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Basketball
Nowitzki, Parker, Gasol: Hohe Stardichte bei der EM

Bilder: Das deutsche Aufgebot für die EM
Bilder: Das deutsche Aufgebot für die EM FOTO: dpa, crj fux
Die deutschen Basketballfans bekommen bei der EM-Vorrunde in Berlin jede Menge Stars zu sehen. In erster Linie werden die Augen auf Dirk Nowitzki gerichtet sein, doch auch Spieler wie der Spanier Pau Gasol und der Serbe Milos Teodosic sind echte Hingucker.

Natürlich ist die größte Attraktion Dirk Nowitzki. Wenn Berlin am Wochenende beim EM-Auftakt auch zur Basketball-Hauptstadt wird, sind die Augen der Fans vor allem auf den Superstar gerichtet. Da das deutsche Team in der Vorrunde aber fast ausschließlich auf starke Gegner trifft, gibt es noch viel, viel mehr zu bestaunen. Die Star-Dichte ist hoch.

Die Spanier kommen wie immer mit Pau Gasol (Chicago Bulls), zweimaliger Champion und viermaliger Allstar in der NBA. Die Italiener haben aus der nordamerikanischen Profiliga unter anderem Danilo Gallinari (Denver Nuggets) und Marco Belinelli (Sacramento Kings) dabei, bei Vizeweltmeister Serbien zieht selbstverständlich Spielmacher Milos Teodosic vom russischen Meister ZSKA Moskau die Fäden.

All diese Spieler mit ihren völlig unterschiedlichen Qualitäten werden in der Berliner Arena für Unterhaltung sorgen. Das bringt der deutschen Mannschaft Probleme, ist für Fans der Sportart aber ein Genuss. Und auch an den anderen vier Spielorten wird die Unterhaltung beim paneuropäischen Turnier nicht zu kurz kommen.

Bilder: Nowitzki und Deutschland schlagen sich achtbar gegen Frankreich FOTO: dpa, mb hpl

Mit den drei NBA-Profis Nowitzki (Dallas Mavericks), Dennis Schröder (Atlanta Hawks) und Tibor Pleiß (Utah Jazz) ist die deutsche Mannschaft ziemlich gut aufgestellt. Insgesamt werden knapp 30 Spieler aus der besten Liga der Welt bei der EuroBasket auflaufen. Frankreich stellt das größte Kontingent, der Europameister will seinen Titel bei der Finalrunde in Lille unbedingt erfolgreich verteidigen. Auch deshalb sind sechs NBA-Spieler dabei.

Die Voraussetzungen für Trainer Vincent Collet könnten kaum besser sein. Tony Parker, Boris Diaw (beide San Antonio Spurs), Nicolas Batum (Charlotte Hornets), Evan Fournier (Orlando Magic), Rudy Gobert (Utah Jazz) und Joffrey Lauvergne (Denver Nuggets) - es spielt so ziemlich alles, was Rang und Namen hat.

Supercup: Deutschland mit knappem Sieg gegen Türkei FOTO: dpa, dan fpt

Der viermalige NBA-Champion Parker, Europas Basketballer des Jahres, ist vielleicht der interessanteste Spieler bei der Endrunde. Noch immer ist der Point Guard Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft.

Von seinen Teamkollegen wird der 33-Jährige geschätzt, die Nummer eins ist er für Batum jedoch nicht. "Dirk Nowitzki ist der beste europäische Spieler in der Geschichte des Basketballs", stellte der Forward zuletzt klar: "Tony weiß es." Parker sei aber "der beste Point Guard der europäischen Geschichte".

Der international erfolgreichste EM-Star ist Pau Gasol. Der "Big Man" (2,15 m) hat mit Spanien über Jahre in Europa dominiert, holte zweimal den Titel (2009, 2011) und stand zweimal im Finale (2003, 2007). Dazu wurde er 2006 Weltmeister, 2008 und 2012 holte er Olympia-Silber.

Gasol (35) ist eine feste Größe bei den starken Spaniern, die nach der enttäuschenden Heim-WM Erfolgstrainer Sergio Scariolo zurückgeholt haben. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren muss Gasol aber auf einen besonderen Mitspieler verzichten. Sein jüngerer Bruder Marc (30), Center der Memphis Grizzlies und einer der besten Abwehrspieler der NBA, hat abgesagt.

Neben Pau Gasol steht in Nikola Mirotic nur ein weiterer NBA-Profi im Aufgebot, der gebürtige Montenegriner spielt ebenfalls für Chicago. An der Klasse des Teams ändert das nichts. Auch die aus Nordamerika nach Spanien zurückgekehrten Rudy Fernandez oder Sergio Rodriguez wissen, worauf es im Basketball ankommt.

(sid)
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