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Basketball
Top-Trio Bamberg, Berlin und Bayern im Gleichschritt

BBL: Top-Trio Bamberg, Berlin und Bayern im Gleichschritt
Bayern-Coach Svetislav Pesic liegt mit seinem Team weiter in Lauerstellung. FOTO: afp, CS/DG
Mit ungefährdeten Siegen haben Bamberg, Berlin und Bayern am Ostersonntag ihre Ausnahmestellung in der Basketball-Bundesliga zementiert.

Spitzenreiter Brose Baskets Bamberg feierte einen Kantersieg, die Verfolger ALBA Berlin und Bayern München meisterten hohe Auswärtshürden. Das Top-Trio der Basketball-Bundesliga hat sich am Ostersonntag keine Blöße gegeben und eilt der Konkurrenz nach ungefährdeten Siegen weiter davon.

Bamberg verteidigte mit einem 100:59 gegen die Tigers Tübingen die Tabellenführung vor Berlin. Der punktgleiche Rivale (48:8) kam bei den Artland Dragons zu einem 78:73. Der deutsche Meister aus München (46:12) entschied das Topspiel beim Tabellenvierten ratiopharm Ulm mit 87:76 für sich.

6800 Fans erlebten in Bamberg von ihrem Team ein Korbfestival bester Güte. Darius Miller und Joshua Duncan waren gegen den überforderten Tabellen-16. mit jeweils 21 Punkten die besten Werfer für die Franken.

Mehr Gegenwehr hatte ALBA in Quakenbrück zu brechen. Drei Tage nach dem Sieg in der Euroleague bei Panathinaikos Athen behielten die Hauptstädter stets die Kontrolle im Spiel. Jamel McLean kam als bester Werfer auf 17 Punkte.

Titelverteidiger Bayern lieferte im Duell Dritter gegen Vierter vor 6200 Zuschauern eine konzentrierte Leistung ab und kam in Ulm zu keiner Zeit ernsthaft in Bedrängnis. Nihad Djedovic, der nach achtwöchiger Verletzungspause sein Comeback feierte, war mit 21 Punkten bester Bayern-Werfer. "Wenn du Qualität hast und Selbstvertrauen, brauchst du keinen Spielrhythmus. Da kannst du immer zeigen, was du drauf hast", sagte Djedovic.

Für die Schwaben traf Nationalspieler Tim Ohlbrecht mit 26 Punkten am häufigsten. Dennoch reichte es nicht zum ersten Saisonsieg gegen einen der drei Großen. "Wenn wir die Bayern schlagen wollen, müssen wir an die Leistungsgrenze gehen. Das haben wir heute nicht geschafft", stellte Spielmacher Per Günther fest. Die Ulmer empfangen im April auch noch Berlin und Bamberg und können es dann besser machen. "Ich hoffe, dass uns vor den Playoffs noch ein Sieg gegen ein Top-3-Team gelingt", sagte Günther.

(sid)
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