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BBL
Bamberg zu Hause nicht zu schlagen – FC Bayern besiegt Ulm

Fotos: Bamberg feiert den Titelgewinn mit Bierduschen und Schröder
Fotos: Bamberg feiert den Titelgewinn mit Bierduschen und Schröder FOTO: dpa, dka hak
Alba Berlin ärgert sich maßlos über eine erneute Lehrstunde gegen Ludwigsburg. Brose Baskets Bamberg und der FC Bayern geben sich hingegen in der Basketball-Bundesliga keine Blöße.

Die Brose Baskets aus Bamberg bleiben in der Bundesliga zu Hause auch im achten Spiel ungeschlagen. Der Meister und Spitzenreiter landete zum Hinrundenabschluss und Jahresauftakt einen ungefährdeten 104:72-Sieg gegen die Telekom Baskets Bonn. Nach sieben Erfolgen hintereinander musste sich ratiopharm Ulm bei den Basketballern des FC Bayern München am Sonntag mit 85:101 geschlagen geben. Der Vizemeister und Tabellenzweite baute damit seine Serie auf sechs Siege aus.

Erfolgreichster Werfer im Bamberger Team von Trainer Andrea Trinchieri waren Nicolo Melli mit 20 und Daniel Theis mit 19 Punkten. Die Entscheidung fiel vor 6800 Zuschauern bereits im zweiten Viertel, das die Franken mit 31:15 für sich entschieden.

Im Kampf um die Play-off-Plätze erlitten die Ulmer in München einen Rückschlag. Erst in der zweiten Spielhälfte kamen die Gäste in Schwung, nachdem der FC Bayern glänzend in die Begegnung hineingefunden hatte. Bryce Tylor ragte mit 22 Punkten bei den Münchnern heraus, für Ulm trafen Augustine Rubit (23) und Raymar Morgan (22) am häufigsten.

Derweil bleibt der Tabellendritte Alba Berlin in dieser Saison gegen die MHP RiesenLudwigsburg weiter sieglos. Nach zwei Niederlagen im Eurocup verlor der Hauptstadt-Klub am Samstag auch in der Liga mit 80:90 (32:44). "Ich hätte erwartet, dass wir hier ganz anders starten. Gerade nach den beiden Niederlagen im Eurocup. Wir haben es ihnen überlassen, den Rhythmus des Spiel vorzugeben", kritisierte Berlins Trainer Sasa Obradovic.

"Wir haben heute unglaubliche Dreier getroffen, die auch den Unterschied ausgemacht haben", erklärte Riesen-Coach John Patrick. Vor 4500 Zuschauern war Kerron Johnson als Spielmacher und Korbschütze (20 Punkte) der entscheidende Mann der Ludwigsburger, der durch Adam Walaskowski (22) tatkräftig unterstützt wurde. Bei Alba war Jordan Taylor (20) der beste Werfer.

"Zum dritten Mal ist es uns nicht gelungen, eine Lösung zu finden. Von der Härte haben wir uns wieder beeindrucken lassen", erklärte der sichtlich verärgerte Manager Marco Baldi. Mit ihrer aggressiven und unorthodoxen Spielweise kauften die Gastgeber dem Tabellenzweiten wieder einmal bereits im ersten Viertel den Schneid ab.

Den Platz in der Spitzengruppe festigte Pokalsieger EWE Baskets Oldenburg mit dem klaren 103:72 (47:40) gegen die Walter Tigers Tübingen. 5924 Zuschauern bejubelten die 23 Punkte von Klemen Prepelic. Die Skyliners Frankfurt sicherten sich mit einem 72:65-Erfolg bei den Crailsheims Merlins den Platz im Verfolgerfeld.

Der Mitteldeutsche BC kommt auch mit dem neuen Trainer Pedrag Krunic nicht auf Touren. Das Team aus Weißenfels unterlag den s'Oliver Baskets Würzburg mit 76:87 (31:39) und bleibt am Tabellenende.

 

(dpa)
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