| 22.01 Uhr

4:5-Niederlage in Mannheim
DEG für spektakuläre Aufholjagd nicht belohnt

DEL: Düsseldorfer EG verliert mit 4:5 bei Adler Mannheim
Doppeltorschütze: Jeremy Welsh. FOTO: www.american-sports.info
Die Düsseldorfer EG lag beim 4:5 in Mannheim bereits mit 0:5 hinten, zeigt eine spektakuläre Aufholjagd, wird aber nicht belohnt. Am Freitag spielen die Düsseldorfer in Wolfsburg. Von Roman Grombach

Erst den Start verschlafen, dann das Debakel vermieden – und am Ende Punkte liegengelassen: Die Düsseldorfer EG hat gestern einen seltsamen Abend bei Adler Mannheim verlebt. Bei der 4:5 (0:3, 2:2, 2:0)-Niederlage zeigte die Mannschaft von Cheftrainer Mike Pellegrims stark unterschiedliche Gesichter und ärgerte sich nach dem Schlusspfiff über eine unnötige Niederlage vor 7767 Zuschauern in der Deutschen Eishockey Liga.

Auf der Bank der Rot-Gelben saß nach überstandener Verletzung erstmals wieder Mathias Niederberger. Von dort sah der Torhüter, wie Kollege und Konkurrent Dan Bakala schon vor der ersten Pause drei Gegentore schlucken musste. Nach dem vierten fuhr Niederberger zwischen die Pfosten. Die Düsseldorfer starteten durchaus ansehnlich – zumindest offensiv. Edi Lewandowski gehörte die erste Chance des Abends. Mit viel Platz auf beiden Seiten entwickelte sich ein munteres Spielchen.

Doch während die Mannheimer nach einigen Minuten mit dem Verteidigen anfingen, ließen die Düsseldorfer ihren Gegnern weiter viel zu viel Platz. Das rächte sich, denn das mit Stars gespickte Adler-Team nutzte seine Chancen. In der neunten Minute eröffnete Brent Raedeke den Torreigen, als er nach einem einfachen Querpass völlig blank vor Bakala stand. Ähnlich unbedrängt tauchte 50 Sekunden später Devin Setoguchi vor dem DEG-Tor auf und auch Marcus Kink durfte sich in der ersten Adler-Überzahl über alle Freiheiten freuen.

Die DEG lief zu diesem Zeitpunkt ihren Gegenspielern nur hinterher. Unter dem Strich konnte sie froh sein, dass der Gegner, der zuvor vier der jüngsten fünf Spiele verloren hatte, nicht schon nach dem ersten Durchgang höher führte. Nach der Pause wurde es zunächst kaum besser: Mannheim erhöhte durch Phil Hungerecker und Thomas Larkin auf 5:0. Etwas mehr als zwei Minuten blieben Niederbeger bis zu seinem ersten Gegentor.

Doch danach luden die Gastgeber die DEG plötzlich zum Mitspielen ein. Und die Düsseldorfer nahmen dankend an. Nachdem einige Scheiben der nun deutlich verbesserten Rot-Gelben knapp am Kasten vorbeigegangen waren oder Dennis Endras seine Klasse gezeigt hatte, trafen Darryl Boyce und Jeremy Welsh. Erste Hoffnung keimte auf und spätestens mit dem schnellen Anschlusstreffer im letzten Drittel schien doch noch ein Punktgewinn möglich zu sein. Chancen dafür hatten die Gäste dann auch reichlich. Doch einmal mehr verhinderte die Abschlussschwäche eine Belohnung für den nun guten Einsatz. Das letzte Tor des seltsamen Abends durch John Henrion war am Ende zu wenig, um aus der Kurpfalz etwas Zählbares mitzunehmen.

 
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