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Box-Weltmeister kämpft weiter
Felix Sturm: "Mein Urin war in der Nacht voller Blut"

Felix Sturm - Fjodor Tschudinow
Felix Sturm - Fjodor Tschudinow FOTO: dpa, rwe fpt
Berlin. Der 37 Jahre alte Box-Weltmeister Felix Sturm wird seine Karriere wohl fortsetzen. "Mein Herz sagt, ich boxe weiter, der Verstand sagt im Moment stopp", sagte der Kölner in einem Interview.

Seine Frau habe ihm zum Weiterboxen geraten, verriet Sturm der "Bild". Ausschlaggebend für die Fortsetzung seiner Karriere seien nicht die Börsen. "Die Motivation ist entscheidend", sagte Sturm, der am Samstag durch einen umstrittenen Punktsieg gegen den Russen Fjodor Tschudinow als erster deutscher Profiboxer zum fünften Mal Weltmeister geworden war.

Die Vorwürfe aus dem Tschudinow-Lager, das von Titel-Raub sprach, wies WBA-Supermittelgewichts-Weltmeister Sturm zurück: "Das ist kompletter Unsinn. Ich habe den Kampf gewonnen und 115:113 für mich gepunktet. Das sind schlechte Verlierer. Tschudinow boxte diesmal unsauber, und ich bekam über 20 Kopfstöße im Ring ab. Der Russe hat oft auf die Nieren geschlagen. Mein Urin war in der Nacht voller Blut".

Ein lukrativer Kampf könnte der Fight gegen WBO-Weltmeister Arthur Abraham werden. Beide boxen für Sat.1. Allerdings muss der Berliner am 9. April in Las Vegas seinen Titel zunächst gegen den ungeschlagenen Mexikaner Gilberto Ramirez verteidigen.

(dpa)
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