| 08.25 Uhr

Berlin
Bundestag soll sich mit WM-Skandal beschäftigen

Berlin. Der Sportausschuss des Deutschen Bundestags soll sich weiter um Aufklärung rund um dubiose Machenschaften bei der WM 2006 bemühen. "Für mich war der Freshfields-Bericht immer nur ein Zwischenbericht. Für den DFB und die große Koalition war die Sache mit der Vorstellung des Berichtes erledigt. Es wird gelogen wie gedruckt, und nun herrscht Chaos wie nach einem Stich ins Wespennest", sagte Özcan Mutlu, sportpolitischer Sprecher der Grünen.

Unlängst war bekannt geworden, dass der damalige WM-OK-Chef Beckenbauer 5,5 Millionen Euro aus den Geldern des Werbevertrages des DFB mit dem WM-Förderer Oddset erhalten habe. Daraufhin hatte DFB-Chef Reinhard Grindel gesagt: "Man kann sicher nicht davon sprechen, dass seine Tätigkeit im OK ehrenamtlich war."

(gic)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Berlin: Bundestag soll sich mit WM-Skandal beschäftigen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.