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Düsseldorfer EG
Abstreiter bringt Erfahrungen bei der DEG ein

Düsseldorfer EG: Abstreiter bringt Erfahrungen bei der DEG ein
FOTO: american-sports.info
Düsseldorf. Der Co-Trainer der Eishockey-Nationalmannschaft ist vor allem von der Mentalität und Zielstrebigkeit beeindruckt. Von Thomas Schulze

Tobias Abstreiter, Co-Trainer von Christof Kreutzer bei der Düsseldorfer EG, sitzt in der Halle auf dem Flughafen in Riga und wartet auf den Aufruf. Er ist noch etwas müde, aber sehr zufrieden. "Natürlich haben wir am Abend im Hotel mit der Mannschaft und den Betreuern zusammengesessen und gefeiert und auch das eine oder andere Bier getrunken", sagt er. Das hatte sich die Eishockey-Nationalmannschaft nach dem gewonnenen Qualifikationsturnier für die Olympischen Winterspiele 2018 in Südkorea auch verdient.

"Es war ein Super-Erlebnis", sagt Abstreiter, der wieder als Co-Trainer des Bundestrainers Marco Sturm hinter der Bande stand. "Es war eine tolle Erfahrung und hat einen Riesenspaß gemacht, und das hätte ich auch gesagt, wenn es nicht geklappt hätte. So aber sage ich: Olympia 2018 kann kommen. Wir freuen uns riesig darauf."

Beeindruckt ist Abstreiter vor allem von der Art und Weise, wie die Spieler aufgetreten sind. "Es war eindrucksvoll zu sehen, wie fokussiert und konzentriert sie zu Werke gegangen sind, um das Ziel zu erreichen", berichtet der 46-Jährige. "Wenn sich jeder so verhält, ist das eine gute Voraussetzung, um so früh in der Saison einen solchen Höhepunkt zu meistern. Das hat mir sehr imponiert." Diese Einstellung der Spieler, diese Mentalität, dieser Wille seien entscheidend gewesen, um die Spiele gegen Japan (5:0), Österreich (6:0) und Lettland (3:2) erfolgreich zu bestreiten.

Seine sportlichen und taktischen Erkenntnisse der vergangenen zwei Wochen waren für ihn weniger beeindruckend. "An der Taktik hatten wir vor der Weltmeisterschaft im Mai gefeilt, da haben wir nur noch leichte Veränderungen, einige Ergänzungen in der Offensive vorgenommen und umgesetzt."

Mit all dem ist er gestern Abend nach Düsseldorf zurückgekehrt - nach dem Flug von Riga nach Frankfurt und der Zugfahrt an den Rhein. Heute steigt er wieder in den Trainingsalltag bei der DEG ein. Vergleichbar ist die Arbeit, doch gibt es einen gravierenden Unterschied: "Im Verein können wir uns eine Woche lang auf die beiden Spiele am Wochenende vorbereiten, bei der Nationalmannschaft manchmal nur einen Tag." Seine Erfahrungen wird er natürlich einbringen: "Neues haben wir dort nicht erfunden, aber was Christof und ich gut finden, nehmen wir natürlich auf und setzen es ein."

Quelle: RP
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