| 22.33 Uhr

Mayweather rechnet mit Abspeck-Problemen
McGregor droht Millionen-Strafe bei "Übergewicht"

Mayweather bewirft McGregor mit Geldscheinen
Mayweather bewirft McGregor mit Geldscheinen FOTO: afp, ml
Box-Superstar Floyd Mayweather rechnet vor dem "Mega-Duell" mit Ultimate-Fighting-Champion Conor McGregor am Samstag (3 Uhr MESZ/DAZN) damit, dass sein irischer Gegner nur mit viel Mühe das vereinbarte Gewichtslimit von 154 Pfund (69,85 kg) erreichen wird.

"Conor McGregor wirkt derzeit extrem schwer. Ich denke, er liegt bei 164 Pfund, somit müssen noch zehn Pfund runter", sagte Mayweather. Sollte McGregor diese vermuteten rund 4,5 kg bis zum offiziellen Wiegen am Freitagabend nicht abkochen können, drohen ihm empfindliche vertraglich vereinbarte Strafzahlungen an Mayweather. Da es bei dem Kampf um keinen WM-Titel geht, würde er aber dennoch stattfinden können – falls Mayweather wie erwartet zustimmt.

"Wenn er das Gewicht nicht macht, werden wir dennoch kämpfen. Aber dann gibt es für McGregor eine heftige Geldstrafe. Macht diese Extra-Millionen schon mal fertig", sagte der 40-Jährige, der ohnehin mindestens 100 Millionen Dollar (85 Millionen Euro) kassieren wird. Eine Spitze gegen McGregor konnte sich Mayweather nicht verkneifen: "Man muss das Gewicht wie ein wahrer Champion runterbekommen. Ein wahrer Champion ist sehr diszipliniert und sehr verantwortungsbewusst."

Beim Duell zwischen McGregor (29) und seinem elf Jahre älteren Gegner aus den USA rechnen die Veranstalter mit einem Gesamterlös von 623 Millionen Dollar. Die bisherige Bestmarke stammt aus dem Jahr 2015. Beim Kampf zwischen Mayweather und dem mittlerweile entthronten Rekord-Weltmeister Manny Pacquiao von den Philippinen wurden 455 Millionen Dollar umgesetzt.

(seeg/sid)
 
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