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Gleichstellung von Sportlerinnen
Australien droht Verbänden mit Kürzungen

Sydney. In Australien geht die Regierung gegen die Ungleichbehandlung von Leistungssportlerinnen vor. Sportministerin Sussan Ley drohte den 30 öffentlich geförderten Top-Sportverbänden mit finanziellen Kürzungen, sollten sie nicht grundsätzlich dafür sorgen, dass auf Reisen zu großen Sportereignissen für Athletinnen die gleichen Standards erfüllt werden wie für Athleten. Vor vier Jahren schlug Down Under die Nachricht große Wellen, dass die Basketball-Nationalmannschaft der Frauen zu den Olympischen Spielen 2012 in London in der Economy-Klasse flog, während die männlichen Kollegen in der Business-Klasse reisen durften. Die Frauen gewannen bei dem Turnier Bronze, die Männer scheiterten im Viertelfinale. "Ich war ehrlich geschockt und überrascht, dass bei Frauen und Männern nicht in allen Sportarten die gleichen Standards beim Transport und den Unterkünften erfüllt werden", sagte Ley bei ABC. Die Australian Sports Commission fördert die nationalen Sportorganisationen jährlich mit 86,2 Millionen Euro.

(sid)
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