Verleumdung: Armstrong muss sich vor Gericht verteidigen
zuletzt aktualisiert: 15.12.2005 - 13:10Rom (rpo). Der Tourminator muss vor Gericht. Lance Armstrong soll im März 2006 persönlich in der Stadt Latina nahe Rom erscheinen, um sich gegen die Klage des italienischen Radsportlers Filippo Simeoni zu verteidigen. Der amerikanische Radsportler war wegen Verleumdung angeklagt worden.
Der siebenmalige Tour-Sieger hatte Simeoni im Zusammenhang mit einem Doping-Prozess gegen den ehemaligen Armstrong-Arzt Michele Ferrari unter anderem als "Lügner" bezeichnet. Der Prozessbeginn ist auf den 7. März angesetzt. Wann Armstrong aussagen soll, steht noch nicht genau fest.
Ferrari war im Oktober 2004 in Bologna wegen Sportbetruges zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden. Armstrong hatte auf dieses Urteil "enttäuscht" reagiert, aber sein Vertrauen in den "langjährigen Freund" bekräftigt.
Die angeblichen Drohungen gegen Simeoni, der gegen Ferrari aussagte, hat der Amerikaner stets bestritten und den Italiener seinerseits wegen Verleumdung angezeigt.
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