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Antholz
Biathlet Schempp will endlich eine WM-Medaille

Antholz. Am Ende eines weiteren traumhaften Wochenendes nahm Biathlon-Überflieger Simon Schempp seine erste WM-Einzelmedaille ins Visier. "Ich war dieses Jahr sieben Mal auf dem Podium, deshalb ist es jetzt das Ziel. Die Zeit ist reif", sagte der Schwabe. In Antholz präsentierte sich der 27-Jährige gut fünf Wochen vor den Titelkämpfen in Oslo weltmeisterlich, die Frauen gelang kein Podestplatz.

Einen Tag nach seinem Sieg im Sprint musste sich Schempp wegen eines Fehlers mit dem letzten Schuss im Verfolger nur dem Russen Anton Schipulin geschlagen geben. Zwar verpasste er am Samstag seinen sechsten Triumph in Südtirol nacheinander, sendete als Zweiter jedoch ein weiteres Signal an die Konkurrenz. Zum Abschluss führte der Schlussläufer die Männerstaffel zum ersten Podestplatz des Winters. Bislang konnte der Uhinger noch keine wichtige Einzelmedaille bei einem Großereignis gewinnen. "Eine WM-Einzelmedaille wäre mehr als verdient", sagte Bundestrainer Mark Kirchner. Schempp sei zwar schon in der Vorsaison ein Siegläufer gewesen, habe aber nun "eine neue Stärke entwickelt". Mit seinen Erfolgen hat er Anteil daran, dass die Biathleten nach zwei Dritteln der Saison so viele Siege auf dem Konto haben wie im gesamten vergangenen Winter. Schempp (4), Laura Dahlmeier (4), Franziska Hildebrand (2), und Erik Lesser (1) sorgten bereits für elf Triumphe.

(sid)
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