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Düsseldorfer EG
DEG will in Wolfsburg standhaft bleiben

DEG will in Wolfsburg standhaft bleiben
Wolfsburgs Verteidiger Kilian Keller stoppte DEG-Kapitän Daniel Kreutzer in der vergangenen Saison recht unsanft. FOTO: Horstmüller
Düsseldorf. In der vergangenen Saison gab es zum Auftakt eine 0:7-Niederlage in Niedersachsen. Ähnliches soll sich natürlich nicht wiederholen. Trainer Christof Kreutzer hat seine Spieler mit Hilfe der Videoanalyse vorbereitet. Von Thomas Schulze

Eigentlich wollten Trainer Christof Kreutzer und sein Assistent Tobias Abstreiter gestern entscheiden, wer heute beim Meisterschaftsauftakt in Wolfsburg das Tor der DEG hütet. "Wir haben auch entschieden, haben es auch den beiden Torhütern mitgeteilt, aber das bleibt unter uns", sagt Christof Kreutzer. Erstmals will er die Entscheidung geheim halten. Warum? Der Grund ist der große Respekt vor Wolfsburgs Trainer Pavel Gross. "Pavel ist ein Fuchs", sagt Kreutzer. "Er versucht, aus jedem noch so kleinen Detail Kapital zu schlagen. Und wir wollen es ihm so schwer wie möglich machen."

Die beiden Torhüter Mathias Niederberger und Bobby Goepfert haben es dem Düsseldorfer Trainer-Duo so schwer wie möglich gemacht. Niederberger spielte in den beiden Heimspielen der Champions League, Goepfert in den beiden Auswärtsspielen. Jeder stand bei einem Sieg und einer Niederlage zwischen den Pfosten. "Ich liebe es, wenn ich die Qual der Wahl habe. Das zeigt doch nur, wie gut sie sind", sagt der Coach.

Kreutzer wiederum will seinem Kollegen Gross das Leben schwer machen. Auf der Busfahrt nach Wolfsburg zeigte der DEG-Coach den Spielern Spielszenen per Video, um seine Schützlinge auf die Stärken und Schwächen des Gegners hinzuweisen. "Wir schlafen nicht, sondern wir arbeiten im Bus" erklärte er. Natürlich war auch die 0:7-Auftaktniederlage der vergangenen Saison noch einmal Thema. "Dieses Ergebnis war zu groß, als dass wir darüber weggehen."

Die Mannschaft hat in der vergangenen Saison schnell aus der Niederlage gelernt, aber sie hat auch in dieser Saison in der Champions League schnell gelernt und die Zahl der Gegentreffer in den beiden Auswärtsspielen deutlich reduziert. "In fünf der sechs Drittel in den beiden Spielen haben wir sehr gute Defensivarbeit geleistet. Aber wir haben auch gesehen, dass wir uns keine Nachlässigkeit erlauben können." Es könne durchaus ein Vorteil sein, dass seine Mannschaft schon im Wettkampf-Modus sei.

Zum ersten Heimspiel erwartet die DEG am Sonntag die Hamburg Freezers, die sie in der vergangenen Saison im Viertelfinale im siebten Spiel ausgeschaltet hat. Zu der Partie werden wieder über 6000 Zuschauer im ISS-Dome erwartet.

Quelle: RP
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