Supercup in Rotenburg/Fulda: Basketball: DBB-Damen ohne Askamp und von Saldern
zuletzt aktualisiert: 27.07.2000 - 15:42Hagen (sid) Bundestrainer Bernd Motte muss beim Basketball-Supercup der Damen (11. bis 13. August in Rotenburg/Fulda) auf die Wuppertaler Spitzenspielerinnen Marlies Askamp, Sophie von Saldern und Martina Kehrenberg verzichten. Die Begegnungen mit den Olympia-Teilnehmern Russland, Kuba und Slowakei dienen als Generalprobe für die EM-Qualifikationsspiele im Herbst. Die viel beanspruchten Leistungsträgerinnen im Team des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) legen eine "unbedingt notwendige Regenerationsphase" (Motte) ein.
Der Bundestrainer will aus der personellen Not eine Tugend machen: "Wir reden immer viel von Talenten. Jetzt werden wir sie auch ausprobieren." Gemeint sind vor allem die 21-jährige Linda Fröhlich und die 18-jährige Martina Weber.
Die 1,87 m große Center- und Flügelspielerin Fröhlich (University Las Vegas) zählt in der nordamerikanischen College-Liga zu den besten Spielerinnen und gilt als heiße Anwärterin auf einen Vertrag in der Frauen-Profiliga WNBA. Große Perspektiven hat auch die 1,93 m lange Weber, die in Rotenburg jedoch mit zwei Europameisterschaften (U18 und U20) in den Knochen antreten wird.
Zum Supercup-Aufgebot zählen überdies gleich fünf Debütantinnen: Christina Hahn, Katja Munk (beide Halchter/Linden), Isabelle Comteße (Wuppertal), Andrea Vilz (Bochum) und Esther Katona (Freiburg).
Routiniers der DBB-Auswahl sind die bei CA.RI. Parma in der italienischen Profiliga unter Vertrag stehende 160-malige Nationalspielerin Heike Roth, Andrea Hohl (Halchter/Linden, 122 Länderspiele) und Andrea Harder (Aachaffenburg, 96).
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum











