Alle Sport-Artikel vom 20. Juli 2017
Tennis

Kamke verpasst Halbfinale von Newport

Tennisprofi Tobias Kamke hat sein erstes ATP-Halbfinale seit sechs Jahren verpasst. Der 31-Jährige verlor im Viertelfinale von Newport gegen den australischen Qualifikanten Matthew Ebden 6:4, 6:7 (6:8), 4:6. Im Halbfinale könnte Ebden auf den Münchner Peter Gojowczyk treffen, sollte dieser sein Viertelfinale gegen den 2,11 m großen Aufschlagspezialisten Ivo Karlovic (Kroatien/Nr. 2) gewinnen. Zuletzt hatte Kamke 2011, ebenfalls in Newport, in einem ATP-Halbfinale gestanden und dort gegen den Amerikaner John Isner in zwei Sätzen verloren. mehr

World League

Hockey-Frauen im Finale nach Sieg gegen Argentinien

Die deutschen Hockey-Frauen stehen beim Halbfinalturnier der World League in Johannesburg im Endspiel. Die Mannschaft von Bundestrainer Jamilon Mülders setzte sich im Halbfinale mit 2:1 (2:1) gegen Argentinien durch. Das Siegtor gelang Charlotte Stapenhorst in der 30. Minute. Naomi Heyn hatte Deutschland zunächst in Führung gebracht (7.), ehe Lucina von der Heyde für Argentinien zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (16.) traf. Im Finale trifft Deutschland am Sonntag (15.30 Uhr) auf die USA. Die Amerikanerinnen setzten sich in ihrem Halbfinale gegen Europameister England im Shootout mit 2:1 durch, nachdem es am Ende der regulären Spielzeit 1:1 (0:1) gestanden hatte. mehr

Bundesliga-Vorbereitung

Mainz mit Remis im Test gegen Fürth

Bundesligist FSV Mainz 05 hat in seinem zweiten Testspiel binnen zwei Tagen das erste Remis der Saisonvorbereitung hinnehmen müssen. In Heimstetten kam die Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz gegen den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth nicht über ein 0:0 hinaus. Der französische Neuzugang Abdou Diallo musste dabei in der 32. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Am Vortag hatte Mainz noch den japanischen Erstligisten FC Tokio 5:2 bezwungen. Der nächste Test steht für die 05er am 29. Juli gegen den englischen Premier-League-Aufsteiger Newcastle United auf dem Programm. mehr

Darmstadt 98

Hamit Altintop bleibt, Stürmer Sobiech kommt

Zweitligist Darmstadt 98 hat am Donnerstag den Verbleib von Hamit Altintop verkündet. Der 34-Jährige unterschrieb bei den Lilien einen Einjahresvertrag. Der 84-malige türkische Nationalspieler war im Januar 2017 von Galatasaray Istambul nach Darmstadt gekommen. In der Rückrunde lief der ehemalige Spieler von Schalke 04, Bayern München und Real Madrid in 16 Bundesliga-Partien für Darmstadt auf. Außerdem gab Darmstadt die Verpflichtung von Mittelstürmer Artur Sobiech (27) bekannt. Der Pole unterschrieb beim Bundesliga-Absteiger einen Vertrag bis Juni 2019. Sobiech spielte bis zum Sommer beim Bundesliga-Aufsteiger Hannover 96, wo sein Vertrag nach sechs Jahren jedoch nicht mehr verlängert wurde. Für die Niedersachsen absolvierte Sobiech 145 Partien, in denen er 28 Tore erzielte. In der Bundesliga stand der ehemalige polnische Nationalspieler 98-mal auf dem Platz. mehr

Fecht-WM

Olympiasieger Benjamin Kleibrink locker weiter

Florettfechter Benjamin Kleibrink ist bei den Weltmeisterschaften in Leipzig direkt in das K.o.-Feld der besten 64 eingezogen. Der Olympiasieger von Peking kam in seinem Vorrundenpool auf fünf Siege. Der für den FC Tauberbischofsheim startende 31-Jährige verlor nur gegen den Österreicher René Pranz. Das reichte für das 64er-Tableau. Auch der Vorjahres-EM-Dritte André Sanita aus Bonn mit 5:0 und Kleibrinks Vereinskollege Alexander Kahl über den Vor-K.o. folgten dem gesetzten viermaligen Einzel-Weltmeister Peter Joppich aus Koblenz in die Hauptrunde. Damit qualifizierten sich insgesamt 21 von 24 Deutschen für die besten 64. Die EM-Zweite Alexandra Ndolo aus Leverkusen, die Offenbacherinnen Nadine Stahlberg und Monika Sozanska und Beate Christmann aus Tauberbischofsheim mit dem Degen sind weiter. Im Damensäbel erreichten Anna Limbach und Larissa Eifler, die beide für Dormagen fechten, sowie Ann-Sophie Kindler aus Eislingen das Top-64-Feld. Nur Lea Krüger aus Dormagen schied am Donnerstag aus. mehr

Fechtzentrum

Prozess um sexuelle Belästigung inTauberbischofsheim vertagt

Der Prozess vor dem Heilbronner Arbeitsgericht im Fall eines wegen Belästigungsvorwürfen gekündigten Fechttrainers am Stützpunkt Tauberbischofsheim ist am Donnerstag vertagt worden. Wann die gerichtliche Auseinandersetzung fortgeführt wird, ist noch nicht bekannt. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte berichtet, mehrere Sportlerinnen am Fechtzentrum seien von dem Trainer zwischen 2003 und 2016 belästigt worden. Dem Trainer war vom Landessportverband Baden-Württemberg (LSV) gekündigt worden, dagegen war dieser juristisch vorgegangen. Der Fecht-Club Tauberbischofsheim hatte Mitte April eine fünfköpfige, unabhängige Task Force zur Untersuchung der Vorwürfe eingesetzt. Wann diese erste Ergebnisse vorstellen wird, ist noch nicht bekannt. mehr

Tennis

Maria im Viertelfinale von Bukarest, Zaja in Gstaad raus

Tennisprofi Tatjana Maria (Bad Saulgau) steht im Viertelfinale von Bukarest. Die 29-Jährige profitierte beim Stand von 4:1 im ersten Satz von der Aufgabe ihrer argentinischen Gegnerin Nadia Podoroska. In der Runde der letzten Acht trifft Maria nun auf die an Nummer zwei gesetzte Spanierin Carla Suárez Navarro. Julia Görges (Bad Oldesloe) hatte ihren Viertelfinaleinzug bereits am Mittwoch gegen die Weißrussin Alexandra Sasnowitsch perfekt gemacht. Görges spielt entweder gegen Jekaterina Alexandrowa (Russland/Nr. 9) oder Alexandra Dulgheru. Qualifikantin Anna Zaja (Sigmaringen) hat in Gstaad dagegen das Viertelfinale verpasst. Die 26-Jährige unterlag der an Nummer zwei gesetzten Niederländerin Kiki Bertens 4:6, 2:6. Diese bekommt es in der Runde der letzten Acht mit Johanna Larsson (Schweden/Nr. 5) zu tun. Nach Zajas Niederlage sind die Hamburgerinnen Carina Witthöft (Nr. 6) und Tamara Korpatsch sowie Antonia Lottner aus Düsseldorf die letzten verbliebenen Deutschen in Gstaad. Lottner trifft am Abend im Achtelfinale auf die Schweizerin Patty Schnyder, Witthöft und Korpatsch stehen bereits im Viertelfinale. mehr

Fechtzentrum

Tauberbischofsheim ist kein Olympiastützpunkt mehr

Im Zuge der Neustrukturierung des Leistungssports in Baden-Württemberg verliert das Fechtzentrum Tauberbischofsheim nach 31 Jahren seinen Status als Olympiastützpunkt. Grund dafür sei unter anderem, dass in Tauberbischofsheim nur eine Sportart beheimatet sei, teilte der Landessportverband Baden-Württemberg mit. Damit haben in Baden-Württemberg nur noch Freiburg-Schwarzwald, die Metropolregion Rhein-Neckar und Stuttgart einen Status als Olympiastützpunkt. An allen drei Orten werden deutlich mehr Kaderathleten trainiert als in Tauberbischofsheim. Das Fechtzentrum soll künftig nur noch Bundesstützpunkt sein. Der Fechtclub versucht allerdings noch, die Entscheidung des LSV abzuwenden. "Wir wussten, dass es dieses Ansinnen gibt, aufgrund der fehlenden Qualifikationen im Kaderbereich und dem fehlenden Erreichen von Medaillenplätzen", sagte Vorstandsmitglied Lothar Derr dem SWR - und verwies auf laufende Gespräche mit dem Landessportverband. "Wir hoffen jetzt auf gute Ergebnisse in Leipzig." Dort finden gerade die Fecht-Weltmeisterschaften statt. mehr

3:0 gegen Slowakei

Volleyballer holen ersten Sieg in WM-Qualifikation

Die deutschen Volleyballer haben in der WM-Qualifikation ihren ersten Sieg geholt. Einen Tag nach der Auftaktschlappe gegen Spanien bezwang die Mannschaft von Trainer Andrea Giani den Weltranglisten-29. Slowakei mit 3:0 (25:23, 25:21, 26:24). Bester Angreifer des deutschen WM-Dritten von 2014 war am Donnerstag in Kortrijk Denys Kaliberda mit 15 Punkten. Nach dem 1:3 gegen Spanien konnte Gianis Team durch mannschaftliche Geschlossenheit überzeugen. Nur der Gewinner des Turniers in Belgien ist bei der WM 2018 in Italien und Bulgarien dabei. Deutschland trifft nun am Freitag (20.00 Uhr) auf Estland. mehr

DFB-Pokal

Videobeweis ab Achtelfinale geplant

Nach der Einführung des Video-Assistenten in der bevorstehenden Bundesliga-Saison wird dieses Hilfsmittel künftig auch im DFB-Pokal zum Einsatz kommen. "Möglicherweise wird der Videobeweis ab dem Achtelfinale eingeführt", verriet der innerhalb der Deutschen Fußball Liga (DFL) für dieses Projekt zuständige Direktor Ansgar Schwenken bei einer Pressekonferenz im Cologne Broadcasting Center in Köln, von wo aus künftig die Video-Referees die Schiedsrichter auf dem Platz unterstützen. Nach SID-Informationen ist bereits so gut wie beschlossen, dass der Video-Assistent im Pokalwettbewerb ab dem Viertelfinale zu Rate gezogen wird. Ob er bereits eine Runde früher eingesetzt werden kann, hängt noch von technischen und vor allem auch finanziellen Dingen ab. Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) will aber noch in diesem Sommer eine Entscheidung treffen. In der Bundesliga wird der Videoassistent nach einjähriger Testphase erstmals zum Saisonstart am 18. August zwischen dem deutschen Rekordmeister Bayern München und Bayer Leverkusen eingesetzt. mehr

Tennis

Qualifikantin Zaja mit Achtelfinal-Aus in Gstaad

Qualifikantin Anna Zaja (Sigmaringen) hat beim Tennisturnier in Gstaad das Viertelfinale verpasst. Die 26-Jährige unterlag der an Nummer zwei gesetzten Niederländerin Kiki Bertens 4:6, 2:6. Diese bekommt es in der Runde der letzten Acht mit Johanna Larsson (Schweden/Nr. 5) zu tun. Zaja, die Nummer 250 der WTA-Weltrangliste, hatte in der ersten Runde die Rumänin Patricia Maria Tig bezwungen. Nach Zajas Niederlage sind die Hamburgerinnen Carina Witthöft (Nr. 6) und Tamara Korpatsch sowie Antonia Lottner aus Düsseldorf die letzten Deutschen im Turnier. Lottner trifft am Abend im Achtelfinale auf die Schweizerin Patty Schnyder, Witthöft und Korpatsch stehen bereits im Viertelfinale. mehr

Fechten

Drei Säbelfechterinnen überstehen Qualifikation bei Heim-WM

Drei deutsche Säbelfechterinnen haben bei der Heim-WM in Leipzig das Hauptfeld erreicht. Die EM-Fünfte Anna Limbach sowie Larissa Eifler (beide Dormagen) und Ann-Sophie Kindler (Eislingen) zogen in die Runde der letzten 64 am Samstag ein. Lea Krüger (Dormagen) schied nach einer 9:15-Niederlage gegen Bhavana Devi Chadalavada Anandha Sundhararaman aus Indien aus. Im vergangenen Jahr waren die deutschen Fechter in Rio erstmals seit 36 Jahren ohne olympische Medaille geblieben und haben inzwischen einen Umbruch eingeleitet. Acht der 24 deutschen Starter sind erstmals bei einer WM am Start. Am Freitag werden in Leipzig die ersten Medaillen vergeben. Dann kämpfen die Säbelfechter und die Florettfechterinnen um Edelmetall. mehr

Basketball in der BBL

MHP Riesen Ludwigsburg holen Kanadier McNeilly

Die MHP Riesen Ludwigsburg haben den kanadischen Aufbauspieler Adika Peter-McNeilly verpflichtet. Der 24-Jährige wechselt direkt von der Ryerson University in Ontario zum Bundesligisten und erhält einen Einjahresvertrag, wie die Ludwigsburger am Donnerstag mitteilten. "Es ist ein neuer Weg, Spieler direkt von kanadischen Universitäten zu holen. Aber der kanadische Basketball hat sich stark entwickelt", sagte Riesen-Trainer John Patrick. mehr

Tischtennis

Deutsche Meisterschaften 2018 finden in Berlin statt

Die 86. deutschen Tischtennis-Meisterschaften finden im kommenden Jahr in Berlin statt. Wie der Deutsche Tischtennis-Bund (DTB) am Donnerstag bekanntgab, richtet die Bundeshauptstadt vom 2. bis 4. März 2018 zum elften Mal die nationalen Titelkämpfe aus. Neben den beiden Top-Stars Timo Boll (Düsseldorf) und Dimitrij Ovtcharov (Hameln/Orenburg) werden auch die Lokalmatadorinnen Petrissa Solja und Xiaona Shan in Berlin erwartet. Beide hatten bei Olympia in Rio de Janeiro Silber mit der Mannschaft geholt. mehr

Bundesliga

Wolfsburger Träsch muss kürzertreten

Defensivallrounder Christian Träsch vom VfL Wolfsburg muss eine Zwangspause einlegen. Der 29-Jährige hat sich einem medizinischen Eingriff unterzogen, der Angaben des Bundesligisten zufolge "gut verlaufen ist". Zunächst könne er aufgrund von Medikamenten nur eingeschränkt trainieren. Genauere Angaben machte der VfL nicht. "Ich bin froh, dass ich den Eingriff zum jetzigen Zeitpunkt hinter mich bringen konnte, fühle mich topfit, möchte aber auf weitere Details nicht eingehen", sagte Träsch: "Ich muss jetzt zwar zunächst etwas kürzertreten, hoffe aber, bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen zu können." mehr

Fecht-WM

Vier deutsche Degenfechterinnen erreichen Hauptrunde

Die deutschen Degenfechterinnen um Vize-Europameisterin Alexandra Ndolo (Leverkusen) haben sich bei der Heim-WM in Leipzig geschlossen für das Hauptfeld am Sonntag qualifiziert. Monika Sozanska und die WM-Debütantin Nadine Stahlberg (beide Offenbach) zogen mit je 5:1-Siegen in der Vorrunde direkt in die Runde der besten 64 ein. Ndolo (4:2) besiegte nach der sogenannten "Poolrunde" im entscheidenden Gefecht die Schweizerin Noemi Moeschlin mit 15:12. Beate Christmann (Tauberbischofsheim/4:1) bezwang Bernardette Jing Fei Lee (Singapur) mit 13:3. Im vergangenen Jahr waren die deutschen Fechter in Rio erstmals seit 36 Jahren ohne olympische Medaille geblieben und haben inzwischen einen Umbruch eingeleitet. Acht der 24 deutschen Starter sind erstmals bei einer WM am Start. Am Freitag werden in Leipzig die ersten Medaillen vergeben. Dann kämpfen die Säbelfechter und die Florettfechterinnen um Edelmetall. mehr

Wasserspringen

Punzel und Freyer scheitern im 3-m-Vorkampf

Die Wasserspringerinnen Tina Punzel und Friedrike Freyer sind bei der WM in Budapest bereits im Vorkampf vom 3-m-Brett ausgeschieden. Die frühere Europameisterin Punzel lag vor dem letzten Durchgang noch knapp auf Halbfinalkurs, durch einen völlig verpatzten Schraubensprung fiel die Dresdnerin aber noch vom 16. auf den 35. Platz (220,30 Punkte) zurück. Nach einem missratenen Anlauf konnte Punzel den Sprung nicht mehr retten. Die Leipzigerin Freyer wurde nach einigen Fehlern 39. und damit Vorletzte. Damit findet das Halbfinale am Donnerstagnachmittag (15.30 Uhr) ohne deutsche Beteiligung statt. Der Endkampf ist für Freitagabend (18.30) terminiert. mehr

Bundesliga-Transfer

RB Leipzig verleiht Anthony Jung nach Kopenhagen

Leipzig (dpa) - Fußball-Bundesligist RB Leipzig verleiht Anthony Jung an den dänischen Erstligisten Bröndby IF. Wie die Sachsen am Donnerstag mitteilten, ist das Leihgeschäft auf ein Jahr angelegt. In Kopenhagen beim ehemaligen RB-Coach Alexander Zorniger stehen schon die früheren Leipziger Zsolt Kalmar und Benjamin Bellot unter Vertrag. Jung war in der vergangenen Saison an den FC Ingolstadt ausgeliehen. Nach dessen Abstieg in die 2. Bundesliga war der Abwehrspieler aber wieder zu RB zurückgekommen. Sein Vertrag in Leipzig läuft noch bis 30. Juni 2019. mehr

Zu wenige Kaderathleten

Fechtzentrum Tauberbischofsheim kein Olympiastützpunkt mehr

Das Fechtzentrum Tauberbischofsheim verliert nach 31 Jahren seinen Status als Olympiastützpunkt. Das teilte der Landessportverband Baden-Württemberg (LSV) mit. Gründe dafür seien unter anderem, dass in dem weltbekannten Zentrum weniger als 100 Kaderathleten betreut werden, zudem ist dort nur eine Sportart beheimatet. Zukünftig wird Tauberbischofsheim als Bundesstützpunkt eingestuft. Der Fechtclub Tauberbischofsheim als tragender Verein des Stützpunkts hat sich allerdings geweigert, die gemeinsame Vereinbarung zwischen Bund, dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem LSV und den Olympiastützpunkten in Baden-Württemberg zu unterzeichnen. Welche juristischen Konsequenzen dieses Nein nach sich zieht, wird derzeit noch geprüft. Zudem soll es noch weitere Gespräche geben. "Wichtig für uns ist, dass die bisher angebotenen Leistungen für die Sportler weiter nutzbar bleiben und die Betriebskosten für Tauber als Stützpunkt für den Leistungssport gesichert sind", sagte Sven Ressel, Sportdirektor des Deutschen Fechter-Bundes, dem SID: "Momentan sind unserer Kenntnis nach damit keine finanziellen Einschnitte verbunden." Der Stützpunkt Tauberbischofsheim war 1986 zum Olympiastützpunkt ernannt worden und entwickelte sich unter dem inzwischen verstorbenen Bundestrainer Emil Beck zur deutschen Medaillenschmiede. In den vergangenen Jahren setzte allerdings ein sportlicher Niedergang ein. Seit 2005 gab es bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen gerade einmal zwei Einzelmedaillen für Tauberbischofsheimer Sportler. mehr

Achter Platz in WM-Staffel

Pech für Wunram und Freiwasserschwimmer

Die deutschen Freiwasserschwimmer sind auch beim erstmals im neuen Modus ausgetragenen WM-Staffelrennen leer ausgegangen. Startschwimmerin Finnia Wunram bekam laut Bundestrainer Stefan Lurz kurz nach dem Start einen Schlag ab. Die Magdeburgerin wurde direkt nach ihren 1,25 Kilometern von Medizinern versorgt. Leonie Beck, Sören Meißner (beide Würzburg) und Rob Muffels (Magdeburg) waren angesichts des großen Rückstands chancenlos und belegten letztlich in 55:41,80 Minuten den achten Rang unter 19 Staffeln. Gold holte in 54:05,90 Minuten Frankreich vor den USA und dem Team aus Italien. Bei dem im alten Modus mit drei Athleten ausgetragenen Mixed-Rennen 2015 hatte Deutschland noch Gold gewonnen. Nun droht den Freiwasserschwimmern eine WM ohne Medaillen, nachdem sie schon in den vorherigen vier Einzelrennen leer ausgegangen waren. Am Freitag finden zum Abschluss der Wettbewerbe die Rennen über 25 km der Frauen und Männer statt. mehr

Bundesliga

Darida verlängert bei Hertha bis 2021

Bundesligist Hertha BSC und Mittelfeldspieler Vladimir Darida stehen vor einer vorzeitigen Vertragsverlängerung. "Wir sind uns einig", sagte der Tscheche dem "Kicker". "Es waren keine komplizierten Verhandlungen. Beide Seiten wussten, was sie wollen", fuhr der 26-Jährige fort, der 2015 vom SC Freiburg nach Berlin gewechselt war. Daridas bisheriger Kontrakt war bis 2019 datiert. Der neue Vertrag soll bis 2021 gültig sein. Vor einem Jahr war der französische Meister AS Monaco stark am laufstarken Darida interessiert. Spieler und Verein lehnten die Offerte jedoch ab. "Bereut habe ich das nicht. Niemand weiß, ob ich in Monaco wirklich Stammspieler geworden oder auf der Tribüne gelandet wäre", bemerkte Darida. Bei der Hertha ist der Tscheche unumstritten, hier fühlt er sich wohl. "Wir spielen einen Fußball, der mir liegt, und sind jetzt auch europäisch dabei." Die Berliner haben sich erstmals seit acht Jahren als Sechster direkt für die Europa League qualifiziert. Am 19. August (15.30 Uhr) startet die Hertha mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger VfB Stuttgart in die neue Saison. mehr

Frauenfußball-EM

DFB-Damen klarer Favorit gegen Italien

Die deutschen Fußball-Olympiasiegerinnen sind ihrem zweiten EM-Vorrundenspiel am Freitag (20.45 Uhr/ARD) in Tilburg gegen Italien klarer Favorit bei bwin. Für einen Sieg der deutschen Fußball-Frauen gegen die Italienerinnen lautet beim Sportwettenanbieter die Quote 1,11. Gewinnt die Squadra Azzurra zahlt das Unternehmen das 15,50-Fache des Einsatzes zurück, ein Unentschieden ist mit einer Quote von 9,00 notiert. Zum Auftakt hatten die DFB-Frauen torlos gegen Schweden gespielt. mehr

Streit mit Volleyball-Verband beigelegt

Laboureur und Sude jetzt Beach-Nationalteam

Das Beachvolleyball-Duo Chantal Laboureur und Julia Sude wird als deutsches Nationalteam bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Wien an den Start gehen. Wie der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) am Donnerstag mitteilte, erhalten die Weltranglisten-Zweiten aus Stuttgart und Friedrichshafen nun offiziell den Nationalmannschafts-Status. "Wir sind sehr froh über diese Entscheidung. Wir hoffen, dass dies der Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und eine gemeinsame, stabile Zukunft ist", wird das Duo in der Mitteilung zitiert. Damit ist der Streit mit dem Verband um den neuen Leistungsstützpunkt in Hamburg beigelegt. Zu Jahresbeginn hatte es heftige Debatten um die Teams Laboureur/Sude und Karla Borger/Margareta Kozuch gegeben, die statt im zentralen System mit einem eigenen Stab weiterarbeiten wollen. Womöglich gibt es auch eine Einigung mit Borger/Kozuch, die bei der WM vom 28. Juli bis 6. August mit einer Wildcard des Weltverbandes FIVB starten. Die Stuttgarterinnen trainierten in der vergangenen Woche für einige Tage am zentralen Stützpunkt in Hamburg, um die Strukturen kennenzulernen. DVV-Vizepräsident Andreas Künkler lobte Laboureur/Sude, die vor kurzem im schweizerischen Gstaad ihren zweiten Major-Sieg auf der Welttour gefeiert hatten: "Julia und Chantal gehören seit Jahren zu den besten deutschen Teams. Sportlich haben sie sich den Nationalteamstatus redlich verdient." Diesen genießen außerdem schon die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst (Hamburg) und Victoria Bieneck/Isabel Schneider (Berlin/Leverkusen). mehr

Golf

British Open bei Regen gestartet

US-Golfprofi Mark O'Meara hat die 146. British Open im englischen Southport eröffnet. Der Open-Champion von 1998, der Engländer Chris Wood und Ryan Moore aus den USA waren am Donnerstagmorgen die ersten drei von 156 Spielern, die bei Nieselregen, Wind und kühlen 13 Grad auf die erste Runde im Royal Birkdale Golf Club gingen. Trotz des ungemütlichen Wetters und des frühen Beginns hatten sich bereits tausende Zuschauer auf dem Golfplatz an der englischen Nordwestküste eingefunden. Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer startet um 12.53 Uhr Ortszeit (13.53 MESZ) in das dritte Major-Turnier des Jahres. mehr