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Düsseldorfer EG
DEG erhofft sich einen Schub durch Courchaine

Düsseldorfer EG: DEG erhofft sich einen Schub durch Courchaine
Adam Courchaine soll der DEG schon gegen Mannheim helfen. FOTO: american-sports.info
Düsseldorf. Trainer Christof Kreutzer will vom 32-jährigen Kanadier mehr als nur Tore sehen. Am Freitag geht es gegen Mannheim. Von Roman Grombach

So ganz verdaut hat Christof Kreutzer die jüngsten zwei Auswärtsniederlagen der DEG noch nicht. Die waren laut dem Cheftrainer schlicht "absolut unnötig". Ein Grund für die Pleiten in Augsburg (2:3) und Iserlohn (1:3) war vor allem die mangelhafte Chancenauswertung. Abhilfe soll nun ein bestens bekannter Kanadier schaffen: Adam Courchaine ist zurück bei den Rot-Gelben.

Während der Deutschland-Cup-Pause haben die Düsseldorfer die Zeit für einen Mannschaftstrip auf Malta genutzt. Während Marco Nowak, Marcel Brandt und Torhüter Mathias Niederberger für das deutsche Team aufliefen und bei Bundestrainer Marco Sturm gute Leistungen ablieferten, entspannten die DEG-Kollegen bis Sonntag beim einwöchigen Sponsorentermin auf Malta. "Die Tage waren sehr schön. Wir hatten bei 25 Grad tolle Bedingungen und haben die Zeit genutzt, runterzukommen und aktive Erholung zu betreiben", erzählt Kreutzer. "Seit wir zurück sind, merken wir eine neue Energie im Training."

Bei den Übungseinheiten ist mittlerweile auch Adam Courchaine dabei. Der Stürmer wollte unbedingt zurück nach Deutschland und am besten nach Düsseldorf. Dorthin, wo er seine beste Zeit hatte. "Ich brenne vor Ehrgeiz, möchte mich erneut in der Liga beweisen", sagt Courchaine. Sein Wunsch, unbedingt an den Rhein zurückzukehren, machte den Torjäger für die DEG zu einer wirtschaftlich stemmbaren Lösung. "Adam will es einigen Leuten zeigen, die nicht gut über ihn gesprochen haben", sagt Kreutzer. Courchaine wurde immer mal wieder eine mangelnde Einstellung hinterhergesagt. Bei den Pinguinen hatte er am Ende um eine Vertragsauflösung gebeten.

Die Gefahr, dass sich jene Leute bald bestätigt fühlen könnten, sieht der Trainer nur bedingt. "Ein gewisses Risiko hab ich bei jeder Verpflichtung. Wir haben offen gesprochen. Und wir suchten einen Spieler, der weiß, wo das Tor steht. Ich denke schon, dass die Zusammenarbeit eine Win-Win-Situation werden kann", sagt Kreutzer. Zwischen 2008 und 2012 erzielte Courchaine 77 Tore bei 97 Vorlagen in 228 Einsätzen. Auch in Krefeld, Duisburg und im Ausland bewies der 32-Jährige seinen guten Riecher.

"Im Training macht er schon einen guten Eindruck, ist konditionell voll auf der Höhe. Ich habe bereits eine Reihe für ihn im Hinterkopf, auch für das Überzahlspiel", erklärt Kreutzer, der sich aber nochmehr von Courchaine erhofft: "Natürlich soll er treffen, aber eben auch das Team pushen. Wir sind jetzt gefordert, Spiele zu gewinnen." Als nächstes gastieren erst die Adler Mannheim (morgen, 19.30 Uhr), dann die Krefeld Pinguine (Sonntag, 19 Uhr) im Dome.

Quelle: RP
 
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