Teilerfolg bei der Auf- und Abstiegsregelung: DEB kooperiert mit Zweitligisten
zuletzt aktualisiert: 15.08.2001 - 19:21München (rpo). In der Streitfrage um die Auf- und Abstiegsregelung in den beiden höchsten deutschen Eishockey-Klassen haben die Zweitliga-Vereine am Mittwoch einen Teilerfolg erzielt. Bei einem Treffen der Vertreter aller 14 Zweitligisten mit einer von Präsident Rainer Gossmann angeführten Delegation des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) wurde am Mittwoch in München ein Kompromiss gefunden.
Als Eishockey Spielbetrieb GmbH (ESBG) scheren die Zweitliga-Vereine aus dem DEB aus, verbleiben aber dank eines am Mittwoch beschlossenen Kooperationsvertrages dennoch dem Dachverband erhalten. Damit haben die Zweitliga-Klubs die Voraussetzung für Umwandlungen in Kapitalgesellschaften nach dem Muster der Vereine in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) geschaffen, die innerhalb des DEB nicht möglich waren. Der DEB fungiert als gemeinnütziger Verein. Aus juristischen und steuerrechtlichen Gründen konnten deshalb keine Kapitalgesellschaften zugelassen werden.
Über die weitere Zusammenarbeit mit Vorstand und Vereinen der DEL wollen DEB- und ESBG-Vertreter nun auf einer Sitzung am Dienstag (21. August) verhandeln. Dabei sollen auch die Aufstiegsmöglichkeiten der ESBG-Klubs in die DEL und der Abstieg aus der DEL geregelt werden.
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