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NBA
Nowitzki durchbricht nach "Oldschool"-Match die nächste Schallmauer

Nowitzki knackt in Oklahoma 28.000-Punkte-Marke
Nowitzki knackt in Oklahoma 28.000-Punkte-Marke FOTO: dpa, lws ms
Für Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks sind die Play-offs nach dem Erfolg beim direkten Konkurrenten Oklahoma City Thunder zum Greifen nah. In einem umkämpften Spiel knackte Nowitzki ganz nebenbei die Marke von 28.000 Punkten.

Dirk Nowitzki fühlte sich an längst vergangene Tage erinnert. Dieses 135:131 seiner Dallas Mavericks bei den Oklahoma City Thunder, dieser offene Schlagabtausch, dieses Hin und Her auf dem Parkett, all das sei schon "ziemlich oldschool" gewesen, sagte der Basketball-Superstar, nachdem er ein weiteres Stück NBA-Geschichte geschrieben hatte, und lächelte glücklich.

18 Zähler steuerte Nowitzki zum 46. Saisonsieg der Mavericks bei, damit durchbrach er die Schallmauer von 28.000 Punkten in der ewigen Scorerliste. In der steht der Würzburger mit 28.004 Zählern weiterhin auf Rang sieben, Shaquille O'Neal (28.596) ist als Sechster aber nicht mehr weit entfernt. Schon längst ist Nowitzki der erfolgreichste Europäer. Von den Aktiven hat einzig Kobe Bryant (Los Angeles Lakers/32.482) mehr Punkte vorzuweisen, an der Spitze steht unangefochten die NBA-Legende Kareem Abdul-Jabbar (38.387).

Nowitzki ist auf dem Weg zurück zur alter Form, jüngst knackte er die Marke von 10.000 Rebounds. Mit Statistiken hält er sich aber ohnehin kaum auf. "Es war ein bedeutender Erfolg für uns, den wir dringend benötigt haben", sagte Nowitzki nach dem Sieg gegen Oklahoma stattdessen.

Dallas-Coach Rick Carlisle war da schon euphorischer. "Das war ein großartiges Basketball-Spiel. Wenn sich zwei Teams gegenüber stehen, die unbedingt gewinnen wollen, dann passieren spezielle Dinge", sagte er.

Sieben Spiele vor dem Ende der Hauptrunde haben die Mavericks (46:29 Siege) Platz sieben im Westen gefestigt und damit sowohl Oklahoma (42:33) als auch die New Orleans Pelicans (40:34) auf Distanz gehalten. Damit würden die Mavs den Golden State Warriors, dem aktuell mit Abstand stärksten Team der Liga, in der ersten Play-off-Runde aus dem Weg gehen.

"Die Warriors spielen extrem stark. Das wird eine schwierige Aufgabe für jedes Team, ganz gleich, wer Achter wird", sagte Routinier Amar'e Stoudemire. Chandler Parsons, der auf 22 Punkte kam, bekräftigte: "Wir wollen uns die bestmögliche Ausgangslage für die Play-offs schaffen. Ein Team wie Oklahoma auswärts zu schlagen, gibt uns sehr viel Selbstvertrauen."

Die kommenden Heimspiele gegen die Houston Rockets, die Warriors und die Phoenix Suns werden Aufschluss darüber geben, auf wen die Mavericks in den Play-offs schließlich treffen. Allen voran die Partien gegen die Rockets um MVP-Anwärter James Harden und gegen die Warriors um Stephen Curry versprechen bereits Play-off-Charakter.

(sid)
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