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BBL
Punktabzug für Hagen bleibt, Geldstrafe reduziert

Hagen. Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen hat die Berufung gegen den Abzug von sechs Zählern wegen Verstößen gegen die Lizenzauflagen zurückgezogen. Der BBL-Lizenzligaausschuss bestätigte am Montag zwar den Punktabzug, reduzierte aber die ursprüngliche Geldstrafe von 40 000 auf 10 000 Euro. Hagen akzeptierte diese Entscheidung und wird keine weiteren Rechtsmittel einlegen. Die Westfalen belegen derzeit mit 20:36 Zählern den 13. Tabellenplatz. "Die neuen Verantwortlichen von Phoenix Hagen um Geschäftsführer Peter Brochhagen und den Aufsichtsratsvorsitzenden Sven Eklöh haben deutlich gemacht, dass sie auch weiterhin konsequent und unbeirrt den Weg zur wirtschaftlichen Gesundung beschreiten werden", begründete der Ausschussvorsitzende Thomas Braumann die in Teilen revidierte erste Entscheidung. Eine Reduzierung der abgezogenen sechs positiven Wertungspunkte sei jedoch "ausdrücklich nicht in Betracht gekommen". Die BBL hatte am 7. April mitgeteilt, dass Hagen den "Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit" schuldig geblieben sei und der Verein zudem die "Mitteilungspflicht" verletzt habe. Dem Verein soll ein mittlerer sechsstelliger Betrag fehlen.
(dpa)
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