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"Macht Boxsport attraktiver"
Klitschko ist nicht neidisch auf den Mega-Fight

Fotos: Klitschko und Jennings läuten Vorgeplänkel ein
Fotos: Klitschko und Jennings läuten Vorgeplänkel ein FOTO: ap
Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko sieht den großen Rummel um den Super-Fight zwischen Floyd Mayweather jr. und Manny Pacquiao am 2. Mai in Las Vegas/USA gelassen – und ohne Neid.

"Ich freue mich, dass so ein Event mit so viel Aufmerksamkeit und so viel Geld im Boxsport passiert. Ich glaube, das macht den Boxsport attraktiver, interessanter, angesagter", sagte der Box-Champion in Miami/USA.

Klitschko wird eine Woche vor dem Kampf der Superlative in Nevada, der einen Rekord-Umsatz von 400 US-Dollar verspricht, seinen WM-Fight am 25. April gegen Bryant Jennings in New York bestreiten. Von der neuen Box-Euphorie in den Staaten lässt sich der Ukrainer mit Wohnsitz in Hamburg nicht sonderlich beeindrucken. "Meine Homebase ist Deutschland, da habe ich mit dem Boxsport angefangen und da sind die Hardcore-Fans, die loyal sind", sagte "Dr.
Steelhammer".

Der Weltmeister hält sich derzeit zum Sparring in Florida auf. Bis zur Abfahrt nach New York am 20. April absolviert der jüngere der Klitschko-Brüder 120 bis 130 Sparringsrunden. Die Vorbereitung verläuft ohne Probleme. "Ich habe hier zuletzt immer in der ersten Vorbereitungsphase für einen Kampf trainiert, deshalb habe ich mich an Klima, Hitze und Luftfeuchtigkeit schon lange gewöhnt", sagte der Olympiasieger von 1986.

Klitschko rechnet in seinem 66. Profi-Kampf mit einem aggressiven Gegner. "Ich glaube schon, dass Jennings zum Performen kommt und nicht herumläuft, um nicht getroffen zu werden", sagte der Ukrainer.

Auf die markigen Ankündigungen von Jennings, er würde das angebliche Glaskinn des Ukrainers treffen, reagierte der Titelverteidiger gelassen. "Das Versprechen vor einem Kampf heißt gar nichts", meinte der Champion, "ich werde meine Fäuste fliegen lassen, aber ich werde ihn ganz sicher nicht unterschätzen."

(sid)
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