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Düsseldorfer EG
Mehr Kreutzer auf dem Eis geht nicht

Düsseldorfer EG: Mehr Kreutzer auf dem Eis geht nicht
Daniel Kreutzer wird eine besondere Ehre zuteil. Seine Initialen stehen anlässlich seines 1000. Spiels auf eem Eis. FOTO: Kevin Uertz
Düsseldorf. Die Initialen von Daniel Kreutzer und seine Trikotnummer 23 wurden anlässlich seines 1000. DEL-Spiels in das Eis eingelassen. Am Freitag flitzt die DEG gegen die Eisbären Berlin erstmals darüber. Von Roman Grombach

Kein Spiel wie jedes andere für Daniel Kreutzer und Mathias Niederberger. Für die zwei Profis der Düsseldorfer EG wird die Begegnung gegen die Eisbären Berlin (19.30 Uhr, ISS-Dome) unabhängig vom Ergebnis als ein besonderes in Erinnerung bleiben. Doch auch für den Rest der Mannschaft, in die Alexander Preibisch nach auskurierter Gehirnerschütterung zurückkehren wird, ist das Spiel von hoher Bedeutung. Nach drei Niederlagen in Folge soll endlich wieder ein Sieg in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gefeiert werden.

Bereits gestern begutachtete DEG-Kapitän Daniel Kreutzer die spezielle Untereiswidmung, die ihm zu Ehren anlässlich seines 1000. DEL-Spiels am vergangenen Sonntag gegen Augsburg (2:4) hinter den beiden Toren platziert wurde. Am Freitagabend feiert der "DK 23"-Schriftzug nun bei einem Spiel Premiere. Und sollte Kreutzer nicht doch noch einmal den Arbeitgeber wechseln, wovon bei dem Ur-Düsseldorfer nicht auszugehen ist, wird den 35-jährigen Stürmer die ungewöhnliche Inschrift auf dem glatten Geläuf bis zu seinem Karriereende begleiten. "Diese besondere Ehrung bedeutet mir sehr viel", ließ der Dauerbrenner wissen.

Wenige Meter vor den neuen Schriftzügen ist der Arbeitsplatz von Torhüter Mathias Niederberger. Der 22-jährige gebürtige Düsseldorfer wurde vorerst nur für diese Saison vom Hauptstadtklub ausgeliehen und wird somit ebenfalls einen besonderen Abend erleben. Die DEG hat so einen Lokalmatador und talentierten Fänger geholt, der sich hervorragend mit Bobby Goepfert die wichtige Position im Tor teilt. Dass Niederberger den Vorzug erhalten würde, war für DEG-Cheftrainer Christof Kreutzer schon länger klar: "Ich denke einfach, dass man ihm dieses Spiel geben sollte. Er wird motiviert sein und es den Berlinern schwer machen, ein Tor zu schießen." Ein gut aufgelegter Torhüter wird dringend nötig sein, wenn die DEG die jüngste Talfahrt beenden möchte. Nach drei Niederlagen in Folge liegen die Düsseldorfer mit neun Zählern aus acht Spielen derzeit nur auf dem elften Tabellenplatz. Noch sei dies in der Mannschaft aber kein Grund für schlechte Stimmung, wie Kreutzer versichert: "Wir sind grundsätzlich ein positives Team. Dennoch machen wir uns natürlich Gedanken, was wichtig ist, um wieder zu gewinnen. Aber es wäre falsch in Depressionen zu verfallen. Wir haben bereits vor der Saison gesagt, dass es in dieser engen Liga schwer werden wird. Wir haben an den Ergebnissen gesehen, dass wir immer alles geben müssen."

Gegen die gut gestarteten Eisbären sollte die DEG besonders zu Beginn geduldiger als zuletzt agieren und das Hauptaugenmerk auf die eigene Stabilität legen, um nicht wieder durch vermeidbare Fehler in Rückstand zu geraten. Auch beim Überzahlspiel ist bei einer Erfolgsquote von nur knapp zehn Prozent - dem schlechtesten Wert der Liga - noch deutlich Luft nach oben.

Quelle: RP
 
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