| 10.43 Uhr

Schulabschlussfeier von Tochter Malia
Obama fehlt bei Alis Trauerfeier

Pressestimmen zum Tod von Muhammad Ali
Pressestimmen zum Tod von Muhammad Ali FOTO: dpa, jgm ms
US-Präsident Barack Obama wird nicht an den Trauerfeierlichkeiten für Muhammad Ali am Freitag in Louisville teilnehmen. Wie das Weiße Haus in einem offiziellen Statement bekannt gab, sind Obama und seine Ehefrau Michelle am selben Tag Ehrengäste bei der Schulabschlussfeier ihrer ältesten Tochter Malia in Washington DC.

Stattdessen wird nach Auskunft von Obamas Sprecherin Jen Friedman ein enger Vertrauter des Präsidenten im Rahmen der Trauerfeier im Yum Center von Louisville einen Brief der Obamas vorlesen.

Brack Obama ist ein großer Fan von Muhammad Ali, aber die Familie geht vor. FOTO: ap, SS MSG

Am Freitag um 9 Uhr Ortszeit (15 MESZ) beginnt in Alis Geburtsstadt Louisville hinter dem Leichenwagen mit dem Sarg ein Trauerzug durch die gesamte Innenstadt zum Yum-Center, wo ab 14 Uhr (20) die öffentliche Trauerfeier stattfindet. Die Beisetzung Alis auf dem Cave Hill Cemetery bleibt nach derzeitigen Planungen dem engsten Familienkreis vorbehalten.

Bereits für den Donnerstag hat die Familie zu einer muslimischen Gebetsstunde in die 18.000 Menschen fassende Freedom Hall geladen, in der Ali am 29. November 1961 gegen Willi Besmanoff gekämpft hatte. Ali, geboren als Cassius Marcellus Clay, war 1964 zum Islam konvertiert.

Ali war am vergangenen Donnerstag wegen Atemproblemen in eine Klinik in Phoenix eingeliefert worden und dort gestorben. "The Greatest" war seit 1984 an Parkinson erkrankt.

(sid)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Muhammad Ali: Barack Obama fehlt bei Trauerfeier


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.