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BBL
Alba thront weiter an der Tabellenspitze

BBL: Alba Berlin thront weiter an der Tabellenspitze
Alba-Trainer Sasa Obradovic. FOTO: dpa, ab hm
Alba Berlin dominiert zum Saisonstart in der Basketball Bundesliga. Trainer Sasa Obradovic will das aber nicht überbewerten.

Mit fünf Siegen aus fünf Spielen ist Alba Berlin perfekt in die Basketball-Bundesliga gestartet, zufrieden ist Trainer Sasa Obradovic aber noch lange nicht. "Wir haben heute viele Probleme gehabt", sagte der Serbe nach dem hart erkämpften 83:72 (45:31) gegen die Löwen Braunschweig: "Aber wenn man diese überwindet und einen Weg zum Sieg findet, verbessert man sich unter dem Strich mehr als mit leichten Erfolgen."

Der frühere deutsche Serienmeister mühte sich vor 10.537 Zuschauern zu einem Erfolg, nachdem es noch am Mittwoch zum Eurocup-Auftakt die erste Saisonpleite gegen die MHP Riesen Ludwigsburg gegeben hatte. Mit drei Tagen Abstand präsentierte sich Alba gegen Braunschweig weitgehend konzentriert und legte schon im ersten Viertel (27:14) den Grundstein zum Sieg. Bester Berliner Werfer war Dragan Milosavljevic mit 19 Punkten.

"Er macht genau das, was wir von ihm erwarten", sagte Obradovic über seinen serbischen Landsmann, der den Hauptstädtern viel Stabilität gibt. Insgesamt suchen die Berliner aber noch nach dem richtigen System, um in diesem Jahr wieder einen Titel zu gewinnen. "Meine neuen Spieler müssen sich noch besser in unserer Spielphilosophie zurecht finden", sagte Obradovic, der mit dem Klub 2013 und 2014 den deutschen Pokal gewonnen hatte.

"Siege zählen, egal wie wir sie erringen", meinte Nationalspieler Akeem Vargas, der den Blick schnell nach vorne richtete. Bereits am Dienstag (19.15 Uhr) geht es wieder in eigener Halle gegen Grissin Bon Reggio Emilia aus Italien um den ersten Sieg im Eurocup. "Wir müssen das Spiel gewinnen, um uns mit dem ersten Sieg ein bisschen Luft zu verschaffen", sagte Vargas.

In der BBL vergab Ludwigsburg derweil die Chance, wieder bis auf zwei Punkte an Alba heranzurücken, gegen Pokalsieger EWE Baskets Oldenburg setzte es ein 82:88 (37:40), beide Teams stehen bei sechs Zählern. Dies nutzte Meister Brose Baskets Bamberg. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge setzte sich die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri beim Vorletzten BG Göttingen mit 87:63 (47:30) durch und kletterte, punktgleich mit den weiteren Verfolgern, auf Rang zwei.

Die Telekom Baskets Bonn hielten derweil mit Bamberg Schritt. Die Rheinländer setzten sich gegen die Eisbären Bremerhaven in eigener Halle mit 70:65 (30:37) durch und haben ebenfalls sechs Punkte auf dem Konto.

Für die Giessen 46ers bleibt der Überraschungssieg vor einer Woche gegen Meister Bamberg vorerst der einzige Saisonerfolg. Der Aufsteiger unterlag bei Phoenix Hagen mit 83:86 (39:49) und verlor zu allem Überfluss auch Kapitän Anthony DiLeo, der eine Mittelfußfraktur erlitt und mindestens acht Wochen ausfallen wird.

Nach zuletzt zwei Niederlagen hatten die Frankfurt Skyliners zudem beim 92:64 (50:33) gegen die Walter Tigers Tübingen keine Probleme. Im Duell der einzigen zuvor sieglosen Teams setzte sich medi Bayreuth gegen Schlusslicht Mitteldeutscher BC 82:77 (34:35) durch.

(sid)
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