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Düsseldorfer EG
Bei der DEG fliegen die Fäuste

Bilder: Christof Kreutzer: Trainer und Urgestein
Bilder: Christof Kreutzer: Trainer und Urgestein FOTO: Laci Perenyi
Düsseldorf. Trainer Christof Kreutzer baut Abwechslung in die Vorbereitung seiner Eishockeyprofis ein. Mal wird gekickt, mal geht es in den Boxring, Von Roman Grombach

Pures Ausdauer- und Krafttraining kann auch für Eishockeyprofis mitunter ziemlich öde sein. Grund genug also für Christof Kreutzer als Trainer der Düsseldorfer EG für Abwechslung beim Trockentraining im Sommer zu sorgen, so dass seine Spieler bei Laune gehalten werden. Gab es zu Beginn des offiziellen Mannschaftstrainings eine Runde Fußball zum Abschluss, ging es am Tag darauf in ein Boxstudio. "Das Boxtraining macht den Jungs Spaß, obwohl es auch sehr hart ist. Die Anforderungen kommen denen aus unserer Sportart dabei teilweise sehr nahe und wir wollen das daher zweimal in der Woche machen", sagt Kreutzer. Aber auch Beachvolley- oder Basketball kann das langweiligste Training aufpeppen.

Zwar sind längst nicht alle Profis der DEG zurück in Düsseldorf, doch für die nötigen Grundlagen ist ohnehin jeder selbst zuständig, sagt Kreutzer: "Man kann davon ausgehen, dass jeder Spieler auch in der Sommerpause durchgehend im Training ist." Eventuelle Leistungsmängel werden mehrere spezielle Tests spätestens um den 20. Juli offenbaren, ehe in der Woche darauf das Eistraining beginnt. Bis dahin müssen die ersten Grundlagen für eine lange Saison geschaffen sein. "Wir machen jetzt schon viel für die Kraft und die Ausdauer, aber wir dürfen nie die Schnelligkeit außer Acht lassen. Deswegen werden wir auch viele schnelle Übungen mit einfließen lassen und bei der Kondition viel mit Intervallen machen."

In seiner zweiten Saison als Cheftrainer mit Tobias Abstreiter als Assistent verfügt der 48-Jährige bereits über ein wenig mehr Erfahrung: "Uns fallen nun ein paar Dinge leichter, die man einfach schon kennt." Einige Fortbildungen und noch mehr Gespräche mit Kollegen - auch aus anderen Sportarten - würden dabei helfen, Variationen zu kreieren. Das sei zu jedem Zeitpunkt der Saison wichtig: "Es fängt jetzt schon an, dass man einen guten Teamgeist in die Mannschaft bekommt und dass jeder Spaß hat. Auch wenn man sich quälen muss."

Quelle: RP
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