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London
Betrügereien im Tennis größer als bislang vermutet

London. Knapp drei Viertel der vom Manipulationsverdacht überschatteten Sportwetten kommen aus dem Tennis. Das bestätigte die ESSA (Sports Betting Integrity) dem britischen Sender BBC. Die Organisation mit Sitz in Brüssel wird von den Buchmachern aus ganz Europa informiert, wenn auffällig hohe Einsätze auf bestimmte Wetten vorliegen. In 73 von 100 gemeldeten Fällen 2015 soll es sich dabei nach Angaben der ESSA um Tennis-Matches gehandelt haben. Nach Informationen der BBC und der amerikanischen Online-Plattform BuzzFeed News sollen in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 16 Spieler aus den Top 50 - darunter auch ein Grand-Slam-Sieger im Doppel - in Manipulationen verstrickt gewesen sein. Sogar Listen mit Namen waren im Internet aufgetaucht.

(sid)
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