Hamburg als Nachrücker?: DEL-Ausstieg von Rosenheim perfekt
zuletzt aktualisiert: 10.05.2000 - 17:53Rosenheim (dpa/lnw). Die Starbulls Rosenheim werden wie erwartet in der kommenden Saison nicht mehr in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) spielen. "Heute ist das Ende in der DEL eingeläutet, aber nicht das Ende des Rosenheimer Eishockeys", sagte Anton Kathrein, Alleingesellschafter des oberbayerischen Traditionsclubs, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Rosenheim.
Wegen wirtschaftlicher Probleme und fehlender Sponsoren können die Rosenheimer, die für die neue Spielzeit eine Etat-Unterdeckung von zwei Millionen Mark errechnet hatten, den DEL-Spielbetrieb nicht mehr aufrechterhalten.
Die Crocodiles Hamburg sollen an Stelle des dreifachen deutschen Meisters in die DEL einsteigen. Die Hanseaten wollen für angeblich 3,25 Millionen Mark die Lizenz der Starbulls erwerben, aber das Geschäft ist noch nicht abgeschlossen. Ein Teil der Erlöse aus dem Lizenzverkauf geht in eine von Kathrein gegründete Stiftung zur Unterstützung von Breiten- und Nachwuchssport.
Die Rosenheimer werden voraussichtlich eine Eishockey-Mannschaft für die Landesliga melden. Rosenheim ist nach dem ESV Kaufbeuren (1998) und dem EV Landshut (1999) der dritte bayerische Verein, der innerhalb der vergangenen zwei Jahre aus der DEL ausscheidet.
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