IHF-Funktionär: Verdacht nicht bestätigt: Bezdicek: Kein Doping-Verdacht
zuletzt aktualisiert: 21.11.2001 - 23:25Leipzig (rpo). Der Doping-Verdacht gegen Mike Bezdicek vom Handball-Bundesligisten GWD Minden hat sich nicht bestätigt. Das berichtet der Internet-Anbieter "Sport1" am Mittwoch unter Berufung auf Gijs Langevoort, den Präsidenten der Medizin- und Ärztekommission des Internationalen Handball-Verbandes (IHF). "Der Handballer hatte einen erhöhten Epitestosteron-Wert in seinem Urin, zurückzuführen auf die Tatsache, dass dieser Urin eine sehr hohe Konzentration hatte", sagte Langevoort.
Bezdicek, der nach einem Achillessehnenriss kürzlich sein Comeback in der Bundesliga gab, hatte seine Unschuld beteuert. Eine Dopingprobe am 5. Mai nach dem Spiel des italienischen Erstligisten Rubiera, bei dem Bezdicek unter Vertrag war, hatte einen unerlaubt hohen Testosteron/Epitestosteron-Quotienten erbracht. "Wir haben die ganzen Analysen gesehen und sind davon überzeugt, dass das Epitestosteron-Profil des Spielers völlig normal ist über das ganze Jahr", erklärte Langevoort, "das bringt uns zu der Schlussfolgerung, dass dieser Fall nicht als positiver Dopingfall zu deuten ist."
Der 33-jährige Ex-Nationalspieler Bezdicek hatte am vergangenen Sonntag gegen den VfL Gummersbach sein erstes Bundesliga-Spiel seit der fristlosen Kündigung beim THW Kiel bestritten.
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