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Haushaltsberatungen
Bund plant Kürzung des Sportetats um 15,6 Millionen Euro

Der deutsche Sport muss sich auf Mittelkürzungen durch den Bund gefasst machen. Nach einem Ministerentwurf soll der Sport im kommenden Jahr 162,6 Millionen Euro vom Bund erhalten - 15,6 Millionen Euro weniger als im vergangenen Jahr (178,2). Das wurde am Rande der Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag bekannt. Einige Extrazahlungen fallen 2017 weg. So hatte der Sport im vergangenen Jahr wegen der Bewerbung Hamburgs für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2024 zehn Millionen Euro erhalten. Zudem wurden rund fünf Millionen Euro an Entsendungskosten für die Teilnahme deutscher Athleten an den Spielen in Rio gezahlt. Derzeit diskutieren die Parteien im Bundestag über den Haushaltsentwurf, Ende November soll der Sport-Etat beschlossen werden.

(sid)
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