehandelte Vertrag, der ihnen höhere finanzielle Zuwendungen und andere Vorteile garantiert, doch noch in Kraft tritt. Der Vertrag wurde durch das 15-köpfige Exekutivkomitee wieder eingezogen, was für heftige Kritik im nordamerikanischen Eishockey sorgte. Auch die NHL-Spielergewerkschaft (NHLPA) solidarisierte sich mit den Frauen. "Die NHL-Spieler unterstützen voll und ganz die Bemühungen des US-Nationalteams der Frauen, eine gerechte Vereinbarung mit dem US-Verband zu erzielen", schrieb die NHLPA auf Twitter. mehr

Hannover 96

Klubchef Kind hat Angst vor Mittelmaß

Klubchef Martin Kind sieht im Falle eines verpassten Aufstiegs große Probleme für den Fußball-Zweitligisten Hannover 96. "Die Gefahr ist sehr groß - und da gibt es in der 2. Liga einige Beispiele - dass man dann im Mittelmaß versinkt", sagte Kind der "Bild" (Montag). Daher sei der Erstliga-Absteiger finanziell "ein deutliches Risiko eingegangen. Zusammen mit Stuttgart haben wir die teuerste Mannschaft." Hannover 96 liegt derzeit auf Platz vier der Tabelle. Vor einer Woche hat Hannover Trainer Daniel Stendel freigestellt und André Breitenreiter als Coach verpflichtet. mehr

HSV-Hoffnungsträger

Wood ist Klinsmann dankbar

Bobby Wood von Bundesligist Hamburger SV rechnet dem früheren US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann einen großen Anteil an seiner starken Entwicklung zu. "Ich glaube, wenn Jürgen nicht US-Trainer gewesen wäre, dann hätte ich vielleicht mit dem Fußball aufgehört oder hätte irgendwo in der 4. Liga gespielt", sagte der 24 Jahre alte Stürmer dem Klub-Magazin "HSV Live". Klinsmann habe in einer schwierigen Phase "an meine Qualität geglaubt und es ist immer schön, wenn du als Spieler so ein Vertrauen geschenkt bekommst", sagte Wood: "Wir stehen noch immer in Kontakt, schreiben uns ab und zu per SMS." Der frühere deutsche Nationalspieler, Weltmeister von 1990 und Bundestrainer, Klinsmann, war im November nach mehr als fünf Jahren als Coach der Vereinigten Staaten entlassen worden. Wood debütierte im August 2013 für die US-Boys. Beim HSV entwickelt sich der Zugang von Union Berlin immer mehr zum Leistungsträger, fünf Saisontreffer stehen für ihn bislang zu Buche. mehr

Reiten

Thieme Dritter bei Millionen-Dollar-Springen

André Thieme hat erneut bei einem Eine-Million-Dollar-Springen in den USA ordentlich verdient. Der Springreiter aus Plau ritt eine Woche nach dem vierten Platz in Thermal/Kalifornien am Sonntag (Ortszeit) in Ocala/Florida mit Conthendrix auf Rang drei. Thieme kam ins Stechen, blieb fehlerfrei und kassierte 120.000 Dollar Preisgeld. Das Springen gewann die mehr als eine Sekunde schneller reitende Lauren Hough aus den USA mit Ohlala vor ihrem Landsmann Aaron Vale mit Finou. Ihr Lohn: 350.000 Dollar Preisgeld. mehr

Golf

Johnson gewinnt Turnier in Austin

Der Weltranglisten-Erste Dustin Johnson hat die Matchplay Championships der Golfer in Austin/Texas gewonnen. Der Amerikaner setzte sich am Sonntag (Ortszeit) am letzten Loch gegen den Spanier Jon Rahm durch. Für Johnson war es der dritte Turniersieg in Serie. Damit ist der 32-Jährige auch Topfavorit für das Masters in Augusta Anfang April. In der Gruppenphase hatte Johnson auch Martin Kaymer bezwungen und dem Deutschen damit den Einzug in die K.o.-Phase des mit zehn Millionen Dollar dotierten Lochwettspiels der World-Golf-Championship-Serie verwehrt. Im Finale gegen Rahm lag Johnson von Beginn an vorn, musste aber bis zum Schluss zittern. mehr