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Vor Mayweather-Fight
Pacquiao verteidigt seinen "rücksichtslosen" Kampfstil

Pacquiao trainiert für Kampf des Jahres
Pacquiao trainiert für Kampf des Jahres FOTO: afp, FJB/dec
Los Angeles. Box-Weltmeister Manny Pacquiao hat im verbalen Scharmützel mit Gegner Floyd Mayweather jr. nachgelegt und seinen Boxstil vor dem Mega-Fight am 2. Mai in Las Vegas verteidigt.

"Rücksichtsloser Kämpfer, das ist doch genau das, was die Leute wollen und warum sie mich lieben. Die Fans wollen einen aufregenden Kampf. Das ist eben Boxen", sagte der 36-Jährige.

Hasselhoff besucht öffentliches Training von Mayweather FOTO: afp, em

Mayweather hatte zuvor Pacquiaos offensive Gangart im Ring als zu gefährlich und rücksichtslos bezeichnet. "Pacman" Pacquiao kümmert das wenig, der WBO-Champion im Welter- und Halbweltergewicht gab sich vor dem Vereinigungskampf hochmotiviert: "Mein Training und meine Verfassung sind gut. Ich kann es fühlen. Ich bin bereit."

Die riesige Euphorie rund um den Kampf teilt Pacquiao nicht ganz. "Ich weiß, das ist einer der größten Kämpfe der Boxgeschichte. Ich sage aber nicht, dass es 'der' größte Kampf aller Zeiten ist", meinte der 36-Jährige, "das wäre ungerecht gegenüber den Kämpfen, die noch kommen."

Pacquiao (57 Siege, 5 Niederlagen), der bislang als einziger Boxer in sieben Gewichtsklassen Weltmeister wurde, gilt in dem Megafight als leichter Außenseiter. Er bekommt eine Börse von rund 100 Millionen US-Dollar, während sich "The Money" Mayweather auf 150 Millionen US-Dollar freuen kann.

Manny Pacquiao boxt – die Philippinen schauen zu FOTO: dpa, fm bjw

Ein Re-Match zwischen den beiden Ausnahmekönnern wird es nach Einschätzung von Pacquiao nicht geben. "Die Verhandlungen für den ersten Kampf waren schon so hart, wie können wir da über einen zweiten Fight sprechen", meinte der Rechtsausleger. Insgesamt sechs Jahre hatte es gedauert, bis der Mega-Deal im Februar dieses Jahres fix war.

(sid)
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