Alle Sport-Artikel vom 7. Juli 2017
Irish Open

Deutsche Golfer scheitern am Cut

Sämtliche deutsche Golfprofis sind beim Europa-Tour-Turnier im irischen Derry am Cut gescheitert. Marcel Siem (Ratingen) stand auf dem Par-72-Kurs durch eine 71er Runde nach dem zweiten Tag bei 141 Schlägen. Maximilian Kieffer (Düsseldorf) benötigte am Freitag einen Schlag mehr und kam auf insgesamt 142 Schläge. Der Cut für die beiden Schlussrunden lag bei 140. Auch Alexander Knappe (Paderborn/141), Florian Fritsch (München/143), Bernd Ritthammer (Nürnberg/144) und Sebastian Heisele (München/147) mussten das Turnier zur Halbzeit beenden, waren dabei aber in bester Gesellschaft: Auch der viermalige Major-Sieger Rory McIlroy (Nordirland/145) scheiterte am Cut. In Führung lagen nach dem zweiten Tag der US-Amerikaner Daniel Im und der Franzose Benjamin Hebert nach 67er-Runden mit insgesamt jeweils 131 Schlägen. mehr

Nach Pollersbeck-Abgang

FCK holt Torwart Müller zurück

Nach dem Abschied von U21-Europameister Julian Pollersbeck hat Zweitligist 1. FC Kaiserslautern Torhüter Marius Müller zurückgeholt. Der 23-Jährige wird für ein Jahr vom Bundesligisten RB Leipzig ausgeliehen. Der gebürtige Heppenheimer spielte bereits von 2003 bis 2016 für den FCK und durchlief in diesem Zeitraum alle Jugendmannschaften. Von 2012 bis 2016 gehörte Müller dem Profikader an. Pollersbeck (22) läuft künftig für den Hamburger SV auf. mehr

2. Bundesliga

Kempe kehrt zu Darmstadt 98 zurück

Tobias Kempe kehrt zu Fußball-Zweitligist Darmstadt 98 zurück. Der 28 Jahre alte Offensivspieler erhält beim Bundesliga-Absteiger einen Vertrag bis Juni 2020. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten die Lilien mit dem abgebenden Klub 1. FC Nürnberg Stillschweigen. "Wir sind glücklich, mit Tobias einen offensiv variablen Spieler verpflichtet zu haben, der zudem den Verein und dessen Werte bereits gut kennt. Wir hoffen, dass er uns besonders mit seiner großen Erfahrung und seiner Stärke bei Standards weiterhelfen wird", sagte Trainer Torsten Frings zu dem Transfer und Kempe äußerte: "Ich freue mich riesig, wieder zu Hause bei meiner alten Liebe zu sein." Kempe stand bei Darmstadt bereits von 2014 bis 2016 unter Vertrag. In seinen zwei Spielzeiten im Lilien-Dress feierte er mit dem Klub den Aufstieg in die Bundesliga. Insgesamt bestritt Kempe für den SV 98 bis dato 60 Pflichtspiele. Dabei erzielte er vier Tore und bereitete zwölf Treffer vor. mehr

Fußball-Bundesliga

Wolfsburgs Bruma kehrt nach Verletzungspause zurück

Beim Bundesligisten VfL Wolfsburg ist Abwehrspieler Jeffrey Bruma wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Der 25 Jahre alte Innenverteidiger trainierte am Freitag erstmals seit seiner Knieverletzung vor vier Monaten wieder individuell. Zudem stießen in Koen Casteels und Yunus Malli die letzten Urlauber zum Team neu hinzu. Sebastian Jung ist damit der letzte Spieler, der noch angeschlagen im Trainingsbetrieb fehlt. Am Montag reist der VfL ins Trainingslager nach Bad Ragaz in die Schweiz. mehr

Fußball

Mölders bleibt bei 1860 München, Strobl kommt

Sascha Mölders bleibt dem TSV 1860 München erhalten. Der 32 Jahre alte Angreifer unterzeichnete am Freitag einen Vertrag bei den Löwen, die nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga ab der kommenden Woche in der Regionalliga Bayern spielen. Darüber hinaus verpflichteten die Löwen den österreichischen Torhüter Alexander Strobl (24) vom Ligakonkurrenten TSV Buchbach. Mölders war im Januar 2016 vom FC Augsburg zu den Sechzigern gewechselt und traf in 35 Ligaspielen sieben Mal. "Sascha ist torgefährlich und ein Typ, der eine Mannschaft mitreißen kann. Zudem wird er unserer jungen Mannschaft mit seiner langjährigen Erfahrung im Profi-Fußball gut tun", sagte Trainer Daniel Bierofka. mehr

2. Bundesliga

Aufstiegsheld Kempe kehrt zu Darmstadt 98 zurück

Bundesliga-Absteiger SV Darmstadt 98 hat seinen früheren Aufstiegshelden Tobias Kempe nach nur einem Jahr vom 1. FC Nürnberg zurückgeholt. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler absolvierte am Freitag bereits den obligatorischen Medizincheck in Darmstadt. Zudem bestätigten die Nürnberger via Twitter eine Einigung zwischen beiden Vereinen über diesen Transfer. Kempe spielte bereits von 2014 bis 2016 für die "Lilien". Am letzten Spieltag der Saison 2014/15 gelang ihm das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg gegen den FC St. Pauli, der den Darmstädtern damals völlig überraschend den Aufstieg in die Bundesliga sicherte. Vor einem Jahr wechselte Kempe zum 1. FC Nürnberg. Jetzt kehrt er als potenzieller Führungsspieler und Wunschkandidat von Trainer Torsten Frings zu den Südhessen zurück. mehr

Platz eins im Rotsee-Vorlauf

Deutscher Ruder-Achter siegt weiter

Der deutsche Achter hat beim Weltcup-Finale der Ruderer in Luzern seine Siegesserie fortgesetzt und am Freitag den Vorlauf überzeugend gewonnen. Der Europameister um Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) setzte sich gegen den Dauerrivalen Großbritannien mit einer guten Sekunde Vorsprung durch. Das in dieser Saison ungeschlagene Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes qualifizierte sich mit dem neunten Saisonsieg auf direktem Wege für das Finale am Sonntag. Einen weiteren Vorlaufsieg auf dem Rotsee feierte Annekatrin Thiele (Leipzig) im Einer. Die 32-Jährige qualifizierte sich damit genauso fürs Viertelfinale am Nachmittag wie Tim Ole Naske (Hamburg), dem im Skiff der dritten Platz reichte. mehr

Handball-Bundesliga

VfL Gummersbach verpflichtet Schweden Pujol

Handball-Bundesligist VfL Gummersbach hat den schwedischen Nationalspieler Josef Pujol für die kommende Saison verpflichtet. Der 25-Jährige wechselt vom norwegischen Champion Elverum Handball zum Altmeister und erhält einen Einjahresvertrag. Das teilte der Verein am Freitag mit. Der Schwede soll Nationalspieler Simon Ernst ersetzten. Der 23-Jährige fällt in der Hinrunde wegen eines Kreuzbandrisses aus. Gummersbach hatte in der vergangenen Saison die Liga nur knapp halten können. Zum Start der Vorbereitung auf die neue Saison am 10. Juli steigt Pujol ins Training ein. mehr

Formel 1

Ferrari trennt sich offenbar von Motorenchef Sassi

Der italienische Formel-1-Rennstall Ferrari um den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) und der bisherige Motorenchef Lorenzo Sassi gehen laut italienischen Medienberichten künftig getrennte Wege. Der Ingenieur aus der Toskana sei fortan nicht mehr Chefplaner der Power Unit in Maranello, berichtete die Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport am Freitag. Der Beschluss sei von Ferrari-Boss Sergio Marchionne gefasst worden. Der 30 Jahre alte Vettel wollte die Medienberichte am Randes des Großen Preises von Österreich in Spielberg zunächst ebenso wenig kommentieren wie sein Team. "Diese Frage sollte man Personen stellen, die höhere Positionen als ich im Team besetzen", sagte Vettel. Sassi, seit elf Jahren bei Ferrari, war die rechte Hand des Technischen Direktors Mattia Binotto. Noch ist unklar, wie er ersetzt wird. Sassi soll wegen seiner hervorragenden Arbeit angeblich künftig bei Fiat-Chrysler eingesetzt werden und dort seine Erfahrung im Bereich Hybrid für die Serienproduktion einsetzen. Das berichtet das Fachportal Speedweek.com. mehr

Bundesliga

Hertha verlängert mit U20-Nationalspieler Mittelstädt

Europa-League-Teilnehmer Hertha BSC hat den Vertrag mit seinem Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt vorzeitig verlängert. Das gab der Verein am Freitag bekannt. Zu den Vertragsdetails machten die Berliner keine Angaben. Ursprünglich war Mittelstädt bis 2018 an den Klub gebunden. "Maxi ist ein Eigengewächs, das bei uns den Sprung in den Profifußball geschafft hat", sagte Geschäftsführer Michael Preetz zur Vertragsverlängerung mit dem 20-Jährigen: "Wir glauben, dass er uns in den nächsten Jahren noch viel Freude bereiten wird." Mittelstädt durchlief seit 2012 alle Jugendmannschaften der Hertha und debütierte im März 2016 beim 2:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt in der Bundesliga. In der abgelaufenen Saison kam der U20-Nationalspieler auf zwölf Einsätze in der Liga und einen im DFB-Pokal. Bei der WM in Südkorea im Juni scheiterte er mit der deutschen Junioren-Auswahl bereits im Achtelfinale an Afrikameister Sambia (3:4). mehr

Beachvolleyball

Laboureur/Sude im Viertelfinale von Gstaad

Die Beachvolleyballerinnen Chantal Laboureur und Julia Sude (Stuttgart/Friedrichshafen) haben beim Major-Turnier in Gstaad/Schweiz das Viertelfinale erreicht. Das Duo besiegte die Kanadierinnen Heather Bansley und Brandie Wilkerson 2:0 (16:21, 18:21). Damit haben Labourer und Sude nach ihrem Triumph 2016 in Porec/Kroatien weiterhin die Chance auf ihren zweiten Major-Sieg. In der Runde der letzten Acht treffen die Deutschen am Freitagabend auf das tschechische Duo Barbora Hermannova und Marketa Slukova. Diese hatten im Achtelfinale in drei Sätzen (21:18, 14:21, 15:8) Victoria Bieneck und Isabel Schneider (Berlin/Leverkusen) aus dem Turnier geworfen. Das dritte deutsche Team, Nadja Glenzke und Julia Großner (Berlin), verlor ebenfalls in der Runde der letzten 16 gegen die Kanadierinnen Sarah Pavan und Melissa Humana-Paredes 0:2 (13:21, 13:21). Glenzke/Großner waren für die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst nachgerückt. Diese mussten aufgrund von andauernden Schulterproblemen bei Walkenhorst das Turnier absagen. Zuvor hatte das deutsche Top-Duo bereits die Turniere in Kühlungsborn und Porec abgesagt. mehr

Zwangsabstieg abgewendet

HC Leipzig bleibt in Handball-Bundesliga

Der sechsmalige deutsche Frauen-Handballmeister HC Leipzig hat den Zwangsabstieg in die 3. Liga vorerst abgewendet. Bei der Verhandlung vor dem unabhängigen Schiedsgericht unter der Leitung der früheren deutschen Radverbands-Präsidentin Sylvia Schenk in Frankfurt/Main wurde dem Einspruch des mit 1,3 Millionen Euro verschuldeten HCL gegen die Verweigerung der Bundesliga-Lizenz durch den Ligaverband HBF stattgegeben. Wie die Leipziger am Freitag mitteilten, entschied die 65 Jahre alte Rechtsanwältin Schenk, dass die Handball Bundesliga Frauen (HBF) dem siebenmaligen Pokalsieger die Erstliga-Lizenz unter einer bis zum 14. Juli zu erfüllenden Bedingung erteilen muss. mehr

DFB-Pokal

Oberligist Eichede zieht gegen Lautern nach Lübeck um

Oberligist SV Eichede wird sein Erstrundenspiel im DFB-Pokal am 12. August (15.30 Uhr/Sky) gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern im 25 Kilometer entfernten Lübeck an der Lohmühle austragen. Das heimische Ernst-Wagener-Stadion bietet nur 2000 Zuschauern Platz. Die schleswig-holsteinische Gemeinde hat lediglich 2700 Einwohner und ist damit die kleinste Stadt, die in dieser Saison an der ersten Hauptrunde beteiligt ist. mehr

Nach Ausgliederung

Hitzlsperger neu im VfB-Präsidium

Nach der Ausgliederung der Fußball-Abteilung rückt der frühere Nationalspieler Thomas Hitzlsperger in das Präsidium des VfB Stuttgart auf. Der 35-Jährige wird sich hauptsächlich um den Nachwuchs des Vereins kümmern und ist zunächst kommissarisch im Amt. Wie die anderen Präsidiumsmitglieder Wolfgang Dietrich und Bernd Gaiser muss sich Hitzlsperger bei der nächsten Mitgliederversammlung Anfang Dezember bestätigen lassen. "Er wird unsere Fachexpertise erweitern. Ich bin sicher, er wird uns helfen können", sagte Dietrich am Freitag über Hitzlsperger, der zuvor als Berater des Vorstands gearbeitet hatte. Weltmeister Guido Buchwald gehört zum neunköpfigen Aufsichtsrat der AG, dessen Vorsitzender ebenfalls VfB-Präsident Dietrich ist. Am 4. Juli wurde die Ausgliederung im Vereins- und Handelsregister vollzogen. "Wir gehen davon aus, dass jetzt alle Voraussetzungen erfüllt sind, damit das Geld in den nächsten Tagen fließen kann", erklärte der VfB-Präsident. Am 1. Juni hatten die Mitglieder überraschend deutlich der Ausgliederung der Fußballer in eine AG zugestimmt. 41,5 Millionen Euro vom Autobauer Daimler sind für 11,75 Prozent der Anteile bereits vereinbart. Das Geld soll aber nicht komplett in die Profiabteilung des Bundesliga-Aufsteigers fließen. "Es ist die letzte Unsicherheit beseitigt. Die Handlungsfähigkeit ist endgültig gewährleistet", sagte Dietrich auch mit Blick auf Transfers. mehr

Erste Pokalrunde

Koblenz braucht Austragungsort für Duell mit Dresden

Regionalligist TuS Koblenz sucht verzweifelt ein Stadion, in dem er am 12. August sein Erstrunden-Spiel des DFB-Pokals gegen Dynamo Dresden austragen kann. Hintergrund: Das Oberwerth-Stadion in Koblenz wird zu dieser Zeit noch nicht wieder bespielbar sein, da dort seit Mai für rund 1,2 Millionen Euro die Leichtathletik-Bahn erneuert wird. "Bisher haben wir nur Absagen bekommen", sagte der Vizepräsident des Vereins, Hannes van Heesch, der "Rhein-Zeitung". "Ich telefoniere mit Gott und der Welt, die Stadt Koblenz und der DFB bemühen sich nach Kräften, uns zu helfen." Konkret angefragt hatten die Koblenzer unter anderem beim 1. FC Köln. Sie wollten für das Spiel gegen Dresden nicht die Bundesliga-Arena des Vereins nutzen, sondern nur das Stadion des Reserveteams. "Aus Sicherheitsgründen hat uns Nordrhein-Westfalen aber eine generelle Absage erteilt", sagte van Heesch. In dem Bundesland finden am 12. und 13. August bereits sechs andere Pokalspiele statt. mehr

EM 2024

Dortmund bewirbt sich als Spielort der

Nach anfänglichen Bedenken bewirbt sich die Stadt Dortmund nun als Spielort für die Europameisterschaft 2024. Die Bewerbung sei auf dem Weg zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach Frankfurt, sagte ein Stadtsprecher am Freitag. Die Stadt hatte wegen Unklarheiten über die finanziellen Risiken ihre Bewerbung zunächst zurückgestellt. Erst nach Gesprächen unter anderem mit dem DFB befürworteten Verwaltung und Politik die Bewerbung und stellten dafür in den vergangenen Tagen die Weichen. Dortmund erwartet bei einer EM-Beteiligung etwa 100 Millionen Euro Umsatz, unter anderem durch Touristen. Dortmund geht mit dem Signal Iduna Park, der Spielstätte des Bundesligisten Borussia Dortmund, ins Rennen. Das Stadion bietet bei internationalen Spielen knapp 66.000 Sitzplätze. Bis Montag können sich die Städte offiziell beim DFB bewerben. Der Verband will bis Mitte September zehn mögliche EM-Austragungsorte für seine Kandidatur auswählen. Der europäische Dachverband Uefa wird die EM 2024 dann im September 2018 vergeben. Neben Deutschland will sich auch die Türkei um die Ausrichtung der EM bewerben. mehr

Frauenfußball

FC Bayern holt Vonkova aus Jena

Frauenfußball-Vizemeister Bayern München hat sich weitere Verstärkung für die Offensive geholt. Die tschechische Nationalstürmerin Lucie Vonkova (25) kommt vom Liga-Konkurrenten FF USV Jena und erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. "Lucie ist eine Spielerin, die nicht nur Größe, sondern auch Dynamik und Schnelligkeit mitbringt. Wir wollen nächstes Jahr wieder in drei Wettbewerben angreifen, und da brauchen wir einen starken Kader", sagte Managerin Karin Danner. Tschechiens Fußballerin des Jahres ist der sechste Zugang beim FC Bayern nach Kristin Demann, Jill Roord, Lineth Beerensteyn, Jovana Damnjanovic und Dominika Skorvankova. mehr

Eintracht Frankfurt

Trainer Kovac glaubt an Hradecky-Verbleib

Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac glaubt trotz des seit Wochen anhaltenden Vertragspokers an einen Verbleib seines Torwarts Lukas Hradecky. "Ich gehe davon aus, dass Lukas noch ein Jahr bleiben wird, hoffentlich noch länger", sagte Kovac in einem Interview der "Bild"-Zeitung (Freitag). "Lukas hat noch ein Jahr Vertrag. Das ist Fakt. Ich weiß genau, wie wichtig Lukas ist. Ich weiß auch, dass wir gerne mit ihm verlängern möchten." Der 27 Jahre alte Nationaltorwart von Finnland ist am Donnerstag mit der Eintracht in ein 13-tägiges Trainingslager in den USA gereist. Hradecky ist vertraglich nur noch bis 2018 an den Verein gebunden und möchte in Zukunft deutlich mehr Geld verdienen als bisher. "Es ist legitim, dass jeder Spieler versucht, das Maximum für sich rauszuholen", sagte Kovac. "So ist das Geschäft, nicht nur im Fußball, sondern in der freien Marktwirtschaft genauso. Wir können nur hoffen, dass wir irgendwie zusammenkommen. Sollten wir es in der Kürze der Zeit nicht hinbekommen, ist er trotzdem weiter unser Spieler und wird weiter seine Leistung abrufen, in der Form wie bisher auch. Weil er ein Profi ist." mehr

Bundesliga

Freiburg verlängert mit geschäftsführenden Vorständen

Bundesligist SC Freiburg hat auch neben dem Platz die Weichen für die Zukunft gestellt und die Verträge mit seinen geschäftsführenden Vorständen Jochen Saier und Oliver Leki vorzeitig um vier Jahre verlängert. Saier ist im Breisgau für den Sport zuständig, Leki verantwortet die Bereiche Finanzen, Organisation und Marketing. Das Duo war 2014 im Zuge einer großen Satzungsreform beim Sport-Club zu den ersten hauptamtlichen Vorständen bestellt worden. "Ich bin überzeugt, dass Oliver Leki und Jochen Saier mit ihren nachgewiesenen Kompetenzen auch weiterhin entscheidend dazu beitragen werden, die enormen Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen", sagte der Aufsichtsrat-Vorsitzende Heinrich Breit. mehr

2. Bundesliga

Regensburg leiht Strömgaard Sörensen von Salzburg aus

Fußball-Zweitligist Jahn Regensburg hat den Defensivspieler Asger Strömgaard Sörensen von RB Salzburg für eine Saison ausgeliehen. Der 21-Jährige spielte in der vergangenen Saison für den FC Liefering in der zweiten österreichischen Liga, sammelte aber auch schon Erfahrungen in der österreichischen Bundesliga. Der Vertrag des Dänen in Salzburg läuft noch bis 2020. "Er ist durch seine Ausbildung mit wesentlichen Elementen unserer Spielphilosophie vertraut, passt als Typ gut in unser Team und kann mit seinen Fähigkeiten helfen, unseren Defensivverbund weiter zu stabilisieren", sagte Jahn-Geschäftsführer Christian Keller über Strömgaard Sörensen, der 2014 vom FC Midtjylland nach Salzburg gewechselt war. mehr

Fußball

Gelsenkirchen stimmt für Bewerbung als EM-Spielort 2024

Die Stadt Gelsenkirchen bewirbt sich als Spielort für die Fußball-Europameisterschaft 2024. Das hat der Hauptausschuss der Revierstadt am Donnerstagabend entschieden. Gelsenkirchen geht mit der Veltins-Arena als Spielstätte des Bundesligisten FC Schalke 04 ins Rennen. Das Stadion bietet bei internationalen Spielen knapp 55 000 Sitzplätze. Bis Montag können sich die Städte offiziell beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) bewerben. Der Verband will bis Mitte September zehn mögliche EM-Austragungsorte für seine Kandidatur auswählen. Nach Angaben eines Stadtsprechers rechnet Gelsenkirchen bei einer positiven Entscheidung mit ähnlichen finanziellen Belastungen wie bei der Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land. Damals investierte die Stadt rund fünf Millionen Euro, profitierte aber auch von Fördergeldern für neue Infrastruktur durch das Land. So bekam Gelsenkirchen eine neue Autobahn-Abfahrt an der Autobahn A42. Grund für Nachverhandlungen mit dem DFB über die finanziellen Rahmenbedingungen sieht die Stadt nach Auskunft von Stadtsprecher Martin Schulmann nicht. mehr

Drakonische Strafe

Vier Spiele Sperre für Zheng nach kleinem Vergehen

Der Kapitän der chinesischen Nationalmannschaft Zheng Zhi ist für ein vermeintlich kleines "Vergehen" drakonisch bestraft worden. Der nationale Fußball-Verband CFA sperrte den 36-Jährigen für vier Ligaspiele, weil er es nach einer Begegnung versäumt hatte, seine Mitspieler beim Meister Guangzhou Evergrande zum Händeschütteln mit den Schiedsrichtern zu versammeln. Zudem muss Zheng umgerechnet rund 5200 Euro Strafe bezahlen. Von seinem Verein wurde er zusätzlich mit eine Geldstrafe von knapp 13.000 Euro belegt. Zuletzt hatte der chinesische Verband hart gegen "schlechtes Verhalten" durchgegriffen. Der portugiesische Trainer André Villas-Boas und der brasilianische Stürmer Hulk waren für zwei Spiele gesperrt worden, weil sie sich kritisch über eine Acht-Spiele-Sperre für Mittelfeldspieler Oscar geäußert hatten. Oscar hatte einen Ball in Richtung zweier Gegenspieler geschossen und war anschließend an einer Rangelei beteiligt. mehr

Basketball-Bundesliga

Ulm rechnet mit Ohlbrecht-Rückkehr Mitte August

Nach seiner Knieverletzung soll Leistungsträger Tim Ohlbrecht rechtzeitig zum Vorbereitungsauftakt am 15. August beim Basketball-Bundesligisten ratiopharm Ulm zurückkehren. "Ich rechne damit, dass er dann wieder voll einsteigen kann", sagte Ulms Trainer Thorsten Leibenath der Deutschen Presse-Agentur. Der Center hatte sich Ende Dezember 2016 die Blessur zugezogen, war am Knie operiert worden und monatelang ausgefallen. Eine genaue Angabe zur Diagnose hatte der Hauptrundensieger nicht gemacht. Derzeit halte sich Ohlbrecht zum Aufbautraining in den USA auf, sagte Leibenath. Den Abschied der Topspieler Raymar Morgan, Chris Babb, Augustine Rubit und Braydon Hobbs sowie von Nationalspieler Karsten Tadda nimmt Ulms Trainer gelassen hin. "Es ist ein großer Umbruch, aber es war klar, dass wir viele Spieler nicht halten können", sagte der 42-Jährige. "Sorgen bereitet es nicht. Es ist ein Ansporn. Wir sind ein Ausbildungsverein." Als Hauptrunden-Erster war der baden-württembergische Klub in der abgelaufenen Spielzeit mit der besten Ausgangssituation in die Playoffs gestartet. Im Halbfinale kam jedoch das Aus gegen EWE Baskets Oldenburg. mehr

"So ist das Geschäft"

Kovac versteht Hradeckys Vertragspoker

Trainer Niko Kovac kann den Poker seines Stammtorhüters Lukas Hradecky um einen neuen Vertrag beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt durchaus nachvollziehen - und geht selbst bei fehlender Einigung von einem Verbleib des Finnen aus. "Es ist legitim, dass jeder Spieler versucht, das Maximum für sich herauszuholen", sagte Kovac der Bild-Zeitung: "So ist das Geschäft, nicht nur im Fußball, sondern in der freien Marktwirtschaft genauso." Hradecky (27) besitzt bei den Hessen noch einen Kontrakt für die kommende Spielzeit, das zuletzt unterbreitete Angebot hatte der Keeper abgelehnt. "Wir können nur hoffen, dass wir noch zusammenkommen", sagte Kovac, der nach eigener Aussage trotz der vertrackten Situation "ganz entspannt" ist. Sollten sich die SGE und Hradecky nicht einigen, geht Kovac nicht von einem Verkauf vor dem Vertragsende aus. "Aber im Leben weiß man eben nie", sagte der 45-Jährige, "und für den Fall wären wir gewappnet." mehr

Motorsport

Audi steigt mit Werksteam in die Formel E ein

Audi steigt als erster deutscher Automobilhersteller mit einem Werksteam in die Elektro-Rennserie Formel E ein. Das Unternehmen mit Sitz in Ingolstadt übernimmt den Startplatz von ABT Sportsline. Das Allgäuer Team betreut künftig als Einsatzteam die Audi-Rennwagen. Audi Sport ABT Schaeffler startet Anfang Dezember in Hongkong in die vierte Saison der Formel E. "Wir haben die Formel E in den vergangenen Monaten immer intensiver begleitet", sagte Peter Mertens, Vorstand Technische Entwicklung der Audi AG: "Dass Audi sich ab der nächsten Saison als erster deutscher Automobilhersteller in der Rennserie engagiert, ist auch ein deutliches Bekenntnis unserer Marke zur Elektromobilität." Die vierte Saison der Formel E beginnt am 2. Dezember in Hongkong und führt anschließend unter anderem nach Süd- und Nordamerika, Afrika sowie in die europäischen Metropolen Rom und Paris. In der noch laufenden Rennserie macht die Formel E am 15. und 16. Juli Station in New York vor der Skyline Manhattans, bevor zwei Wochen später in Montreal (Kanada) die beiden letzten Läufe der dritten Saison stattfinden. Nach acht von zwölf Rennen liegen Lucas di Grassi und ABT Schaeffler Audi Sport in der Fahrer- und Teamwertung jeweils auf dem zweiten Platz hinter dem Schweizer Sébastien Buemi und Renault e.dams. Der frühere Formel-1-Pilot Nick Heidfeld (Mahindra Racing) ist Fünfter. mehr

Köln

Handball-Bundesligisten dürfen 16 Spieler einsetzen

Seit sechs Jahren war es bei der Mitgliederversammlung der Handball-Bundesliga (HBL) ein Thema, nun stimmten die Vertreter der 18 Bundesligisten und 20 Zweitligisten der Reform zu, die nicht nur Befürworter hat. Ab sofort dürfen 16 statt bisher 14 Spieler pro Partie mitwirken - wie es in internationalen Wettbewerben und anderen europäischen Ligen schon länger praktiziert wird. Dies hatten besonders die Spitzenklubs seit Jahren gefordert, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Künftig können zwei Spieler zusätzlich nominiert werden, die nicht älter als 23 Jahre sein dürfen. mehr

Frankfurt/M.

Volkswagen soll Hauptsponsor des DFB werden

Der Automobilkonzern Volkswagen soll neuer Hauptsponsor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) werden. Nach mehr als 45-jähriger Partnerschaft hat sich der Verband dem Vernehmen nach gegen eine Verlängerung der Zusammenarbeit mit Mercedes entschieden. Darüber berichteten zuerst die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Kicker". Nach Informationen unserer Redaktion sind die Verhandlungen weitgehend abgeschlossen. Nach der Präsentation beider Unternehmen hat sich die Verbandsspitze deutlich für einen Wechsel zu Volkswagen ausgesprochen. Einige Mitglieder im DFB-Präsidium waren allerdings nicht besonders erfreut darüber, aus den Medien über den Stand der Gespräche zu erfahren. Eine offzielle Beschlussvorlage haben die Funktionäre bislang nicht vorgelegt bekommen. mehr