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DEG-Gesellschafter Stephan Hoberg
"Wir bieten das bestmögliche Training"

Düsseldorfer EG: "Wir bieten das bestmögliche Training"
Stephan Hoberg (Archiv). FOTO: Andreas Endermann
Düsseldorf. Der Gesellschafter der Düsseldorfer EG sieht den Klub auf einem guten Weg. Dabei blickt er nicht nur auf die erste Mannschaft, sondern auf den gesamten Verein und natürlich auch auf die wirtschaftliche Entwicklung.

Im Mai 2016 hat Stephan Hoberg die Anteile von Mikhail Ponomarev an der GmbH der Düsseldorfer EG übernommen. Damit ist er neben seinem Bruder Peter sowie Peter Völkel einer von drei Gesellschaftern, die den Klub führen.

Herr Hoberg, Sie haben sich das Eistraining angeschaut. Welchen Eindruck haben Sie?

hoberg Ich finde, da ist schon viel Schwung drin. Ich bin sehr, sehr positiv gestimmt und gespannt, wie die Spieler das umsetzen. Ich bin aber davon überzeugt, dass der Einsatzwille stimmt.

Der neue Trainer Mike Pellegrims hat mit der Mannschaft den Sommer durchtrainiert und damit Aufsehen erregt. Wie sehen Sie das?

Hoberg Ja, er hat den Spielern viel abverlangt, aber jeder Spieler spürt, dass ihm das gut getan hat. Wir möchten den Spielern das bestmögliche Training anbieten, deshalb haben wir uns in diesem Bereich mit Athletiktrainer Danny Beckers und Torwarttrainer Viktor Alm noch breiter und professioneller aufgestellt. Wir tun alles, damit die Mannschaft optimal vorbereitet wird und sich die Spieler auch für die Nationalmannschaft empfehlen können.

Auch im wirtschaftlichen Bereich schaffen Sie neue Strukturen. Wie weit sind Sie?

Hoberg Wir haben uns wirtschaftlich deutlich verbessert, sind aber noch nicht da, wo wir hin wollen. In Christopher Schlenker haben wir einen neuen Leiter Sponsoring. Ihm ist es bei der Tour de France gelungen, in kürzester Zeit viele Unterstützer zu gewinnen. Das zeigt: Die Bereitschaft ist da, sie muss nur geweckt werden.

Wie sieht es in puncto Hauptsponsor aus?

hoberg In unserem Konzept gibt es keinen überragenden Hauptsponsor, wie zum Beispiel Thomas Sabo in Nürnberg. Wir sind davon überzeugt, dass wir einen anderen Weg gehen müssen. Wir haben viele Möglichkeiten: auf dem Trikot, Ärmel, Hose, Rücken. Was das Trikot betrifft, so haben wir Gespräche geführt, die schon gut vorangekommen sind und uns zuversichtlich stimmen. Aber wir können noch nicht sagen, dass wir einen Trikotsponsor haben und die Verträge unterschrieben sind.

Ist das denn wirklich mehr als Gute-Stimmung-Mache vor der neuen Saison?

Hoberg Ja, wir setzen darauf, dass man sieht, dass wir fachlich in allen Bereichen besser werden, dass wir seriös und solide arbeiten. Ich denke, dass wir den Klub strukturell professionalisieren und die DEG so gut aufgestellt ist wie seit langer, langer Zeit nicht. Und das gilt für den gesamten Verein, nicht nur für die GmbH. Auch in der Jugendarbeit haben wir wesentliche Verbesserungen herbeigeführt. Das ist uns Gesellschaftern auch ganz wichtig. Denn wir wollen die DEG in allen Bereichen verbessern und voranbringen. Alle sollen von dieser Entwicklung profitieren - von den Bambini bis zur ersten Mannschaft. Das ist unser Ziel.

THOMAS SCHULZE FÜHRTE DAS GESPRÄCH.

Quelle: RP
 
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