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Bayer Leverkusen
Bayer denkt an Rom, spielt aber gegen Hoffenheim

Leverkusen. Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Zwischen Leverkusens letztem Auftritt gegen die TSG Hoffenheim und dem aktuellen liegen nur knapp drei Monate. Im Kader der Werkelf hat sich seitdem aber einiges getan. Von Stefanie Sandmeier

Vom damaligen Mittelblock mit Tin Jedvaj, Ömer Toprak, Simon Rolfes und Stefan Reinartz wird beim heutigen Duell in der BayArena (15.30 Uhr, Live-Ticker) kein Spieler dabei sein. Rolfes und Reinartz haben den Verein verlassen, Jedvaj und Toprak sind verletzt.

Insofern ruhen die Hoffnungen darauf, dass die Spielgenehmigung des brasilianischen Verbandes rechtzeitig kommt und Neuerwerbung Charles Aránguiz vielleicht sein Debüt im Bayer-Trikot feiern kann. Womöglich wird ein Platz frei: Lars Bender laboriert noch an den Folgen einer Oberschenkel-Prellung. Trainer Roger Schmidt wird sich gut überlegen, ob er das Risiko eingeht oder seinen Kapitän mit Blick auf das viel wichtigere Hinspiel in der Champions-League-Qualifikation am Dienstag gegen Lazio Rom nicht doch schont.

Denn für die Leverkusener steht viel auf dem Spiel. Geschäftsführer Michael Schade verdeutlicht, dass es für Bayer 04 nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal nun darum geht, erneut im Konzert der europäischen Topklubs mitzuspielen. "Der August ist für uns wahnsinnig wichtig. In diesem Monat muss die Basis für große Ziele gelegt werden", sagte der 62-Jährige und ergänzte, dass die Königsklasse "auch finanziell lukrativ" ist. Allein die Teilnahme garantiert zwölf Millionen Euro.

Insofern ist Hoffenheim, das nach seinem Pokalaus besonders motiviert sein wird, vielleicht ein unliebsamer Auftakt - ein guter Start aber soll die Werkself Anfang der Woche mit einem positiven Gefühl nach Rom reisen lassen.

Einer weiß nur zu gut, wie man gegen die TSG gewinnt. Stefan Kießling, der heute in seine zehnte Saison mit Bayer 04 geht, war bei allen zwölf Leverkusener Siegen mit von der Partie.

Quelle: RP
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