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Doping, Doping, immer wieder Doping. Um Ausreden sind die Athleten jeder Sportart jedenfalls nie verlegen, wenn es darum geht, die Einnahme von sich zu weisen. Hier gibt es die besten Ausreden...
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Mountainbikerin Ivonne Kraft
Die Schreck-Ausrede:
Die Mountainbikefahrerein sagte 2007, der Asthma-Inhalator ihrer Mama sei in ihrem Beisein explodiert. "Vor Schreck hab ich 'huch' gesagt und wohl versehentlich etwas inhaliert." Genau so war's.
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Radprofi Christian Henn
Die Potenz-Ausrede:
Ihm wurde ein von der Schwiegermutter empfohlener Tee zur Stärkung der Zeugungskraft zum Verhängnis. "Das ist nun wirklich die dümmste aller Ausreden", urteilte Doping-Experte Werner Franke.
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Bobfahrer Lenny Paul
Die Seuchen-Ausrede:
Paul aß vor einer Bobfahrt verpestete Spaghetti. "Das Fleisch muss von hormonverseuchten Rindern stammen", sagte er - Freispuch!
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Radprofi Flloyd Landis
Die Suff-Ausrede:
Der Suff soll bei Landis zum Testosteron- Befund geführt haben. Er habe nach einem Einbruch zu viel Whiskey getrunken, meinte er.
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Langläufer Johann Mühlegg
Die Diät-Ausrede:
Der Allgäuer erklärte die Epo-ähnliche Substanz in seinem Blut mit einer Diät.
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Radprofi Jan Ullrich
Die Naivitäts-Ausrede:
Ullrich fiel einst mit Amphetaminen auf und gab sich als ahnungsloser Junge vom Lande. "Irgendwer hat mir in der Disko zwei Pillen angedreht. Keine Ahnung, was da drin war, aber ich habe sie halt in meiner Dummheit geschluckt!" Immerhin gab er den Konsum zu. Das ist nicht immer so.
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Radprofi Andreas Kappes
Die Schwangerschafts-Ausrede:
Er will 1997 versehentlich Appetitzügler seiner schwangeren Frau eingenommen haben.
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Sprinter Linford Christie
Die Lebensmittel-Ausrede:
Bei ihm wurde ein erhöhter Nandrolonwert festgestellt. Seine Erklärung: "Ich hab nicht gedopt. Ich hab nur Avocados gegessen!"
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Radprofi Tyler Hamilton
Die Zellen-Ausrede:
Hamilton wurde des Blutdopings überführt, hatte aber zum Glück eine schlüssige Erklärung parat: "Ich bin ein Mischwesen, die fremden Zellen in meinem Körper werden von den Stammzellen meines vor der Geburt gestorbenen Zwillingsbruders produziert."
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Tennis-Spielerin Martina Hingis
Die Saft-Ausrede:
Wurde mit Kokain erwischt - und sagte: "Jemand hat es mir in den Fruchtsaft getan."
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Judoka Djamel Bouras
Die simple Erklärung:
Auch er hatte einen erhöhten Nandrolonwert - allerdings ohne gedopt zu haben. "Ich bin Moslem und halte mich strikt an die Regeln, die Drogen als Todsünde ansehen - also auch das Doping."
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Sprinter Justin Gatlin:
Die Sabotage-Ausrede:
Der Trainer des gedopten US-Sprinters Justin Gatlin warf einem Masseur vor, Gatlin ohne dessen Wissen verbotene Substanzen verabreicht zu haben. Mit einer testosteronhaltigen Salbe solle der Betreuer den Athleten eingerieben haben - und das angeblich nur, weil er Krach mit Gatlin hatte.
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Radprofi Alexander Winokurow:
Die Sturz-Ausrede:
Tour-Favorit Winokurow wurde während der laufenden Tour de France am 21. Juli des Dopings durch eine Fremdbluttransfusion überführt. Seine Ausrede: "Die Sturzverletzungen haben die Blutembolie ausgelöst."
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Radprofi Patrik Sinkewitz:
Die Kann-nicht-sein-Ausrede:
Nur kurze Zeit nach den Geständnissen von Erik Zabel und Rolf Aldag und wenige Tage nach der Unterschrift unter die Anti-Doping-Erklärung wurde Patrik Sinkewitz (T-Mobile-Team) positiv auf Testosteron getestet. Seine Ausrede: "Ich? Das kann nicht sein."
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Radprofi Matthias Kessler:
Die "China-Kracher"-Ausrede:
Astana-Profi Matthias Kessler wurde mit einem Testosteron-Wert von 84:1 erwischt - erlaubt sind 4:1. Seine Erklärung: Er habe "vier mit chinesischen Schriftzeichen versehene Präparate" eingenommen, die er für Nahrungsergänzungsmittel hielt.
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Sprinter Denis Mitchell:
Die Sex-Ausrede:
Sprinter Denis Mitchell erklärte seinen zu hohen Testosteron-Wert mit einer wilden Nacht. "Die Lady hatte Geburtstag, sie verdiente was Besonderes", sagte der Amerikaner über jene Nacht. Der US-Boy meinte, wahrscheinlich zu viel Sex gehabt zu haben. Dazu sei auch noch ein massiver Bier-Konsum gekommen.
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Radprofi Rolf Aldag:
Die Ich-musste-es-tun-Ausrede:
Rolf Aldag begründete seinen EPO-Missbrauch damit, dass er ohne das Mittel wohl keinen neuen Vertrag mehr beim T-Mobile-Rennstall bekommen hätte.
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Fußballer Adrian Mutu:
Die Kokain-Ausrede:
Adrian Mutu verteidigte seine Kokain-Einnahme mit dem Verweis auf erhoffte Potenzsteigerungen: "Der einzige Grund, weshalb ich dies gemacht habe, war der Wunsch, meine sexuelle Leistung zu verbessern.“
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Radprofi Erik Zabel:
Die Ich-hab's-nur-mal-versucht-Ausrede:
Erik Zabel gab bei seinem EPO-Geständnis an, die verbotene Substanz nur einmal versucht zu haben. Weil diese sich aber nicht mit "Körper und Geist" vertragen hätte, setzte er das Mittel ab.
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Raimondas Rumsas:
Die Schwiegermutter-Ausrede:
Der litauische Radprofi Raimondas Rumsas bekam Schützenhilfe von seiner Ehefrau. Als diese an der Grenze mit verbotenen Substanzen gestoppt wurde, erklärte sie kurzerhand, diese seien für die kranke Schwiegermutter gewesen.
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Dieter Baumann:
Die Zahnpasta-Ausrede:
Deutschlands Top-Langstreckenläufer Dieter Baumann gab nach positiven Tests an, unbekannte Täter hätten ihm die Substanzen in seine Zahnpasta gemischt.
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Radprofi Frank Vandenbroucke:
Die Hunde-Ausrede:
Frank Vandenbroucke ließ verlauten, die in seinem Haus sichergestellten Anabolika und Epo seien für seinen Hund bestimmt gewesen. "Der hat Asthma", sagte der Belgier.
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Radprofi Gilberto Simoni:
Die Caramel-Bonbon-Ausrede:
Seinen positiven Kokain-Test begründete der italienische Straßenradfahrer mit der Einnahme von Caramel-Bombons, die er aus Südamerika mitgebracht hatte.
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Basketballer Carmelo Anthony:
Die Freund-Ausrede:
Der Basketballer Carmelo Anthony meinte, die in seinem Rucksack gefundenen Substanzen gehörten nicht ihm, sondern einem Freund.
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Bolivien-Kicker:
Die Tee-Ausrede:
Zwei Kicker in Bolivien gaben zu Papier, das bei ihnen nachgewiesene Kokain sei in einem Tee enthalten gewesen. Beide hatten diesen angeblich konsumiert, um besser mit der dünnen Höhenluft zurechtzukommen.