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Philadelphia
Dirk Nowitzki lässt die Mavericks doch noch jubeln

Philadelphia. Nachdem der Superstar seinem Team den Sieg gegen den Tabellenletzten Philadelphias in der NBA gesichert hatte, bedankten sich die Dallas Mericks bei höheren Mächten: "Liebe Basketball-Götter. Danke, dass ihr Dirk Nowitzki erschaffen habt. Wir sind immer in eurer Schuld." Etwas scherzhaft bedankte sich so der NBA-Klub nach dem 92:86-Sieg für ein tolles Spiel des Würzburgers.

Der 37-Jährige sorgte mit einem Drei-Punkte-Wurf rund eine Minute vor der Schlusssirene dafür, dass sein Team doch noch gewann. "Das war der Wurf des Spiels. Einfach nur groß", sagte Trainer Rick Carlisle über die Aktion von "German Wunderkind", wie die Texaner Nowitzki liebevoll nennen. "Das macht er nun seit zwei Jahrzehnten. Du bist also gar nicht mehr schockiert, wenn es passiert", fügte Carlisle nach dem siebten Saisonsieg (vier Niederlagen) der Texaner hinzu. Mit 21 Punkten und fünf Rebounds war Nowitzki erfolgreichster Werfer der Partie.

Vor 11.555 Fans im Wells Fargo Center von Philadelphia gingen die Mavericks mit 28:15 in Führung, lagen vier Minuten vor Schluss aber mit 81:82 im Rückstand. Nowitzki erzielte sieben Punkte in zwei Minuten und brachte sein Team so zurück in die Erfolgsspur. Die Gastgeber warten auch nach elf Spielen noch auf den ersten Sieg. Im Vorjahr dauerte es 17 Begegnungen, ehe das erste Erfolgserlebnis da war - Negativrekord in der Klubgeschichte.

(dpa/ball)
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