Bahn-Weltcup: Deutsche Verfolgungsfahrer in Topform
zuletzt aktualisiert: 10.06.2001 - 20:22Stettin (rpo). Die Mitglieder des deutsche Bahnvierers untermauerten am zweiten Juni-Wochenende beim Weltcup im polnischen Szczecin (Stettin) ihre Führungsposition. In der neuen Formation um Jens Lehmann (Leipzig) mit Sebastian Siedler (Gera), Christian Bach (Meiningen) und Andreas Müller (Berlin) gewann das Quartett die Mannschaftsverfolgung und sorgte nach dem Triumph in der Einzelverfolgung durch Lehmann für den zweiten Sieg.
"Ich bin zufrieden mit dem Zusammenspiel der Fahrer. Sie haben gezeigt, dass sie eine Mannschaft sind. Damit hat sich diese Formation auch für die Zukunft empfohlen", sagte Bundestrainer Bernd Dittert, der seinen "Goldvierer" von Sydney komplett umbauen musste.
Nach elfmonatiger Wettkampfpause feierte Eyk Pokorny im Sprint ein Comeback. Der Berliner erreichte den vierten Platz in einem gut besetzten Sprinterwettbewerb. Im Keirin schaffte er den achten Platz. Es gewann Pavel Buran (Tschechien), der schon im Sprint zweiter hinter Roberto Chiappa (Italien) geworden war.
Stefan Nimke aus Schwerin sicherte sich mit einem knappen Rückstand von 24/100 den zweiten Platz im 1000-m-Zeitfahren. Zusammen mit Pokorny und Rene Wolff aus Erfurt siegte der olympische Silbermedaillen-Gewinner im Finale um den dritten Platz des Olympischen Sprints. Diesen gewannen die Polen mit 1:15,976 Minuten vor der Ukraine (1:16,155).
Bei den Frauen landete Kathrin Meinke (Cottbus) im 500-m- Zeitfahren auf dem zweiten Platz hinter der Weltmeisterin Natallia Markoynitchenko (Weißrussland), die zuvor schon den Sprint für sich entschieden hatte. Die 3000-m-Einzelverfolgung gewann die dreifache Olympiasiegerin Leontien Van Moorsel Zijlaard (Niederlande). Christina Becker (Frankfurt/Oder) wurde Fünfter.
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