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Verstorbene Box-Legende
Alis Tochter Maryum: "Er ist immer wieder direkt bei mir"

Pressestimmen zum Tod von Muhammad Ali
Pressestimmen zum Tod von Muhammad Ali FOTO: dpa, jgm ms
Düsseldorf. Für Muhammad Alis Tochter Maryum lebt die verstorbene Box-Legende auf einer metaphysischen Ebene weiter. "Er ist immer wieder direkt bei mir", erzählte die 48-Jährige rund zwei Monate nach dem Tod des "Größten" in einem Exklusivinterview mit der "Welt am Sonntag".

"Das ist jetzt schon fünfmal passiert, das erste Mal in der Nacht nach seinem Tod. Es ist ein Gefühl, als würde mich jemand umarmen und drücken. Da ist auch so etwas wie elektrische Spannung um mich herum. Und ich spreche zu ihm, so wie ich zu meinem Vater sprach."

Ali war am 3. Juni in Scottsdale/Arizona nach einem 32 Jahre langen Kampf gegen die Parkinson-Krankheit gestorben. Millionen von Fans auf der ganzen Welt trauerten mit der Familie des einstigen "Weltmeisters aller Klassen".

Maryum Ali fühlt durch ihre Erlebnisse ihren letzten Wunsch an ihren Vater erfüllt: "Bevor mein Vater starb, hatte ich ihn immer wieder gebeten, er solle mich besuchen. Er sei mein Schutzengel, habe ich ihm in den letzten beiden Tagen immer wieder gesagt. Und er hat es getan." Auch ihre Nichte habe Alis fortwährende Präsenz bereits gespürt, berichtete das älteste Kind der Ikone.

(seeg/sid)
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