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Dortmund
Aubameyang-Berater will Dortmund verklagen

Dortmund. Die Verpflichtung von Pierre-Emerick Aubameyang könnte für den deutschen Vize-Meister Borussia Dortmund noch einigen Ärger nach sich ziehen. Der Berater des Torjägers fordert die Zahlung einer siebenstelligen Summe als Provision für seine angeblichen Tätigkeiten beim Wechsel des 24-jährigen Ga- buners vom AS St. Etienne zu den Westfalen für die Ablösesumme von 13 Millionen Euro und hat Klage eingereicht. Das berichtet die "Sport Bild".

Die Borussen hatten die fällige Provision an Aubameyangs Vater gezahlt, der bei den Gesprächen als Berater seines Sohnes aufgetreten war. Der lizenzierte Vermittler Carlos Arino indes behauptet, er habe den Auftrag für die Durchführung des Transfers bereits im Dezember vergangenen Jahres erhalten. Er soll sogar zu Verhandlungen in Dortmund gewesen sein. "Wir sehen die Forderung als nicht berechtigt und gegenstandslos an. Wir sehen der Sache sehr gelassen entgegen. Der Rechtsweg steht ihnen frei", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc und hat den Fall an seine Anwälte weitergeleitet.

In einer weiteren Personalangelegenheit sieht es ebenfalls derzeit für Dortmund nicht gut aus. Die Chancen auf eine schnelle Rückkehr von Ilkay Gündogan in den Kader sind jedenfalls gesunken. Der Nationalspieler wird an der gestauchten Wirbelsäule bei einem Spezialisten in Konstanz behandelt. Anschließend soll der Mittelfeldstratege seine Reha in Donaustauf fortsetzen. Ein Einsatz von Gündogan im Heimspiel morgen gegen Werder Bremen (20.30 Uhr) erscheint unwahrscheinlich.

(sid)
 
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