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Düsseldorfer EG
Frischer Wind für die DEG

Düsseldorf. Mit dem ersten Testspiel beim EHC Olten in der Schweiz beginnt heute (16 Uhr) die nächste Phase in der Vorbereitung auf die Eishockey-Saison. Trainer Christof Kreutzer charakterisiert schon einmal seine Zugänge. Von Roman Grombach

Heute steht die neu formierte Eishockey-Mannschaft der DEG erstmals gemeinsam in einem Spiel auf dem Eis. Das Team von Ttrainer Christof Kreutzer testet zum Auftakt des Trainingslagers in der Schweiz gegen den EHC Olten (16 Uhr, live im Internet auf www.ehco.ch zu sehen). Zur Formation der Reihen wollte der Coach im Vorfeld der Reise traditionell nichts verraten, sprach aber über seine ersten Trainingseindrücke der Neulinge.

Mathias Niederberger (zuvor Eisbären Berlin/ DEL). Der 22-jährige Torhüter ist eine Leihgabe und soll bei seinem Heimatverein regelmäßige Spielpraxis erhalten. Er konkurriert zudem mit Bobby Goepfert um den Nummer-eins-Status. "Mathias macht bisher einen guten Eindruck und ist sehr ehrgeizig. Jetzt muss er im Wettbewerb zeigen, wie er dann hält", sagt Kreutzer.

Felix Bick (EV Duisburg/ Oberliga). Auch von der Nummer drei im Tor, die in der Schweiz auch mindestens einen Einsatz bekommen soll, hält Kreutzer viel: "Felix ist der Mann im Hintergrund, auf den man sich immer verlassen kann."

Christoph Gawlik (ERC Ingolstadt/ DEL). Der Stürmer ist nach einem Muskelfaserriss erst seit einer Woche im Mannschaftstraining. Dennoch findet Kreutzer bereits lobende Worte: "Christoph trainiert wieder voll mit und ist gut drauf. Er ist genauso wie man ihn kennt: sehr quirlig im Forechecking, und er gibt keine Scheibe verloren."

Joonas Rönnberg (Leksands IF/ Schweden). Der Finne ist der größte Abwehrspieler im Team und vor dem eigenen Tor zu Hause. "Es ist wegen seiner Größe und seiner Schläger-Reichweite sehr schwer, gegen ihn zu spielen. Zudem weiß er mit dem Puck umzugehen und spielt einen guten ersten Pass", berichtet Kreutzer.

Tim Schüle (EHC Nürnberg/ DEL). "Bevor wir Tim verpflichtet haben, sprachen wir schon mit ihm über seine Fehler im Defensivverhalten. Aber er weiß jetzt genau, was wir von ihm wollen, und er will unbedingt lernen", sagt Kreutzer über das 24-jährige Talent, das er bereits in der DEG-Jugend trainiert hatte. Kreutzer bemängelt, dass seit Schüles Weggang - bei entsprechender Förderung -noch größere Fortschritte möglich gewesen wären.

Chris Minard (Kölner Haie/ DEL). Der 33-jährige Angreifer war beim rheinischen Erzrivalen zuletzt in Ungnade gefallen. Kreutzer glaubt dennoch an dessen Qualitäten: "Chris ist vor dem gegnerischen Tor einer der besten Spieler der Liga. Einige haben mich vor einer Verpflichtung gewarnt, aber bisher macht er gar nicht den Eindruck, als ob er keine Lust mehr habe oder so etwas. Er bringt auf und neben dem Eis eine Top-Einstellung mit und gibt schon beim Aufwärmen immer 100 Prozent."

Norm Milley (EHC Wolfsburg/ DEL). Als ähnlicher Spielertyp wie Rob Collins besticht der erfahrene 35-jährige Milley vor allem mit seinem Spielverständnis und dem guten Auge für den freien Mann. "Norm ist ein absoluter Teamplayer und einfach ein feiner Kerl", sagt Kreutzer. "Vielleicht könnte er nur öfter mal selbst schießen als immer den perfekten Pass zu suchen."

Eduard Lewandowski (Yekaterinburg/ KHL). "Edi ist eine Maschine", schwärmt Kreutzer über den Angreifer, der vor seiner Zeit in Russland bei den Kölner Haien spielte. "Ein brutal stabiler Spielertyp. Er macht bislang einen hervorragenden Job und ist vermutlich durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Er wird uns in den defensiven wie offensiven Spielsituationen viel Freude bereiten. So ein Typ hat uns im vergangenen Jahr gefehlt."

Die junge Garde Zu den neuen Stürmern der jüngsten Riege zählt Kreutzer neben Max Kammerer (18$Jahre, EC Salzburg II), Leon Niederberger (19, EV Duisburg/ Oberliga) und Eugen Alanov (19, Moskitos Essen/Oberliga) auch Marcel Brandt (23, EHC Straubing/ DEL). "Die Jungs sind alle sehr ehrgeizig. Die wollen nicht nur lernen, sondern setzen die Älteren unter Druck. Dafür haben wir sie geholt." Während Alanov und Brandt mit in die Schweiz gereist sind, werden Niederberger und Kammerer die nächsten Tage beim Kooperationspartner EC Bad Nauheim trainieren.

Quelle: RP
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