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Basketball
BBL lässt Entscheidung im Europapokal-Streit weiter offen

Gießen. Die Basketball-Bundesliga lässt ihre Entscheidung im derzeit eskalierenden Streit zwischen FIBA Europe und Euroleague offen. Die 18 Clubs und die Liga-Leitung trafen auch auf ihrer zweitägigen AG-Sitzung in Gießen keinen Beschluss, wo die deutschen Vereine in der kommenden Saison international spielen werden. "Wir lassen uns nicht drängen", sagte BBL-Mediendirektor Dirk Kaiser am Dienstag. Die Lage sei weiter unübersichtlich und "inhaltlich und rechtlich" sehr schwer zu beurteilen. Der europäische Verband und die Euroleague liefern sich seit Monaten einen erbitterten Kampf um die Vorherrschaft im europäischen Basketball. Die FIBA Europe erkennt die Euroleague zwar an, den von dieser rivalisierenden Organisation veranstalteten Eurocup lehnt sie aber ab. Stattdessen organisiert sie ab der kommenden Spielzeit mit der Champions League einen eigenen Wettbewerb. In der vergangenen Woche war der Streit zwischen beiden Partien eskaliert. Die FIBA Europe hatte gleich acht Nationalverbände für alle Herren-Wettbewerbe gesperrt, weil Clubs aus diesen Ländern dem Eurocup eine Zusage gegeben hatten. Betroffen sind unter anderem die Verbände von Europameister Spanien, des WM-Zweiten Serbien und Russland. Sechs weiteren Verbänden wurden Sanktionen angedroht.

 

(dpa)
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