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Basketball-Bundesliga
"Fall Ludwigsburg" endet mit Vergleich

München. Der FC Bayern und die Basketball Bundesliga (BBL) haben sich in der sportjuristischen Causa um das vierte Viertelfinale in Ludwigsburg auf einen Vergleich geeinigt. Die Münchner hatten gegen die Wertung der Partie (69:75) am 17. Mai Protest eingelegt, weil die Schiedsrichter kurz vor Schluss einen Regelverstoß begingen. Im Berufungsverfahren vor dem BBL-Schiedsgericht wurde der Fall nun für beendet erklärt, nachdem die Liga einräumte, "dass das Handeln der offiziellen Personen am Ende des vierten Viertelfinalspiels außerordentlich unglücklich" gewesen sei und Schiedsrichter sowie Kommissare vor der neuen Saison "umfassend" nachgeschult werden. "Bekanntermaßen haben wir im fünften Spiel das Halbfinale erreicht", sagte Bayern-Geschäftsführer Volker Stix. "Uns ging es letztlich nicht um ein Wiederholungsspiel, das uns vielleicht zustand, sondern um die dringend erforderliche Rechtssicherheit für die Zukunft." In der Auseinandersetzung ging es um zwei Punkte: Zum einen machte der Referee einen Fehler, als er irregulärerweise eine Szene Sekunden vor Schluss per Videobeweis in der Halle überprüfte und zu Ungunsten der Bayern entschied. Ein folgender Einspruch der Münchner wurde tags darauf von der BBL-Spielleitung abgelehnt mit der Begründung, dass der falsche Bayern-Trainer das Protestschreiben unterzeichnete.
(dpa)
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