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Hewitt holt entscheidenden Punkt: Australien empfängt Frankreich im Daviscup-Finale

zuletzt aktualisiert: 23.09.2001 - 21:32

Sydney/Rotterdam (rpo). Das diesjährige Finale im Tennis-Daviscup tragen Frankreich und Australien aus. Der 27-fache Titelträger aus "down under" besiegte die schwedische Mannschaft in Sydney mit 4:1. Frankreich gewann in Rotterdam nach 3:0-Vorsprung gegen die Niederlande mit 3:2. Sjeng Schalken und Jan Siemerink holten am Sonntag die Ehrenpunkte für die "Oranjes".

In der heimischen Olympia-Stadt kam US-Open-Sieger Lleyton Hewitt am Sonntag zu einem 7:6 (7:3), 5:7, 6:2, 6:1 gegen Thomas Johansson; Patrick Rafter bezwang Jonas Bjorkman mit 6:3, 6:2. Das Endspiel wird vom 30. November bis 2. Dezember in Australien ausgespielt.

"Das ist super", sagte Matchwinner Lleyton Hewitt nach seinem Sieg den dritten Punkt brachte. "Ich bin froh, dass ich mit dem Druck fertig geworden bin." Knapp zwei Wochen nach seinem ersten Grand-Slam-Triumph bei den US Open gewann der Jungstar seine beiden Einzel und rechtfertigte den Status als Nummer eins des zweitbesten Daviscup-Teams hinter den USA. Der 31fache Rekordsieger muss sich durch die Relegation quälen; die Partie gegen Italien wurde wegen der Terroranschläge auf den 12. bis 14. Oktober verschoben. Die deutsche Mannschaft schied im Viertelfinale aus, ist im kommenden Jahr aber wieder bei den 16 weltbesten Teams dabei. Die Auslosung findet am 18. Oktober in Zürich statt.

"Gegen Frankreich wird es nicht einfach", meinte Patrick Rafter, der nach der Auftaktniederlage gegen Johansson sein bedeutungslos gewordenes zweites Einzel gegen Jonas Björkman mit 6:3, 6:2 gewann. "Sie haben eine Menge starker Talente und sind schwer auszurechnen." Obwohl ihn wieder zahlreiche Wehwehchen plagen, will der Wimbledon- Finalist im Endspiel auf jeden Fall wieder dabei sein.

"Ich bin verletzt, okay", sagte er. "Meine Schulter, meine Knie - alles tut mir weh. Aber in Stockholm, Paris-Bercy, beim Masters Cup und natürlich beim Daviscup-Endspiel bin ich wieder fit." In Stuttgart (15. bis 21. Oktober) wird der 29-Jährige gleichwohl sicher fehlen. Die Absage verschickte er am Sonntag. Sollte Rafter in Melbourne fehlen, könnte Mark Philippoussis eine Alternative sein, so wie vor zwei Jahren beim Sieg gegen Frankreich. "Eine Möglichkeit wäre das", meinte Hewitt diplomatisch. "Aber Mark war lange verletzt. Und warum sollte man ein siegreiches Team ändern?"

Frankreich buchte das 14. Finale im Schnelldurchgang. Schon nach dem Doppel am Samstag lag die "Equipe Tricolore" uneinholbar mit 3:0 in Führung. Auch im neunten Vergleich mit den Niederlanden leisteten sich Arnaud Clement gegen Raemon Sluiter, der sich bei 6:3, 2:6, 2:1- Führung verletzte, und Nicolas Escude bei seinem Fünfsatz-Erfolg gegen Sjeng Schalken keinen Fehltritt. Den neunten Sieg gegen die "Oranjes", die Titelverteidiger Spanien und das deutsche Team ausgeschaltet hatten, brachten Cedric Pioline/Fabrice Santoro gegen Paul Haarhuis/Schalken mit einem 7:5, 6:1, 7:5 unter Dach und Fach.

Ergebnisse:

Weltgruppe, Halbfinale:

Australien - Schweden 4:1

Thomas Johansson - Patrick Rafter 3:6, 6:7 (8:10), 6:3, 6:2, 6:3 Lleyton Hewitt - Jonas Björkman 4:6, 6:4, 7:6 (7:5), 7:6 (7:2) Wayne Arthurs/Todd Woodbridge - Jonas Björkman/Magnus Larsson 6:7 (3:7), 7:6 (7:2), 7: 6 (7:5), 7:6 (7:3) Lleyton Hewitt - Thomas Johansson 7:6 (7:3), 5: 7, 6:2, 6:1 Patrick Rafter - Jonas Björkman 6:3, 6:2

Niederlande - Frankreich 2:3

Raemon Sluiter - Arnaud Clement 6:3, 2:6, 2:1-Aufgabe Sluiter Sjeng Schalken - Nicolas Escude 7:6 (7:3), 6:7 (4:7), 6:4, 6:7 (4:7), 6:8 Paul Haarhuis/Sjeng Schalken - Cedric Pioline/Fabrice Santoro 5:7, 1:6, 5:7 Sjeng Schalken - Arnaud Clement 7:6 (8:6), 7:6 (7:3) Jan Siemerink - Fabrice Santoro 6:4, 6:4

Finale vom 30. November bis 2. Dezember in Melbourne: Australien - Frankreich

Playoff-Spiele um die Teilnahme an der Weltgruppe 2002:

Argentinien - Weißrussland 5:0

Franco Squillari - Wladimir Woltschkow 6:2, 6:4, 6:3 Gaston Gaudio - Max Mirnyi 4: 6, 6:3, 6:1, 6:3 Guillermo Canas/Luis Lobo - Max Mirnyi/Wladimir Woltschkow 6:7 (7:9), 7:6 (7:5), 7:6 (7:3), 4:6, 6:4 Franco Squillari - Alexander Schwec 6:3, 6:3 Gaston Gaudio - Alexander Skripko 6:2, 6:0

Belgien - Marokko 2:2

Olivier Rochus - Hicham Arazi 6:2, 3:6, 1:6, 7:5, 3:6 Xavier Malisse - Younes El Aynaoui 3: 6, 4:6, 4:6 Christophe Rochus/Tom Vanhoudt - Karim Alami/Younes El Aynaoui 6:3, 6:2, 3:6, 5:7, 6:2 Xavier Malisse - Hicham Arazi 4:6, 7:6 (7:2), 7:5, 6:4

Tschechien - Rumänien 3:2

Bohdan Ulihrach - Adrian Voinea 6:2, 3:6, 7:5, 4:6, 5:7 Jiri Novak - Andrei Pavel 6: 3, 7:5, 6:3 Jiri Novak/David Rikl - Victor Hanescu/Gabriel Trifu 7: 6 (7:3), 7:6 (7:5), 6:4 Bohdan Ulirach - Gabriel Trifu 7:5, 6:4, 6: 4 Michel Tabara - Adrian Voinea 1:6, 4:6

Ekuador - Großbritannien 0:3

Nicolas Lapentti - Greg Rusedski 6:2, 2:6, 5:7, 3:6 Luis Morejon - Tim Henman 4:6, 2:6, 2:6 Nicolas und Giovanni Lapentti - Greg Rusedski/Tim Henman 2:6, 3:6, 4:6

Italien - Kroatien 2:3

Filippo Volandri - Goran Ivanisevic 6:2, 7:6 (7:4), 3:6, 0:6, 6:4 Federico Luzzi - Ivan Ljubicic 4:6, 2:6, 1:6 Mose Navarra/Giorgio Galimberti - Goran Ivanisevic/Ivan Ljubicic 7:6 (7:3), 6:3, 6;7 (5:7), 2:6, 4:6 Federico Luzzi - Goran Ivanisevic 6:7 (4:7), 3:6, 4:6 Filippo Volandri (Italien) - Ivan Vajda (Kroatien) 6:2, 6:4

Slowakei - Chile 3:1

Karol Kucera - Marcelo Rios 3:6, 2:6, 3:6 Dominik Hrbaty - Nicolas Massu 6:1, 6:1, 4:6, 6:3 Dominik Hrbaty/Jan Kroslak - Nicolas Massu/Fernando Gonzales 6:3, 7: 6 (7:4), 4:6, 6:3 Dominik Hrbaty - Marcelo Rios 2:6, 4:6, 6:2, 6: 4, 6:2

Spanien - Usbekistan 3:0

Juan Carlos Ferrero - Oleg Ogorodow 7:5, 6:2, 6:4 Alex Corretja - Wadim Kutsenko 6:0, 6: 2, 6:7 (4:7) 6:0, Alex Corretja/Juan Balcells - Oleg Ogorodow/Wadim Kutzenko 5:7, 6:3, 6:4, 6:4

Damit für die Weltgruppe qualifiziert:

Argentinien, Belgien/Marokko, Tschechien, Großbritannien, Kroatien, Slowakei, Spanien. - Auslosung am 18. Oktober in Zürich

Quelle: RPO Archiv

 
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