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Düsseldorfer EG
Bei der DEG kehrt Besorgnis ein

Düsseldorfer EG: Bei der DEG kehrt Besorgnis ein
Christof Kreutzer und sein Team haben zwölf Punkte Vorsprung auf den siebten Platz. FOTO: dpa, mjh tba
Düsseldorf. Die Trainer-Mahnungen werden ernst genommen. Doch die Chancen sind gut. Von Thomas Schulze

Christof Kreutzer muss sich vorkommen wie der Rufer in der Wüste. Seit Wochen weist der Trainer der DEG immer wieder darauf hin, dass seine Mannschaft die Play-offs der Deutschen Eishockey Liga noch nicht erreicht habe. Dafür wurde er von vielen lange belächelt. Es handele sich um Tiefstapelei, wurde abgewunken. Das war angesichts des komfortablen Vorsprungs und der starken Leistungen seines Teams durchaus verständlich.

Doch die Situation hat sich schlagartig geändert. Nicht, dass die DEG plötzlich um den direkten Einzug ins Viertelfinale zitterte, wozu mindestens Platz sechs belegt werden muss, aber die notwendige Ernsthaftigkeit kehrt zurück. Der Grund: In der Ligapause hat das Team Rhythmus und Form verloren. Es kassierte seitdem drei Niederlagen in Folge - 1:2 in Straubing, 4:5 gegen Ingolstadt und 4:5 nach Penaltyschießen gegen Augsburg. Obwohl seine Schützlinge am Dienstag eine schwache Leistung zeigten, konnte Kreutzer dem Spiel gleich zweierlei Positives abgewinnen: "Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, weil sie nie aufsteckt und immer wieder zurückkommt. Sie hat sich nach dem Zwei-Tore-Rückstand im letzten Drittel aufgebäumt und einen Punkt erkämpft. Den zweiten hatten wir heute vielleicht auch nicht verdient. Über den Punkt bin ich froh, und er kann am Ende ganz wichtig sein."

Die Situation der DEG hat sich verschlechtert, aber natürlich nicht dramatisch. Noch belegen die Rot-Gelben Platz vier, den sie in den letzten fünf Spielen der Hauptrunde aus eigener Kraft verteidigen können. Der Vorsprung auf den Siebten Köln beträgt zwölf Punkte. Trotz des Formtiefs ist es eher unwahrscheinlich, dass auch alle weiteren fünf Begegnungen verloren werden. "Ich vertraue meiner Mannschaft", sagt Kreutzer. "Sie hat in dieser Saison immer wieder gezeigt, was sie kann. Aber es wäre gut, möglichst bald die noch fehlenden Zähler zu holen."

Dass sie die gute Ausgangsposition, die Qualifikation zur Champions League oder den vierten Platz, der im Viertelfinale den Heimvorteil bescheren würde, möglicherweise auf der Zielgeraden verspielt, ist für Kreutzer zweitrangig, es ist ihm aber nicht gleichgültig - er will die Ziele nach und nach abarbeiten.

Die restlichen Spiele: 26. März in Mannheim, 28. März gegen Krefeld, 2. März gegen Wolfsburg, 4. März in Köln, 6. März gegen Schwenningen.

Quelle: RP
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