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Es ist das Comeback des Jahres 2010. Karol Bielecki kehrte nach einer Augen-Operation auf den Handball-Court zurück. Der Pole ist nicht der erste, der es nach einer Verletzung oder einer Auszeit noch einmal versucht. Wir haben die größten Sport-Comebacks aller Zeiten aufgeschrieben.
KAROL BIELECKIS Karriere war eigentlich schon zu Ende. Der Handballer wurde in einem Länderspiel unglücklich am Auge getroffen und verlor nach mehreren Operationen sein Augenlicht. Bielecki wollte seine Karriere aber nicht einfach so beenden, kämpfte sich zurück. Mit speziellen Trainingsprogrammen, die Koordination und Beweglichkeit mit nur einem Auge förderten, schaffte er das Wunder. Gleich in seinem zweiten Spiel für die Rhein-Neckar Löwen erzielte er elf Tore. Ein echtes Handball-Wunder.
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MICHAEL SCHUMACHER: Nach sieben WM-Titeln verlässt der Kerpener nach dem Großen Preis von Brasilien im Oktober 2006 in Sao Paulo die Formel 1 als Vizeweltmeister. Doch das Rennsport-Virus lässt ihn nicht los, Motorräder werden seine neue Leidenschaft. Nach dem schweren Unfall von Felipe Massa in Ungarn kündigt Schumacher am 29. Juli 2009 sein Comeback für Ferrari an, das aber ein Veto der Ärzte verhindert. Am 22. Dezember 2009 wird der Vertragsabschluss beim Mercedes-Werksteam verkündet. Beim Großen Preis von Bahrain am 14. März 2010 wird Schumacher nach dreieinhalb Jahren wieder ein Rennen fahren.
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MICHAEL JORDAN
Im Oktober 1993 erklärt der Basketball-Superstar der Chicago Bulls seinen Rücktritt und versucht sich danach in der Minor League als Baseball-Profi. Jordan erfüllt damit den lebenslangen Wunsch seines 1993 ermordeten Vaters, der den Sohn immer gerne als Baseball-Star gesehen hätte. Im März 1995 kehrt "His Airness" zu den Chicago Bulls zurück und gewinnt mit ihnen drei weitere NBA-Meisterschaften, ehe er im Januar 1999 erneut seinen Rücktritt verkündet. 2001 heuert Jordan beim NBA-Team Washington Wizards an, für das er zwei Jahre mit allerdings mäßigem Erfolg spielt. Ende 2003 zieht er sich zum dritten und bis dato letzten Mal zurück.
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GEORGE FOREMAN
Der "Rumble in the Jungle" im Oktober 1974 in Zaire gegen Muhammad Ali läutet das allmähliche Ende von George Foremans erster Karriere ein. Im März 1977 zieht er sich aus dem Sport zurück, um fortan als Pfarrer Gottes Wort zu verkünden. Getreu der biblischen Devise "Geben ist seliger denn Nehmen" kehrt er 1987 zurück und krönt seine zweite Laufbahn im November 1994 mit dem Sieg gegen Weltmeister Michael Moorer. Mit 45 Jahren ist George Foreman bis heute der älteste Schwergewichts-Champion aller Zeiten. 2005 wollte "Big George" als 56-Jähriger erneut in den Ring steigen, was ihm allerdings unter Androhung schwerwiegender privater Konsequenzen von seiner Ehefrau verboten wird.
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MARTINA NAVRATILOVA
Die gebürtige Tschechin beendet ihre Karriere 1994. Sechs Jahre später kehrt sie auf den Centre Court zurück und macht sich in den folgenden sechs Jahren als Doppel-Spezialistin einen Namen. Im Mixed gewinnt sie mit dem Inder Leander Paes 2003 die Australian Open und Wimbledon, mit dem Amerikaner Bob Bryan 2006 wenige Wochen vor ihrem 50. Geburtstag die US Open in New York. Danach hängt sie das Racket endgültig an den Nagel.
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KATARINA WITT
Mit zweimal Olympiagold, vier WM- und sechs EM-Titeln beendet das einst "schönste Gesicht des Sozialismus" 1988 seine Weltkarriere auf dem Eis. 1994 kehrt "La Witt" zurück. Bei den Winterspielen in Lillehammer läuft sie zu den Klängen von "Sag mir, wo die Blumen sind". Es reicht zwar nur zu Platz sieben, doch der Karriere als Profi in den großen Eisrevuen gibt das kurze Olympia-Gastspiel einen enormen Schub.
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MARTINA HINGIS
Wegen chronischer Probleme mit den Füßen beendet die "Swiss Miss" 2003 mit gerade 23 Jahren ihre Karriere. 2006 kehrt Martina Hingis zurück und etabliert sich unter anderem mit drei Turniersiegen erneut in der Weltspitze. 2007 wird sie in Wimbledon positiv auf Kokain getestet und tritt sofort zurück.
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DARA TORRES
Bei Olympia 1984, 1988 und 1992 gewinnt die Millionärstochter aus Beverly Hills insgesamt zweimal Gold sowie je einmal Silber und Bronze und zieht sich danach ins Privatleben zurück. 2000 in Sydney steht sie wieder auf dem Startblock, holt zweimal Staffelgold und dreimal Einzel-Bronze. Der erneut Rücktritt scheint unwiderruflich, Athen 2004 lässt sie aus, 2006 kommt Töchterchen Tessa auf die Welt. Doch 2008 ist Dara Torres mit 41 Jahren wieder auf den Punkt topfit. Die drei Silbermedaillen von Peking sollen nun aber endgültig die letzten gewesen sein.
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ALAIN PROST
Der kleine Franzose wird von Ferrari für nicht mehr gut genug befunden und vor der Saison 1992 aussortiert. Nach einem Jahr kehrt Prost in einem Williams-Renault zurück und wird zum vierten Mal Weltmeister. Ende 1993 hängt er den Helm endgültig an den Nagel.
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MUHAMMAD ALI
Nachdem er seinen WM-Titel im September 1978 von Leon Spinks zurückerobert hat, zieht sich der "Größte" aus dem Boxring zurück. Am 2. Oktober 1980 kehrt er zum Titelfight gegen Weltmeister Larry Holmes zurück, doch Alis legendärer Trainer Angelo Dundee wirft in Las Vegas nach der elften Runde das Handtuch. Danach darf Ali nicht mehr in den USA boxen. Sein letzter Kampf gegen Trevor Berbick am 11. Dezember 1981 in Nassau geht als "Drama in Bahama" in die Annalen ein. Der fast 40-jährige Ali ist zu diesem Zeitpunkt bereits von seiner Krankheit gezeichnet und verliert klar nach Punkten. Mit den Worten "Wir alle verlieren manchmal, wir alle werden alt" endet eine der spektakulärsten Sportler-Karrieren des Jahrhunderts.
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PELE
Nach einer Weltkarriere mit drei WM-Titeln zieht sich der geniale Brasilianer 1974 aufs sportliche Altenteil zurück. Sechs Monate später gibt er sein Comeback bei Cosmos New York. Später spielt er gemeinsam mit Franz Beckenbauer beim US-Vorzeigeklub. Nach dem Gewinn der US-Meisterschaft beendet Pele am 1. Oktober 1977 endgültig seine Karriere als Spieler.
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HERMANN MAIER
Der Österreicher ist einer der erfolgreichsten Skirennläufer aller Zeiten. Er holte zweimal Olympisches Gold und wurde dreimal Weltmeister. Insgesamt holte er in seiner Karriere 54 Weltcupsiege. Im August 2001 drohte ihm jedoch das Aus: Er zog sich bei einem Motorradunfall einen offenen Unterschenkelbruch im rechten Bein und zahlreiche weitere schwere Verletzungen zu. Bei der siebenstündigen Operation wurde sogar eine Beinamputation in Betracht gezogen. Doch 2003 legte er ein sensationelles Comeback hin: Er wurde Vize-Weltmeister, im darauffolgenden Jahr sicherte er sich Gold im Riesenslalom und mehrere Weltcupsiege. Er fährt noch immer aktiv Ski.
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HENRY MASKE
Der Profi-Boxer beendete 1996 nach einer umstrittenen Niederlage gegen Virgil Hill seine Karriere. Der "Gentleman", der auch eine Leitfigur der deutschen Wiedervereinigung war, legte zehn Jahre nach Beendigung seiner Karriere ein fulminantes Comeback hin und besiegte seinen alten Rivalen Hill. Nach dem Kampf erklärte er sein endgültiges Karriereende.
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MONICA SELES
Monica Seles gilt als eine der erfolgreichsten Tennis-Spielerinnen aller Zeiten. Die ehemalige Weltranglistenerste gewann 53 Turniere im Einzel, darunter neun Grand-Slam-Turniere, und sechs Turniere im Doppel. Sie war bekannt für ihre Rivalität zu Steffi Graf. Bei einem Tunier in Hamburg 1993 wurde sie von einem psychisch kranken Graf-Fan niedergestochen. Zwei Jahre spielte sie kein Tennis mehr - nicht zuletzt aufgrund von psychischen Problemen. Doch 1995 konnte sie bei den Canadian Open ein überragendes Comeback hinlegen. Sie gewann das Tunier, bei dem sie keinen einzigen Satz abgab. Auch in den folgenden Jahren durfte sie noch viele Erfolge feiern, wie beispielsweise ihren neuenten Grand-Slam-Sieg. 2008 beendete sie dann wegen Verletzungsproblemen endgültig ihre großartige Karriere.
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ALESSANDRO ZANARDI
Alex Zanardi ist ein ehemaliger Rennfahrer, der vor allem in den amerikanischen "Champ Cars" einige Erfolge feiern konnte. In der Formel 1 war er weniger erfolgreich. Bei einem schweren Unfall verlor er 2001 beide Beine und musste siebenmal wiederbelebt werden. Zwei jahre später stieg er jedoch wieder in einen Rennwagen und fuhr das Rennen nach dem Unfall symbolisch zu Ende. 2006 feierte Zanardi sein Comeback in der Formel 1. In einem extra für ihn umgebauten Rennwagen und absolvierte in Valencia eine Testfahrt. Damit ist er der erste beinamputierte Rennfahrer.
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ULRIKE MEYFARTH
Die Ausnahmesportlerin ist bis dato die jüngste Leichtathletik-Olympiasiegerin in einem Einzelwettbewerb. Im Hochsprung stellte sie mit 16 Jahren bei den Olympischen Spielen den bisherigen Weltrekord ein. Nach diesem sensationellen und überraschenden Sieg geriet die Frankfurterin jedoch in eine sportliche Krise, die in der Nichtqualifizierung für die Olypischen Spiele von 1980 ihren Höhepunkt fand. 1982 schaffte sie dann ein atemberaubendes Comeback: Bei der Europameisterschaft in Athen stellte sie einen neuen Weltrekord auf. 1984 holte sie bei den Olympischen Spielen Gold.
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EARVIN JOHNSON
Earvin "Magic" Johnson ist ein ehemaliger amerikanischer Basketballspieler und neben Larry Bird der herausragende NBA-Spieler der Achtziger. Johnson gewann dreimal die Auszeichnung als bester Spieler der Saison (MVP Award). 1991 wurde bei ihm HIV diagnostiziert, woraufhin er vom Profi-Sport zurücktrat. Ein Jahr später wollte er eigentlich sein Comeback geben, doch aufgrund großer Proteste anderer Spieler entschied er sich doch noch dagegen. Stattdessen kehrte er 1994 als Trainer in die NBA zurück. Doch nachdem er die Playoffs mit den Lakers verpasste, trat er zurück. In der Saison 1995/96 bestritt er doch noch einmal 32 Saisonspiele als Spieler. Nach der Niederlage in der ersten Runde der Playoffs verabschiedete er sich endgültig aus dem aktiven Profigeschäft.
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JANNE AHONEN
Der finnische Skispringer ist der erfolgreichste seiner Generation. Nachdem er im März 2008 das Ende seiner aktiven Laufbahn bekannt gegeben hat, plant er für die Saison 2009/10 ein Comeback. Mit fünf WM-Titeln in Einzel- und Mannschaftsspringen sowie drei Silber- und zwei Bronzemedaillen ist er der erfolgreichste Skispringer in der Geschichte der Weltmeisterschaften. Er holte außerdem zweimal Olympischen Silber und gewann fünfmal die Vierschanzentournee.
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RONALDO Ronaldo Luís Nazario de Lima ist zweifellos einer der größten Fußballer aller Zeiten - und das wissen wir nicht erst seit der WM 2002, in der er im Finale die beiden Siegtreffer gegen Deutschland erziehlte. Den Spitzenklubs der europäischen Liga wie Barcelona, Real Madrid und Inter Mailand verhalf er zur Meisterschaft. Dabei musste er schon früh in seiner Karriere mit schweren Verletzungen kämpfen. 1999, zu seiner Zeit bei Inter, verletzte er sich am Knie. Bei seinem Comeback vier Monate danach, musste er nach wenigen Minuten die Partie abbrechen,
da wieder seine Bänder im Knie gerissen waren. Erst nach 17 Monaten stand er wieder auf dem Platz. Es folgten fünf sehr erfolgreiche Jahre, bis er sich am Oberschenkel und danach beim Comeback direkt
an seinen Waden verletzte und ein halbes Jahr pausieren musste. Darauf erlitt er wieder eine Verletzung am Knie (ein halbes Jahr Pause). Trotzdem hat er ein erneutes Comeback bei Corinthians Sao Paulo geschafft.
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JENNIFER CAPRIATI
Die Ausnahme-Tennisspielerin erreichte schon mit 13 Jahren das Finale eines Turniers, wo sie unter anderem die damalige Weltranglistenfünfte schlug und erst im Finale gegen Martina Navratilova scheiterte. Ein Jahr später, also mit nur 14 Jahren, gewann sie gegen die Weltranglistenerste, Steffi Graf. Es folgten großartige Turniere. Ihren Höhepunkt feierte die US-Amerikanerin 1992 bei den Olympischen Spielen in Barcelona, als sie Gold holte. Danach machte sie jedoch wegen Ladendiebstahls und Drogenbesitzes schlechte Schlagzeilen. 2001 gelang ihr ein bemerkenswertes Comeback: Sie gewann mit den Australian und French Open ihre ersten Grand-Slam-Tuniere. 2002 konnte sie die Australian Open erneut für sich entscheiden. 2004 trat sie zurück.
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NIKI LAUDA
Auch der dreifache Formel-1-Weltmeister feierte einmal ein Comeback. Nach zwei Weltmeistertiteln trat Lauda 1979 zurück und widmete sich seiner Fluglinie. Nebenbei kommentierte er auch im Fernsehen einige Formel-1-Übertragungen. 1982 kehrte er dann in die Formel 1 zurück - hauptsächlich zur Unterstützung seiner Fluglinie. Er war auf Anhieb erfolgreich und errang 1984 seinen dritten WM-Titel. 1985 beendete er dann nach einer Saison, in der er viele technische Ausfälle zu beklagen hatte, endgültig seine Karriere als Formel-1-Pilot.
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MARK SPITZ
Mark Spitz ist ein Beispiel dafür, dass ein Comeback auch scheitern kann. Er ist ein ehemaliger US-amerikanischer Weltklasse-Schwimmer. 1972 gewann er bei den Olympischen Spielen in München sieben Mal Gold und stellete dabei sieben neue Weltrekorde auf. Im Alter von nur 22 Jahren beendete er nach diesem Erfolg jedoch seine Karriere, um seinen Namen zu vermarkten. Im Alter von 41 Jahren versuchte er sich dann erfolglos für Olympia in Barcelona zu qualifizieren.
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FRANZ KLAMMER
Der erfolreichste Abfahrer aller Zeiten (rechts auf dem Bild) stand schon in frühester Kindheit auf Skiern. Nach seinen ersten großen Erfolgen wie bei den Skiweltmeisterschaften und den Olympischen Spielen geriet er 1978 in ein Formtief. Drei Jahre lang kam er nicht mehr auf ein Podiumsplatz. Doch er gab nicht auf und gewann ab der Saison 1981/82 wieder mehrere Rennen.
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STEPHAN EBERHARTER
Schon in jungen Jahren war ein erfolgreicher Skirennläufer. Bei der Weltmeisterschaft 1991 in Saalbach-Hinterglemm gelang dem damals 21jährigen der große Durchbruch. Mit Siegen im Super-G und in der Kombination wurde er Doppelweltmeister. Doch durch Verletzungen wurde er immer wieder zurüchgeworfen. 1993 erlitt er bei einem Sturrz eine schwere Knieverletzung, was sein vorläufiges Karriereende bedeutete. Doch ihm gelang das Comeback, nach dem er sogar noch erfolgreicher war als vor seinem Ausfall. Aufgrund von Goldgewinn bei den Olympischen Spielen 2002 sowie insgesamt drei WM-Siegen und 29 Skiweltcupsiegen zählte Eberharter zur absoluten Weltspitze. 2004 beendete er seine Karriere.
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MARIO LEMIEUX
Der Kanadier ist einer der bestern Eishockeyspieler aller Zeiten. Er spielte 17 Saisons für die Pittsburgh Penguins, bei denen er zu seiner Bestform Spielführer war. Er gewann unzählige Trophäen, unter anderem die als bester Torschütze. 1997 beendete er seine Karriere. Er spielte jedoch immer noch eine wichtige Rolle bei den Pittsburgh Penguins, da es diesem Verein finanziell sehr schlecht musste sogar Insolvenz anmelden. Lemieux legte einen Insolvenzplan vor und kaufte das Team. 2000 sorgte er dann für eine Sensation: Er feierte sein Comeback als Spieler und zeigte direkt, dass er noch gut genug war. 2006 beendete er mit 40 Jahren endgültig seine Karriere.
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ROGER MILLA
Der Kameruner Fußballer spielte vor allem in Frankreich und verhalf gleich Zweitligisten zum Wiederaufstieg. Die größte Überraschung gelang Milla jedoch in der Kameruner Nationalmannschaft. Er hatte seine Karriere schon längst beendet, als er 1990 mit 38 Jahren bei der WM in Italien noch einmal für sein Land spielte - und dieses quasi im Alleingang bis ins Viertelfinale schoss. 14 Jahre nachdem er zum "besten Spieler Afrikas" gewählt worden war, wurde er wieder mit dieser Auszeichnung geehrt. Aufdrund seines Erfolgs spielte er auch bei der WM in den USA 1994 als nun 42-Jähriger noch einmal mit. Er schoss ein Tor gegen Russland und ist seitdem der älteste Torschütze bei einer WM-Runde.
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LANCE ARMSTRONG
Er ist ohne Zweifel der beste Radfahrer aller Zeiten: Lance Armstrong gewann siebenmal die Tour de France und wurde unter anderem 1993 Weltmeister im Straßenrennen. Seine erste Profikarriere dauerte nur bis 1996, also vor seinen größten Erfolgen. Damals war bei ihm krebs im fortgeschrittenem Stadium festgestellt worden. nach abgeschlossener Chemotherapie feierte er 1998 sein Comeback und gewann direkt ein Jahr später das erste Mal die Tour de France. Nachdem er diesen Erfolg in den sechs Folgejahren wiederholen konnte, kündigte er seinen Rücktritt aus dem aktiven Profi-Geschäft an. 2009 gab er sein zweites Comeback. Allerdings konnte er die Tour de France nicht mehr gewinnen. 2010 will er es mit sseinem neuen selbstgegründeten Team aber noch einmal probieren.
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KIM CLIJSTERS: Im Juni 2007 erklärt die frühere Weltranglistenerste Kim Clijsters ihre Tenniskarriere für beendet. Sie heiratete, bekam eine Tochter - und verkündete im März 2009 ihr Comeback. Ein halbes Jahr später gewann sie die US Open in New York.