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Düsseldorfer EG
Nationalspieler Brandt bleibt bei der DEG

Düsseldorfer EG: Nationalspieler Marcel Brandt bleibt bei der DEG
FOTO: Christian Roth / www.american-sports.info
Düsseldorf. Eishockey-Nationalspieler Marcel Brandt hat seinen Vertrag bei der Düsseldorfer EG um zwei Jahre verlängert. Das gab der achtmalige deutsche Meister in der ersten Drittelpause beim Derby gegen Krefeld Pinguine bekannt. Der Jubel bei den 10.000 Düsseldorfer Fans war entsprechend groß. Von Thomas Schulze

"Marcel ist ein absoluter Gewinn auf und neben dem Eis", sagte Kreutzer. Das ist sportlich für jeden leicht nachvollziehbar. Der Blondschopf, einst als Stürmer geholt, steht auch in der Abwehr seinen Mann. Doch ist er nicht nur als Allroundspieler wertvoll, sondern seine Bilanz überaus beeindruckend. In der vergangenen Saison absolvierte er nicht nur alle 52 Hauptrunden- und fünf Play-off-Spiele, sondern er war auch in der Plus-Minus-Statistik mit plus elf Punkten bester Düsseldorfer. In dieser Statistik bekommt jeder Spieler, der in Gleichzahl bei einem erzielten Tor auf dem Eis war, einen Punkt gutgeschrieben und bei jedem Gegentreffer einen Zähler abgezogen.

"Es ist wie im Traum"

"Wir sind froh, dass es uns geglückt ist, einen deutschen Nationalspieler für zwei weitere Jahre an die DEG zu binden", sagt Geschäftsführer Stefan Adam. "Damit setzen wir unseren Weg, auf junge, deutsche Spieler zu setzen, konsequent fort."

Diesen Weg weiß Marcel Brandt zu schätzen. "Das hatte mir Christof versprochen und er hat Wort gehalten", sagt Marcel Brandt. "Er hat mir hier in Düsseldorf eine Chance gegeben, und ich habe sie genutzt. Dafür bin ich Christof und der DEG sehr dankbar und freue mich auf die nächsten zweieinhalb gemeinsamen Jahre."

20 Monate ist es jetzt her, und Marcel Brandt sagt leicht ungläubig: "Es ist wie im Traum." Damals spielte er in Straubing, aber nur noch selten. Enttäuscht rief er seinen Spielervermittler an. "Ich habe ihm gesagt, dass ich hier weg will", erinnert sich der Stürmer genau. "Nur zehn Minuten später klingelte mein Telefon, aber es war eine Nummer, die ich nicht kannte, deshalb wollte ich zuerst gar nicht dran gehen." Doch er hat das Gespräch angenommen. "Christof Kreutzer war dran und sagte: Ich habe gehört, du willst zu mir kommen. Zwei Tage später war alles klar."

Vom Ergänzungsspieler zum Nationalspieler

Die Geschichte, die so herrlich spontan begann, hat Marcel Brandt bis heute auf wunderbare Weise fortgeschrieben. "Ich wurde als Ergänzungsspieler geholt", sagt der gebürtige Dingolfinger. "Aber ich habe gut und hart gearbeitet, auf dem Eis, aber auch daneben, im Kraftraum zum Beispiel – das wollte Christof sehen." Der Trainer belohnte ihn mit Eiszeiten, die der gelernte Stürmer nutzte. Als die DEG von einer Verletztenmisere heimgesucht wurde, stellte Kreutzer den Angreifer in die Abwehr. "Weil ich zweikampfstark bin und gut rückwärts laufen kann", sagt der Youngster selbstbewusst.

Aber es ist nicht nur die harte Arbeit, mit der er den Trainer und so manchen Gegenspieler beeindruckt hat, sondern auch die Einstellung. "Natürlich ist es in der vergangenen Saison sehr gut für die Mannschaft und für mich gelaufen", sagt Brandt. Doch damit nicht genug, er geht noch einen Schritt weiter. "Vor der Saison habe ich zum Trainer gesagt, in der vergangenen war die DEG im Viertelfinale, jetzt wollen wir uns für die Play-offs qualifizieren und dann den nächsten Schritt machen."

Quelle: RP
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