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Robben und Stoiber schauen zu
Bayern München deklassiert Alba Berlin

Robben und Stoiber gucken Bayerns Basketballern zu
Robben und Stoiber gucken Bayerns Basketballern zu FOTO: dpa, mum
München.  Bayern München hat das dritte von vier Duellen binnen zehn Tagen gegen Pokalsieger Alba Berlin deutlich gewonnen.

Das Team von Trainer Svetislav Pesic besiegte den Dauerrivalen vor eigenem Publikum mit 96:65 (55:33) und setzte vor dem vierten Spiel am Dienstag ein dickes Ausrufezeichen. Meister Brose Baskets Bamberg feierte beim 71:58 (37:34) gegen die Frankfurt Skyliners seinen 14. Ligasieg in Folge.

Die Bayern legten mit 36 Punkten wieder zwei Zähler zwischen sich und Verfolger EWE Baskets Oldenburg (34) auf Rang drei. Oben thront mit sechs Punkten Vorsprung Bamberg (42) weiter nahezu unangefochten.

Die Münchner überrannten den Gegner vor allem im ersten Viertel und spielten sich nach neun Minuten eine beruhigende 18-Punkte-Führung (30:12) heraus. Berlin kam erst im dritten Durchgang etwas besser ins Spiel, im vierten Viertel ließen die Münchner aber wieder die Muskeln spielen (27:13). Bester Werfer bei den Bayern war Bryce Taylor mit 19 Punkten, bei Alba stemmte sich am ehesten Kresimir Loncar mit 15 Punkten gegen die Niederlage.

Zuvor hatten der Vizemeister das Pokalfinale am vergangenen Sonntag mit 65:67 in eigener Halle verloren, bevor man sich am Dienstag im Hinspiel des Eurocup-Achtelfinals in Berlin mit 82:82 trennte. Das Rückspiel steigt bereits am Dienstag (20.00 Uhr) wieder in München.

In Frankfurt hatte Tabellenführer Bamberg seine bis dato letzte Niederlage (86:88) in der Bundesliga kassiert, im Rückspiel tat er sich zumindest lange schwer. Erst im Schlussviertel zog der Favorit davon. Bester Werfer für Bamberg war Janis Strelnieks mit 18 Punkten, Skyliner Jordan Theodore verbuchte 21 Zähler.

Bereits am Samstag hatte ratiopharm Ulm seine Aufholjagd fortgesetzt. Das Team von Trainer Thorsten Leibenath holte beim 85:67 (41:25) gegen die Eisbären Bremerhaven den sechsten Sieg in Serie, Ulm ist als Tabellensiebter klar auf Play-off-Kurs. Die MHP Riesen Ludwigsburg (32:14) verbesserten sich durch ein 91:83 (48:43) bei der BG Göttingen auf den vierten Platz.

(dpa)
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