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Box-Superstar
Wirbel um Dopingvorwürfe gegen Mayweather

Portrait: Floyd Mayweather junior: Box-Weltmeister, Großverdiener, "Pretty Boy"
Portrait: Floyd Mayweather junior: Box-Weltmeister, Großverdiener, "Pretty Boy" FOTO: afp, JOHN GURZINSKI
Las Vegas. Wirbel um Box-Superstar Floyd Mayweather: Laut eines Berichts des Online-Magazins SB Nation hat der 38-Jährige im Vorfeld des Mega-Fights am 2. Mai gegen Manny Pacquiao (Philippinen) Kochsalz- und Vitamininjektionen erhalten und damit gegen die Richtlinien der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) verstoßen. Während die Einnahme der Substanzen selbst keinen Bruch des Reglements darstellten, sei die intravenöse Verabreichung verboten gewesen.

Mayweather, der für den Sieg gegen Pacquiao geschätzte 220 Millionen Dollar (200 Millionen Euro) kassiert hatte, wies die Berichte entschieden zurück. "Ich bin stolz, ein sauberer Athlet zu sein", teilte er in einem Statement am Donnerstag mit. Unterstützung erhielt der Boxer von der US-Antidoping-Agentur Usada, die kein Fehlverhalten Mayweathers erkannte und zugleich die Berichte kritisierte.

Diese hätten eine "Vielzahl von Fehlern" enthalten und wären mit "Ungenauigkeiten und Fehlinterpretationen durchsetzt", hieß es in einer USADA-Stellungnahme. Zwar bestätigte die USADA die Injektion, Mayweather habe jedoch keine Regeln verletzt. Demnach hatte Mayweather auf Anfrage eine medizinische Ausnahmegenehmigung für die Infusion erhalten.

Pacquiao reagierte dennoch mit Genugtuung auf die Berichte. "Die Wahrheit ist endlich ans Licht gekommen, ich fühle mich bestätigt", sagte der 36-Jährige.

Der Wirbel überschattet Mayweathers Kampf am Samstag gegen seinen Landsmann Andre Berto, dem wohl letzten Fight seiner Karriere. In Las Vegas kann Mayweather mit einem Erfolg den Langzeit-Weltrekord von Rocky Marciano von 49:0-Siegen einstellen.

(sid)
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