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Basketball-Bundesliga
Ulm schaltet Frankfurt aus und zieht ins Finale ein

Fotos: Ulm schlägt Frankfurt und erreicht Finale
Fotos: Ulm schlägt Frankfurt und erreicht Finale FOTO: dpa, puc fpt
Ulm . Ratiopharm Ulm ist zum dritten Mal ins Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft eingezogen. Die Ulmer gewannen Spiel vier der Best-of-five-Serie gegen Europe-Cup-Gewinner Frankfurt Skyliners mit 73:72 (33:22) und treffen im Endspiel auf Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg.

"Das wäre die bitterste Niederlage meiner Karriere gewesen", sagte Ulms Nationalspieler Per Günther mit Blick auf die Zitterpartie am Ende. "Ich bin einfach mega-stolz, dass wir eine Mannschaft wie Frankfurt geschlagen haben", sagte der Aufbauspieler im Interview bei "telekombasketball.de". Frankfurts Center Johannes Voigtmann war dagegen bitter enttäuscht. "Mit etwas Abstand können wir vielleicht sagen, dass es eine gute Saison war. Im Moment sind wir einfach nur enttäuscht."

Der Auftakt der ebenfalls im Best-of-five-Modus ausgetragenen Finalserie steigt am Sonntag (15.00 Uhr) bei den Bambergern, die sich gegen Bayern München glatt mit 3:0 durchgesetzt hatten. Ulm hatte 1998 (0:3 gegen Alba Berlin/damals noch als SSV Ulm) und 2012 (0:3 gegen Bamberg) jeweils klare Niederlagen im Kampf um die Meisterschaft kassiert.

In Ulm hatte der Gastgeber, der im dritten Spiel seinen ersten Matchball vergeben hatte, das Spiel lange Zeit sicher im Griff, führt 92 Sekunden vor Schluss mit 71:59 und musste dennoch zittern: Sechs Sekunden vor dem Ende verkürzte Frankfurt auf 72:73 und gelangte noch einmal in Ballbesitz, zu mehr reichte es für die Hessen aber nicht.

Bester Werfer der Ulmer war Nationalspieler Per Günther mit 17 Punkten, bei Frankfurt kam Jordan Theodore auf 23 Zähler.

(sid)
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