84:80 im rheinischen Derby: Basketball: Rhein Energy Cologne setzt Siegesserie fort
zuletzt aktualisiert: 17.11.2001 - 22:12Köln (rpo). Die Basketballer von RheinEnergy Cologne setzten ihre Siegesserie in der Bundesliga auch im rheinischen Derby gegen die Bayer Giants Leverkusen fort. Mit dem 84:80 (43:59) konnten die Korbjäger aus der Domstadt am Ende einer dramatischen Aufholjagd ihren siebten Erfolg hintereinander feiern.
Damit übernahmen die Kölner zumindest bis Sonntagnachmittag auch die Tabellenführung, während Leverkusen seine zweite Saison-Niederlage hinnehmen musste. Am Abend zog Meister Alba Berlin mit einem schwer erkämpften 92:89 (52:38) bei den WiredMinds Tübingen nach und verbesserten sich vom fünften auf den vierten Rang.
Vor 2500 Zuschauern im ausverkauften Energy-Dome lief zunächst alles für Leverkusen. Besonders dank seiner ausgezeichneten Distanz-Schützen erspielte sich das Bayer-Team bis zur 18. Minute eine überraschend deutliche 25-Punkte-Führung, die Köln zur Halbzeit auf 16 Punkte Rückstand reduzieren konnte. Die Vorentscheidung fiel im dritten Viertel, als das Team von Trainer Svetislav Pesic eine fulminante Aufholjagd startete. Leverkusen fand kaum noch Mittel gegen die aggressive Abwehr der Gastgeber. 41: 10 lautete das Ergebnis in den letzten 17 Minuten zu Gunsten von Köln.
RheinEnergy hatte in Clint Harrison, der es auf 31 Punkte brachte und dabei sechs "Dreier" verwandelte, seinen besten Schützen. Für Leverkusen war John Best mit 18 Punkten am treffsichersten.
Die Tübinger hatten gegen Titelverteidiger Alba Berlin mit DeJuan Collins mit 38 Punkten zwar den überragenden Spieler auf dem Platz, doch am Schluss siegte die Routine der Gäste, bei denen Derrick Phelps mit 31 und Wendell Alexis mit 24 Punkten am stärksten waren. Mit 1500 Fans war die Partie ebenso ausverkauft wie die Begegnung zwischen Herzogtel Trier und Avitos Gießen (2200 Besuchern), die ein deutliches 104:72 (38:35) der Gäste und einen blendend aufgelegt Rick Stafford (26 Punkte) sahen. Bei Trier kam Orlando Lightfoot auf 18 Zähler.
Die DJK Würzburg verdiente sich den 78:77 (35:44)-Sieg im Keller-Duell beim Mitteldeutschen BC auf Grund einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Für die Entscheidung sorgte der 22-jährige Demond Greene vor 2000 Zuschauern in der Jahrhunderthalle Spergau mit einem Zwei-Punkte-Treffer vier Sekunden vor der Schlusssirene. DJK-Aufbauspieler Greene war mit 17 Punkten insgesamt zweitbester Werfer seines Teams nach US-Center Brian Myers (24), treffsicherste Spieler des Gastgebers waren Derek Vogel (20) und Donte Mathis (19).
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