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Düsseldorfer EG
DEG-Torhüter Bick gehört die Zukunft

Düsseldorfer EG: Torhüter Felix Bick gehört die Zukunft
DEG-Torhüter Felix Bick pariert in Hamburg diesen Schuss von Verteidiger Brett Festerling. FOTO: Birgit Häfner
Düsseldorf. Die Eishockey-Saison nähert sich dem Höhepunkt und der 23 Jahre alte Schlussmann darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen weiteren Einsatz machen. Düsseldorf ist inzwischen die zweite Heimat des Schwarzwälders. Von Thomas Schulze

Während seine Mitspieler von der Düsseldorfer EG das freie Wochenende genießen durften, stand Felix Bick auf dem Eis. Beim Kooperationspartner EC Bad Nauheim hütete er am Sonntag in Heilbronn das Tor bei der bitteren 1:2-Niederlage. Für den 23 Jahre alten Torhüter sind die Begegnungen wichtig, um Spielpraxis zu sammeln. "Ich hatte in den vergangenen Jahren immer eine Förderlizenz", sagt er. Vier Jahre beim Drittligisten Duisburg, jetzt beim Zweitligisten. "Bad Nauheim ist super. Das passt vom Umfeld her." Noch lieber würde Bick natürlich Spielpraxis bei der DEG sammeln. Da war der Nachwuchskeeper aber im Sommer noch die klare Nummer drei hinter Mathias Niederberger und Bobby Goepfert.

Aufgrund der Verletzungsmisere des Amerikaners rückte Bick aber schnell zur Nummer zwei auf. "Aber ich will mich sportlich durchsetzen", sagt Bick. Aber das ist natürlich schwer gegen einen solchen Konkurrenten wie Mathias Niederberger. Enttäuscht ist Bick über die sportliche Entwicklung nicht, obwohl er "gerne ein paar Spiele mehr absolviert" hätte. Einmal kam er in dieser Saison bislang in der Deutschen Eishockey Liga zum Einsatz. Das Spiel verlor die DEG in Hamburg mit 2:4, was allerdings nicht am Torhüter lag.

Die Position des Torhüters ist mit großem Risiko behaftet. Zum einen, weil es sie in jeder Mannschaft nur einmal gibt. Zum zweiten, weil ihr besondere Bedeutung zukommt. "Als Torhüter wird man immer gebraucht", sagt Felix Bick. "Ohne einen guten Torwart kann man nicht gewinnen." Deshalb liebt er diese Position und ist bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Trainer Christof Kreutzer, der als Nachwuchstrainer im Sommer 2009 eben jenen Bick nach Düsseldorf holte, ist mit dem Schlussmann sehr zufrieden. "Er ist charakterlich ein feiner Kerl", sagt der Coach lobend seinen Schützling. "Er arbeitet jeden Tag hart und wartet geduldig auf seine Chance." Bicks Stärken sieht er nicht nur im sportlichen, sondern auch im mentalen Bereich. "Felix strahlt große Ruhe aus und kann Gegentore schnell abhaken. So etwas findet man selten."

Aber auch Bick ist von Trainer Kreutzer überzeugt und mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden. "Ich weiß, was ich an ihm habe", sagt der Schlussmann. "Er ist immer direkt und ehrlich." Das darf durchaus als Vertrauensverhältnis bezeichnet werden. Und so sind beide von einer fruchtbaren Zusammenarbeit überzeugt. "Ich habe noch einen Vertrag bis 2017 bei der DEG", sagt Bick. "Ich will mich weiterentwickeln, mir mehr Einsätze erarbeiten und die Spiele dann gewinnen."

Trainer Christof Kreutzer macht ihm Mut. "Felix wird sich sehr gut entwickeln", sagt er. "Er ist ein Torwart für die Zukunft. Und er wird in der Hauptrunde auch noch ein Spiel machen." Das wird den Keeper sicher freuen.

Quelle: RP
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