Die DEL-Bilanz der rheinischen Klubs

DEG top, Pinguine Durchschnitt, Haie Flop

Düsseldorf. Nach 52 Spieltagen beginnt nun die heiße Phase in der Deutschen Eishockey Liga. Die Klubs entlang des Rheins prägen die Saison. Krefeld trifft in der ersten Runde auf Wolfsburg, Düsseldorf steht im Viertelfinale und Köln scheidet aus. Von Thomas Schulzemehr

Krefeld Pinguine

Ein erfolgreicher Endspurt bis zum Minimalziel

Die Krefeld Pinguine nehmen ab Mittwoch zum zweiten Mal in ihrer DEL-Geschichte an den Pre-Play-offs teil. Damit erreichte die Mannschaft ihr gestecktes Minimalziel. Dafür ausschlaggebend war ein starker Endspurt mit vier Siegen aus fünf Spielen. Mit diesem Ergebnis können Verantwortliche, Mannschaft und Fans nach einer verkorksten Hauptrunde zufrieden sein. Denn lange Zeit sah es nach einem frühen Ende der Eiszeit aus. Ein unglückliches Händchen bei der Verpflichtung ausländischer Spieler und das anhaltende Verletzungspech sorgten für schlechte Rahmenbedingungen. Damit kam Trainer Rick Adduono leider nicht gut zurecht. Mit seiner glänzenden Motivationskunst konnte er das nicht kompensieren. Bei der Suche nach schlagkräftigen Sturmreihen, einer stabilen Abwehr und einem effektiven Überzahlspiel tat er sich sehr schwer. Dazu belastete seine Personalpolitik die Stimmung in der Kabine. Er hielt viel zu lange an schwachen Nordamerikanern fest und ließ Teile der restlichen Fraktion auf der Bank versauern. Spieler wie Hauner, Hanusch, Mebus, Kretschmann, Weihager oder Sofron genossen nicht das uneingeschränkte Vertrauen des Trainers. Dazu kam es zum zwischenzeitlichen Bruch mit seinem Kapitän Herberts Vasiljevs. Dass der Coach mit einem blauen Auge davon gekommen ist, hat er zum Großteil Tomas Duba zu verdanken. Ohne die uneingeschränkte Nummer eins des Teams hätte Adduono das Weihnachtsfest wohl nicht in Krefeld erlebt. Ferner entpuppte sich die Verpflichtung von Marcel Müller als Rettungsanker. Mit ihm hat die Mannschaft in den vergangenen Wochen aus ihrem Inneren heraus an Stabilität und Einsatzwillen gewonnen. Das könnte in den Pre-Play-offs ein entscheidender Faktor sein. Nicht nur sportlich würde der Einzug ins Viertelfinale die Eiszeit mehr als retten. Finanziell ist das eine Heimspiel am kommenden Freitag nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Der geplante Zuschauerschnitt wurde zwar erreicht, doch die personellen Mehrkosten sorgten für sicher nicht kleines Loch in der Kasse. H.-G. SCHOOFS mehr

Krefeld Pinguine

Erinnerung an das Halbfinale von 2011

Zu den möglichen Rechenspielen, auf welchen Gegner die Pinguine in den Pre-Play-offs kommen werden, kam es am letzten Hauptrundenspieltag so gut wie nicht mehr. Bis weit ins letzte Drittel hinein drohte dem Tabellenbild keine Veränderung mehr. Erst in der Schlussphase des Spiels zwischen Berlin gegen Iserlohn hätte sich das noch ändern können. Doch die Roosters verhinderten Sekunden vor dem Ende mit einem Empty-Net-Treffer den möglichen Sturz auf Platz sieben. mehr

Düsseldorfer EG

Kreutzer: "Wer in den Play-offs steht, darf auch träumen"

Die Düsseldorfer EG ist zurück im Kreis der besten Teams in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Ein Punkt fehlte vor dem letzten Spieltag noch zur direkten Qualifikation fürs Viertelfinale. Diese Lücke schloss die Mannschaft von DEG-Trainer Christof Kreutzer gegen die Schwenninger Wild Wings. Von Roman Grombachmehr

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